Artikel 13 und was es damit auf sich hat

8. November 2018 at 05:27

Es ist mal wieder so weit, ein weiteres Drama in der Internetwelt ist ausgebrochen. Man hört und liest in den Social Media seit einigen Tagen viel zum Thema „Artikel 13“. Da schon ganz viele Blogger zusammengefasst haben, worum es dabei genau geht, möchte ich da nur kurz drauf eingehen.

Die EU hat eine neue Richtlinie zum Umgang mit dem Urheberrecht beschlossen. Bislang war jeder Nutzer einer Plattform, sei es Youtube oder Instagram selbst dafür verantwortlich und haftbar, wenn es zu einem Verstoß gegen das Urheberrecht kam. Durch Artikel 13 ändert sich dies, denn nun sind die Plattformbetreiber selbst dafür verantwortlich, welche Inhalte auf Plattformen hochgeladen werden.

Es liegt in der Natur der Sache, dass sie die Betreiber der Plattformen nun etwas einfallen lassen müssen, um sich selbst zu schützen. Nun wird grade komplett schwarz gemalt und es steht das Gerücht im Raum, dass einfach alle Social Media Plattformen geschlossen werden und die Blogger arbeitslos werden.

Diese Behauptung halt ich einfach mal für sehr sehr übertrieben und unwahrscheinlich. Die Plattformbetreiber leben von ihren Seiten und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie diese komplett schließen.

Es wird selten so warm gegessen, wie gekocht wird! Ich rege mich über diese ganze Thematik nicht auf und warte ab, in wie weit tatsächliche eine gravierende Veränderung folgt.

Grundsätzlich gehe ich auch davon aus, dass das Posten von Inhalten komplizierter wird, als es bislang ist. Software zur Urheberrechstprüfung wird vermutlich kommen und diese wird auch bestimmt nicht ohne Fehler laufen.

Möglicherweise dauert das Hochladen länger, Beiträge werden fälschlicherweise geblockt oder andere Dramen treten ein. Theoretisch dürften Live-Videos oder Storyposting dann nicht mehr machbar sein, weil eine Urheberrechtsprüfung da kaum möglich ist.

Aber wie schon erwähnt: Warten wir mal ab, was kommt und die genaue Umsetzung tatsächlich aussieht.

Und so hart das klingt: Werden YT oder Instagram morgen gelöscht, würde meine Welt davon nicht unter gehen!

Und damit Amy mich nicht auf ihr Urheberrecht verklagen kann, gibt es zu diesem Beitrag nur Bilder von mir 🙂

 

Mein kleiner Star

18. Oktober 2017 at 05:40

Bei unserem Auftritt ist mir wieder klar geworden, dass eigentlich nicht ich Autogrammkarten schreiben sollte, sondern Amy. Ohne sie wären wir beide ja nicht da, wo wir heute sind. Ist ja eigentlich auch logisch, dass man sich nicht über gemeinsame Erlebnisse freuen kann, wenn man sich gegenseitig nicht hat.

Auch wenn ich weiß, dass wir eben als Team etwas Besonderes sind, so möchte ich mich doch gerne hinter ihr verstecken, weil ich glaube, dass sie der wichtigere Part in unserer Beziehung ist. Es ist ein sehr komisches Gefühl, wenn ich diejenige bin, die eine Autogrammkarte unterschreiben muss, weil sie für mich einfach viel mehr leistet.

Okay, ein Pferd mit Stift in den Hufen sähe bestimmt niedlich aus, aber ich glaube Amy frisst eher den Stift, als das sie ihren Namen schreibt. Ich weiß, dass es Menschen gibt, die darüber lächeln, dass ich Autogramkarten habe und ich fühle mich auch keinesfalls wie ein Star. 

Manchmal glaube ich aber, dass Amy schon ganz genau weiß, dass sie ein kleiner Star ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber ich denke, dass Amy und ich schon eine Inspiration oder Unterhaltung für andere sind, welche gerne unserem Alltag verfolgen. Und wenn ich jemandem eine Freude damit machen kann, indem sie eine Autogrammkarte von Amy und mir bekommen, dann mache ich das gerne.

Wenn ich die Bilder vom ganzen Auftritt so ansehe grinse ich bis über beide Ohren. Ja mir macht das ganze Spaß! Die Arbeit mit meinem Pferd, das Bloggen und einfach alles drum herum. Amy und unsere gemeinsame Zeit stehen immer an erster Stelle, aber es wäre gelogen wenn ich behaupten würde, dass mir nicht auch das Feedback meiner Follower etwas bedeuten würde. Ich fühle mich wirklich geschmeichelt, dass es Menschen gibt, die ein Interesse an uns haben.

Neben unserem Auftritt fand ich den Kontakt zu Menschen einfach schön. Gespräche führen und eben auch einigen einen kleinen Traum erfüllen, indem wir einfach zum Greifen nah waren.

 

Warum ich mir selber folgen würde

16. September 2017 at 22:22

Der Titel mag zunächst etwas merkwürdig klingen, aber ich habe mir in den letzten Tagen mal Gedanken gemacht, welchen Bloggern ich eigentlich verfolge und warum. Nun bin ich ja auch schon die etwas ältere Generation mit meinen 26 Jahren und habe sicher andere Vorlieben, als jemand mit 12 Jahren.

Grundsätzlich finde ich es schön, dass es Menschen gibt, die ihr Pferdeleben mit anderen teilen. Es ist ein bisschen wie eine Serie, jeden Tag gibt es Neuigkeiten vom jeweiligen Team und freut sich, wenn man Bilder und Berichte seiner Lieblingsblogger sieht. Für mich ist „Blogger schauen“ quasi eine Ergänzung zum TV geworden, nur dass man sich mit dem Leben eines Bloggers besser identifizieren kann.

Nunja, doch ist das wirklich immer so?

Das man anhand von Berichten und Fotos auf Social Media Plattformen kein komplettes Bild einer Person erhält ist mir bewusst, dennoch finde ich ist da eine andere Nähe als zu Brad Pitt, der über die Kinoleinwand hüpft. Dennoch ist hier für mich ein zum Teil großer Unterschied zwischen den einzelnen Bloggern zu beobachten.

An dieser Stelle kommen wir zur näheren Erläuterung meiner provokanten Überschrift. Mir ist es wichtig, dass ein Blogger authentisch ist. Ich möchte mich mit seinen Handlungen identifizieren können. Dies bedeutet nicht, dass alles, was derjenige tut immer meiner Meinung entsprechen muss, sondern dass das Gesamtbild sympathisch und authentisch ist.

Einige Pferdeblogger leben ein Leben vor, welches für den Großteil der Pferdenachwuchskinder gar nicht zu erreichen ist. Nicht jeder wird von seinen Eltern finanziell unterstützt und bekommt ein Pferd geschenkt. Es gibt Menschen, die sich ihr Pferd hart erarbeiten müssen und alles voll und ganz selbst finanzieren. Wenn ich Nachrichten erhalte wie: „Ich bin 13 Jahre alt, aber meine Mama will mir kein Pferd kaufen, kannst du sie überreden?“, dann stelle ich mir die Frage, was das Mädchen für Vorstellungen vom Leben hat. Mir hat auch keiner ein Pferd gekauft! Ich habe Amy nach Beginn meiner Ausbildung mit 20 Jahren gekauft.

Ich möchte da auch keