Happy New Year

30. Dezember 2017 at 08:04

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und die Silvesterpartys sind nicht mehr weit. Als Kind mochte ich Silvester immer sehr gerne, weil ich endlich mal lange aufbleiben durfte. Fast jedes Jahr habe ich den Film „ Das letzte Einhorn“ im TV geschaut und darauf gewartet, dass ich endlich mit meiner Kinderböllerpackung nach draußen durfte. Als ich älter wurde, schob sich in den Zeitplan noch ein ausgewogenes Raclette essen.

Silvester verbinde ich einfach mit Glitzer und Leuchten. Natürlich hat der Jahresübergang im Alter nicht mehr eine ganz so große Bedeutung, aber es ist dennoch irgendwie etwas Besonderes.

Von guten Vorsätzen für das neue Jahr habe ich schon längst Abstand genommen, weil ich weder eine Diät durchhalte, noch regelmäßig aufräumen werde. Früher habe ich mir immer eine Liste für das neue Jahr gemacht: Aufräumen, für die Schule lernen oder sonstige Ziele. Mittlerweile bin ich einfach froh, wenn ich ein weiteres Jahr gesund und ohne große Dramen überstehe.

Zum Jahreswechsel mache ich mir dennoch immer Gedanken zum vergangenen Jahr und überlege, welche Ziele ich noch für das kommende habe. Rückblickend war 2017 ein gutes Jahr für uns. Ich habe mein Studium erfolgreich beendet und somit wieder mehr Zeit und Ruhe nach der Arbeit. Außerdem habe ich endlich meinen Hintern hoch bekommen und meinen Hängerführerschein gemacht, sodass wir uns den Traum vom Urlaub am Meer erfüllen konnten. Nach der langen Verletzungspause in 2016 war ich unendlich froh darüber, dass wir im Januar wieder antrainieren konnten und ein weitestgehend gesundes Jahr 2017 hinter uns gebracht haben.

Auch für 2018 habe ich natürlich einige Pläne, aber von denen möchte ich euch erst am Jahresanfang berichten.

Leider ist Silvester für unsere Pferde ja ein weniger schönes Erlebnis. Die armen Fellnasen verstehen den ganzen Lärm und das laute Geböller ja nun mal gar nicht. Ich persönlich mag alles was laut knallt auch nicht und bin viel mehr ein Freund von Leuchteffekten und Glitzer.

Ich bin sehr froh darüber, dass unser Stall recht abgelegen ist und es dort weitestgehend ruhig ist. Ich muss mir also gar keine Sorgen machen, dass es Idioten gibt, die die Pferde absichtlich ärgern.

Für Amy gibt es zum Neujahr eine große Portion Mampf, um die Strapazen der Nacht schnell zu vergessen und ich denke eine Schale Mash und ein Möhrchen wirken da sicher Wunder.

Während ich noch gar keine Ahnung habe, was ich an Silvester tragen werde, hat das Pony ein schönes Silvester Outfit im Schrank. Bei mir wird es wohl passend zu Amys Look ein schwarzes Kleid mit Glitzer.

Amy hat eine kuschelige und edle Abschwitzdecke mit Glitzer zum Jahresende bekommen. Die Decke sieht einfach mal sehr schick aus und ist ausnahmsweise schlicht und edel. Die Epplejeck Decke Shiny ist das perfekte schwarze Glitzerkleid für die Pferdedame. Ich finde es toll, dass man sie einfach zu jedem Outfit kombinieren kann. Außerdem hat sie über den Schnallen noch eine extra Fleeceschicht.

Und wie heißt es so schön: Ein wenig Glitzer kommt selten allein. Unser Silvesterlook wird durch eine Schabracke und die Crystal Flowers Gamaschen vervollständigt. Die Gamaschen sehen einfach schick aus und funkeln ganz toll, zumindest so lange man nicht wieder durch die größten Schlammpfützen geritten ist. Da man die Gamaschen aber einfach schnell abspritzen kann, finde ich für diese Jahreszeit Gamaschen einfach praktischer als Bandagen. Abgesehen davon, lassen sich diese natürlich auch schneller anziehen.

Wenn ich so drüber nachdenke, würde ich Amy in ihrem hübschen Outfit gerne mit zum Silvesterfeiern nehmen, aber ich glaube Sekt bekommt dem verrückten Hühnchen nicht so gut.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Was ist letzter Preis?

22. Dezember 2017 at 05:39

Wer schon einmal versucht hat, etwas über das Internet zu verkaufen, wird schnell festgestellt haben, dass man die unfassbarsten Dinge erlebt. Mal schnell eine Schabracke verkaufen ist schlichtweg nicht möglich.

Hin und wieder kaufe ich schon mal Zubehör von Privatleuten und ich muss sagen, mir ist dabei nie wirklich wohl. Bei all den Geschichten die man hört, muss man Angst haben seine Ware gar nicht zu erhalten. Ich bin da absolut vorsichtig und versuche mich vorher z.B. bei Facebookverkaufsgruppen über die Leute zu informieren. Nunja, wer betrügen will findet ja bekanntlich immer einen Weg.

Ich stöbere bei Langweile ganz gerne in Gruppen oder auf Ebay-Kleinanzeigen, um zu schauen, ob ich nicht doch etwas gebrauchen kann. Es gibt Anzeigen, da falle ich einfach vom Glauben ab. Niemals würde ich auf die Idee kommen Dinge überhaupt noch zu verkaufen, die in so einem schlechten Zustand sind. Bei einer offensichtlich verwaschenen Schabracke lesen zu müssen: „Sehr guter Zustand“, da bleibt mir die Spucke weg.

Wenn ich Sachen zum Verkauf anbiete, dann sind sie entweder neuwertig oder ebenso gut gebraucht, dass man sie ohne schlechtes Gewissen selbst noch nutzen würde. Verwaschene Schabracke, Decken mit Löchern oder völlig zerkratze Gamaschen gehören einfach in die Restmülltonne. Aber nunja, jeden Morgen steht ja bekanntlich ein Dummer auf, der sowas dann noch kauft.

Ebenso machen mich Sammlerpreise sprachlos. Hat jetzt jemand eine ganz neue Eskischabbi aus der Kollektion XY und verlangt mehr als Neupreis, okaaaaaaaaaaaay. Oft sehe ich total gebrauchte Halfter oder Decken, die können von mir aus von Totilas Huf unterschrieben sein, trotzdem würde ich sie niemals zu diesen Preisen kaufen. Ja man könnte meinen, ich solle einfach wegschauen, wenn ich mich darüber aufrege. Leider kommt man an manchen Verkaufsanzeigen einfach nicht vorbei.

Aber jetzt zu meinem eigentlichen Thema: Etwas selber verkaufen. Ich bin an einem Punkt angekommen, wo mir schlichtweg die Geduld fehlt. Es treibt mich schlichtweg in den Wahnsinn, eine Verkaufsanzeige zu erstellen.

Zunächst bemühe ich mich viele Produktfotos beizufügen und den Artikel genau zu beschreiben und einen wirklich angemessenen Preis fest zulegen. Meistens geht es schnell mit diversen Nachrichten los:

„Was ist letzte Preis?“ Es ist ja nicht so, dass man nicht vielleicht noch über den Preis sprechen kann, aber wenn ausdrücklich ein Festpreis genannt ist, dann ist diese Frage mehr als mühselig zu beantworten.

„Tausch?“ Um Gottes Willen, wie kommt man auf diese Idee, wenn im Text extra steht, dass ich den Keller leer bekommen möchte und mich deshalb von den Sachen trenne und nicht tauschen möchte.

Es gibt so viele Anfragen, wie auch: „Welche Größe?“ Wo ich mir denke: Bitte lest doch erstmal den Text. Mein Problem ist es, das ich einfach zu höflich bin und im Endeffekt jede Frage beantworte.

Hat sich dann ein vermeintlicher Käufer gefunden, verläuft die Abwicklung auch selten komplikationslos. Oft sagen die Leute nach Tagen ab, zahlen einfach nicht oder werden sonst auf einem Weg auffällig. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die einfach direkt überweisen, das Geld am nächsten Tag auf meinem Konto ist und ich das Paket verschicken kann.

Leider überwiegen immer wieder die „Meine Mama hat doch nein gesagt“, „Oh da hatte ich wohl Probleme mit der Bank“ und „ich melde mich einfach nie wieder“ Leute!

Betrachtet man den Mix aus zeitraubenden Fragen, unzuverlässigen Käufern, die absagen und unverschämten Nachrichten, so macht das ganze wenig Spaß.

Verschicken tu ich generell nur mit DHL und versichert, um wenigstens beim Versand der Ware jegliches Risiko auszuschließen.

Somit habe ich mich aktuell ja auch dazu entschieden, meine ganzen Sachen einem Pferdeschutzhof zu spenden. Lieber sehe ich ein hilfloses Pferd in meiner Eskiiiiiabschwitzdecke rumlaufen, als sie zu unverschämten Preisen zu verkaufen, mich doofen Fragen auszusetzen und wochenlang auf Zahlungszusagen von Katastrophenkindern zu warten.

Und was der Schutzhof nicht gebrauchen kann, können sie ja zur Not selbst zu Geld machen. Kurzfristig war ja mein erster Gedanken, den Erlös aus dem Verkauf zu spenden, aber ich habe schlichtweg keine Lust etwas zu Verkaufen.

 

Ein kleines Spendenpaket

20. Dezember 2017 at 05:39

Vor einigen Wochen habe ich damit angefangen meinen Keller aufzuräumen und all mein Reitsportzubehör zu sortieren. Schnell habe ich festgestellt, dass es einige Sachen gibt, die ich nicht mehr unbedingt benötige.

Zunächst habe ich einen Haufen mit Dingen zur Seite gelegt, welche Amy gar nicht passen. Ich habe zwei Reithalfter und auch Gamaschen in Ponygröße, welche ich vor Jahren mal für mein Lieblingspony auf einem Reiterhof gekauft hatte. Außerdem habe ich auch Putzsachen und anderes Zubehör gefunden, dass mal als Reserve angeschafft wurde, aber viel zu schade ist, um in meinem Keller zu liegen. Ich habe ein nagelneues Halfterset und auch Gamaschen gefunden, die für den Keller einfach viel zu schade sind.

Nachdem das neue Regal aufgebaut und meine Sachen einsortiert waren, von denen ich mich nicht trennen möchte, warf ich einen Blick auf die übrigen Sachen. Selbst ein paar Teile meiner heiligen Schabrackensammlung lagen auf diesem Haufen.

Zunächst überlegte ich, wann ich Zeit für Bilder und den Internetverkauf haben würde. Schnell war mir aber klar, dass ich mir dies nicht antun möchte. Mir kam die Idee die ganzen Sachen einfach an einen Pferdeschutzhof zu spenden. Die Menschen können die Sachen viel besser gebrauchen als ich selbst und bevor ich mich wochenlang mit dem Verkauf der einzelnen Dinge rumschlage, habe ich so zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt. Ich unterstütze den Tierschutz, welcher sich sicher über die Sachen freuen wird und ich habe keinen Verkaufsstress.

Das Thema des Verkaufs von Dingen über das Internet ist eh noch ein ganz anderes, über das ich die kommenden Tage nochmal schreiben möchte.

Ich besorgte mir also einen großen Karton und habe ein Paket zusammengepackt, welches sich heute auf die Reise macht. Da ich persönlich gar keinen Gnadenhof kenne, habe ich Google gefragt. Ich muss sagen, ich habe mir einige Homepages angeschaut, bevor ich mich für einen Hof entschieden habe. Mir fiel die Entscheidung nicht leicht und so hat letzten Endes der der Zufall entschieden, wer mein Paket erhält.

Das Paket werde ich heute nach der Arbeit zur Post bringen und hoffe sehr, dass sie einige Sachen gut gebrauchen können.

Der erste Schnee

11. Dezember 2017 at 05:14

Am Wochende hat es das erste mal nach 2-3 Jahren wieder so richtig geschneit. Der Schnee ging mir stellenweise fast bis zu den Knien. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Natürlich war ich mit dem Pony im Schnee spielen, aber nachmittags auch nochmal alleine zu Hause. Ich habe einen großen Schneebären gebaut und mich über die Wiese gerollt. Natürlich gab es auch Schneeballschlachten, zuerst am Stall und später habe ich den einen oder anderen Nachbarn abgeworfen. Es gibt doch nichts besseres, als ein weißes Winterwonderland.

Nur die Autofahrten waren etwas gruselig, sowohl Samstagmorgen auf dem Weg zum Stall, als auch Sonntagmittag auf dem Rückweg hat es extrem geschneit. Ich bin absolut kein Schisser, weil ich nach einigen Jahren Führerschein mittlerweile weiß, dass man möglichst nicht zu viel Gas gibt, bremst oder versucht zu lenken. Nach einer behutsamen Fahrt, habe ich meine Ziele heile erreicht und bin sogar die kritischen Berge gut hochgekommen.

Amy liebt Schnee und neigt da auch schon mal zu etwas Übermut. Die weiße Pracht besucht uns ja leider viel zu selten. Passend zum kuscheligen Wetter habe ich uns dann noch leckere Waffeln gebacken. Es ist einfach so traumhaft schön, wenn alles weiß ist. Aber ich möchte euch jetzt hier einfach ein paar von unseren Schneebildern präsentieren:

 

Prinzessin Pink

6. Dezember 2017 at 05:37

Wie ihr wisst stöbere ich ja gerne mal im Internet und schaue mir an, was es so schickes für das Pony und mich zum Anziehen geben könnte. Letzte Woche gab es ja dann einige Angebote rund um den Black Friday und ich muss sagen, da habe ich alle meine guten Vorsätze kurzfristig wieder vergessen. Da ich ja diesen Monat noch Weihnachtsgeschenke kaufen muss, wollte ich eigentlich nichts für den Stall bestellen. Aber dann waren da ja wieder diese fiesen Angebote!

Jedenfalls sorge ich dafür, dass hier in der Gegend so schnell kein Paketzusteller arbeitslos wird. Sehen wir das Ganze also positiv.

Wie der Titel aber schon verrät, geht es hier grade nicht um meine klitzekleine Shoppingsucht, sondern um ein weiteres pinkes Schmuckstück in unserem Kleiderschrank. Kleine Prinzessinnen lieben ja bekanntlich pink und deshalb möchte ich euch meine neue Winterjacke von PK Sportswear vorstellen.

Bei den aktuellen Temperaturen ist ja nicht mehr dran zu denken ohne dicke Jacke aus dem Haus zu gehen. Immer wenn ich am Stall bin, ist es kalt und dunkel. Die tolle pinke Jacke „Cinovo“ macht die Stunden im Stall aber deutlich angenehmer.

Die Jacke ist dick gefüttert und hält sehr warm. Besonders gut gefallen mir die schwarzen Akzente, denn sowohl der Rand der Kapuze, als auch die Reißverschlüsse sind schwarz abgesetzt.

Die Kapuze ist zwar abnehmbar, aber ich bin ein absoluter Kapuzenfan, insofern bleibt diese an meiner Jacke natürlich dran. Die Kapuze hat einen ganz flauschigen Fellkragen, natürlich handelt es sich um Kunstfell.

Praktischer Weise hat die Jacke 4 Taschen an der Vorderseite, 2 unten und 2 oben auf Brusthöhe, außerdem hat sie eine Tasche im Ärmel. Mein Handy, ein Taschentuch und mein Spintschlüssel finden also genug Platz, wenn ich am Stall unterwegs bin. Für den Schlüssel benutze ich die Ärmeltasche, da ich ihn dort immer sofort finden kann.

Die Jacke ist sehr angenehm zu tragen und sitzt super. Das Innenfutter ist schick mit einem bemusterten Stoff abgesetzt. Wenn es sehr kalt ist, kann man den Reißverschluss bis oben hin schließen und hat einen warmen Kragen.

Auch wenn es die Jacke noch in anderen Farben gibt, ist pink natürlich mein Favorit. In diesem Fall aber nicht nur, weil ich pink toll finde, sondern weil man grade in der Dämmerung mit der Jacke besser auffällt.

Im Übrigen liebe ich auch das dunkelblaue Stirnband, da dies ein wenig Glitzer in das Outfit bringt. Es ist über den Ohren extra etwas breiter geschnitten und hält super warm.

Selbstverständlich ist auch Amys Outfit mit meinem abgestimmt und wir waren in pink und navy unterwegs. An dem Tag der Fotos hat uns Tante Ronya besucht und durfte eine Runde Ponyreiten. Dafür das sie eigentlich nichts mit Pferden zu tun hat, macht sie sich im Umgang mit Amy wirklich gut.

Gastbeitrag: Theresas Testbericht Cavalor Dry Feet

5. Dezember 2017 at 22:39

Zusammen mit zauberponyamy hatten wir das große Glück, das „Dry Feet“ Spray von Cavalor testen zu dürfen. Ich hatte schon längere Zeit zuvor befürchtet, dass Amon Strahlfäule entwickelt, da er aufgrund der Umstellung auf Barhuf hinten die meiste Zeit Hufschuhe anhatte. Bei dem feuchten Wetter war es somit leider fast abzusehen…

Und so kam es auch, dass Amon Anfang November eine leichte Strahlfäule an beiden Hinterhufen entwickelte. Diese wurde dann zunächst ein einziges Mal mit einer Mischung unseres Tierarztes behandelt, um eine Ausbreitung der Strahlfäule gleich zu Beginn zu verhindern. (Leider weiß ich nicht genau was in dem Zeug vom Tierarzt drin ist…)

Nachdem ich die Hinterhufe einmal behandelt hatte, wurde die Strahlfäule deutlich besser, jedoch war der Huf noch immer recht feucht und ich wollte verhindern, dass die Strahlfäule doch wiederkommt. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass genau zur richtigen Zeit das „Dry Feet! von Cavalor bei und eintraf. Ich hatte zuvor noch nicht von diesem Spray gehört und hatte nur bei zauberponyamy davon gelesen und dachte mir dann sofort, dass wäre doch etwas für uns.

Erster Test:

„Dry Feet“ kommt in einer Sprühflasche, die eine super Größe hat, so dass sie sogar aufrecht in unserer Putzkiste gelagert werden kann. Beim ersten Test habe ich die Hufe zunächst mit dem Hufauskratzer sowie einer Wurzelbürste gereinigt und anschließend das Spray aufgesprüht. Amon fand das Geräusch zunächst noch etwas gruselig, aber ansonsten war das Aufbringen wirklich einfach.

Erste Ergebnisse:

Bereits nach wenigen Tagen hatte ich das Gefühl, dass die Hinterhufe insgesamt deutlich trockener waren. Zu dieser Zeit haben wir auch auf die Hufschuhe verzichtet, um den Bakterien keine Möglichkeit zu geben, in der lauschig warmen Umgebung des Hufschuhs regelrecht aufzublühen. 🙂 Trotz des feuchten Wetters und der nassen Weiden blieben die Hufe in einem wirklich guten Zustand und auch die Strahlfäule war innerhalb von ein paar Tagen vollständig verschwunden und kam bisher auch nicht wieder. Zunächst hatte ich die Befürchtung, das Spray würde ggf. die Hufe insgesamt stark austrocknen, dies war bei uns aber nicht der Fall.

Weitere Behandlung:

Um erneuter Strahlfäule vorzubeugen, benutze ich das Spray weiterhin ca. 1-2 Mal die Woche und trage jeweils 2 Sprühstöße pro Huf auf. Und bisher muss ich sagen, bin ich wirklich super zufrieden damit.

Bzgl. der Wirksamkeit des Sprays gegen akute Strahlfäule kann ich leider nichts sagen, da Amons Strahlfäule, als ich mit dem Test begonnen habe, bereits einmal anderweitig behandelt worden war. Was die Nachbehandlung und Vorbeugung angeht, kann ich jedoch sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Spray bin und es auch gut und gerne weiterempfehlen kann. Besonders bei Pferden, die regelmäßig Hufschuhe tragen und daher zu einem/einer weichen und feuchten Strahl/Sohle neigen, kann ich das Spray besonders zur Vorbeugung sehr empfehlen.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Feedback einen Einblick in unsere Tests geben.

Grüße

Theresa

Gastbeitrag: Leonies Testbericht Cavalor Dry Feet

5. Dezember 2017 at 05:48

Hier mein Testbericht:

In den zwei Jahren, die ich mein Pferd nun besitze, hatte er einmal Strahlfäule. Diese war im Sommer 2016 und entstand dadurch, weil die Pferde immer durch eine große Pfütze mussten, um auf die Weide zu kommen. Ich habe die Strahlfäule damals mit Wasserstoffperoxid 3%ig behandelt, was leider nicht wirklich geholfen hat. Mein Hufschmied empfahl mir dann Zahnpasta, die aber auch nicht so richtig helfen wollte. Ich habe mir dann auf Empfehlung von anderen Reitern hin ein Produkt auf Amazon bestellt, welches so ähnlich wie das von Cavalor war. Das hat super geholfen und damit war die Strahlfäule innerhalb von ein, zwei Wochen komplett weg.

Seit diesem Sommer steht beim Pferd nun in Offenstallhaltung, weshalb es mit der Feuchtigkeit nun immer ein Problem sein wird. Der Boden ist schon seit Wochen nass und auch die Wiesen (oder was von noch übrig ist) sind überschwemmt oder matschig. Vorbeugend habe ich immer eine Strahlpflege von Krämer verwendet, die bisher auch gute Dienste geleistet hat. Seit dem einen Mal hat mein Pferd bisher keine Strahlfäule mehr gehabt, jedoch waren seine Hufe immer etwas weich. Ich habe vorher tatsächlich schon einmal von Cavalor gehört, aber von dem Spray wusste ich bis dato noch nichts. Ich habe mich auf den Produkttest gemeldet, weil Strahlfäule grausam ist – für Pferde und Reiter – und mein Pferd durch die neue Haltung nun noch anfälliger darauf sein könnte. Da ich sehr gerne etwas vorbeuge, ist Dry Feet also das perfekte Produkt für mich und mein Pferd.

Ich habe natürlich die Hoffnung, dass es mein Pferd durchgängig vor der Strahlfäule bewährt! Alternativ hatte ich nur das eine Produkt von Amazon, was dort leider nicht mehr erhältlich ist und ich es noch nirgendwo anders gefunden habe. Deswegen bin ich auch sehr froh, Dry Feet testen zu dürfen, weil es dem Produkt sehr ähnlich – wenn nicht sogar besser – ist. Von Zahnpasta oder Wasserstoffperoxid kann ich persönlich abraten, weil es bei uns nicht geholfen hat.

Ich habe das Spray ganz am Anfang – wie auf der Verpackung empfohlen wird – ca fünf Tage hintereinander aufgesprüht. Seitdem verwende ich es je nach Bedarf, meistens einmal die Woche, wenn nicht sogar zweimal. Kommt auch immer darauf an, wie nass der Paddock oder die Weide ist, also wie viel es geregnet hat. Vor dem Auftragen kratze ich die Hufe ganz normal aus und suche dafür meist einen etwas trockeneren Ort auf, was bei der Offenstallhaltung leider manchmal etwas problematisch sein kann. Da wir Selbstversorger sind, haben wir nur den Stall als trockenen Unterstand. Ich habe die Hufe also jedes Mal gründlich ausgekratzt und dann mit einer größeren Bürste sauber gemacht. Dann habe ich das Spray auf dem abgetrockneten Huf aufgetragen.

Mein erster Eindruck war eigentlich ganz gut, nur den Geruch finde ich ziemlich beißend. Der verfliegt zwar an der Luft recht schnell, wenn man aber über den Huf gebeugt steht und dann aufsprüht, war es teilweise etwas unangenehm den Geruch einzuatmen. Auf der Verpackung wird ja davon abgeraten, es einzuatmen, was aus dieser Position, wenn man über den Huf gebeugt ist, leider sehr schwierig zu verhindern ist. Aber das ist wirklich Kritik, die nichts mit dem Produkt und der Wirkung an sich zu tun hat, weshalb ich über sowas hinwegsehen kann. Das Aufsprühen klappte gut und auch ansonsten ließ sich die Flasche gut handhaben.

Mein Pferd zeigte nach den ersten paar Anwendungen noch keine großen Veränderungen, wahrscheinlich aber auch weil er ja fast durchgehend in der Nässe steht und somit das Spray etwas länger zum Wirken brauchte. Nach einer Woche wirkte der Huf aber schon deutlich trockener und fester! Und so blieb es bis heute auch. Der Strahl ist schön trocken und die Konsistenz der Hufe hat sich gut gefestigt.

Abschließend kann ich sagen: ich würde Cavalor Dry Feet auf jeden Fall weiterempfehlen, an jeden Reiter oder eher gesagt an jedes Pferd, was ab und zu oder sogar öfter unter Strahlfäule leidet! Ich bin zufrieden mit dem Spray und werde es mir deshalb wohl auch nochmal nachkaufen. Besonders jetzt seitdem ich Offenstaller bin, schätze ich ein solches Produkt auf jeden Fall sehr!

Liebe Grüße.

Leonie

Advent, Advent…

1. Dezember 2017 at 05:19

Wir haben einfach schon wieder Dezember. Das Jahr ging so wahnsinnig schnell vorbei und heute ist es an der Zeit das erste Türchen des Adventskalenders aufzumachen. Ich mochte die Weihnachtszeit als Kind immer sehr gerne.

Kalte Tage mit Schnee, der Nikolaus kam, Weihnachten, Weihnachtsmarkt und natürlich jeden Tag ein Türchen öffnen und sich auf das große Fest freuen. Mit dem Alter verfliegt der Zauber allmählich, dennoch freue ich mich über Schneeflocken und esse auch gerne mal einen Schokoapfel auf dem Weihnachtsmarkt.

Die Zeit im Stall wird langsam echt ungemütlich, da die Hände beim Misten am Besen festfrieren und die Füße nach dem Reiten fast abbrechen. Das Pony hat sehr gute Laune und ich bin gespannt, ob ich alle kleinen und größeren Ausraster unbeschadet überstehe.

Ich fange so langsam an mir Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen, doch fällt es mir schwer mir etwas Tolles für die anderen zu überlegen. Bei Amy ist es einfach, sie bekommt was zu essen, die 87. Schabracke und einen großen Kuss. Doch was schenkt man bloß seinen Eltern, wenn man aus dem Bildmalalter heraus ist? Für meine Mama habe ich schon eine Kleinigkeit, bei meinem Papa wird es wieder sehr schwer. Ich denke ich weiß schon was ich holen werde, aber das kann ich hier nicht verraten, da ich Angst habe, er könnte doch mal hier mitlesen.

Das schlimme ist die Frage: Was wünscht du dir? Ich muss sagen, ich habe absolut keine Ahnung. Je länger ich nachdenke, kosten die Sachen entweder ein Vermögen oder sind nicht bezahlbar. Weiße Weihnachten fände ich wirklich klasse!

Ich hoffe jedenfalls ihr habt alle eine schöne Vorweihnachtszeit, backt Kekse, putzt eure Stiefel und freut euch auf das Christkind.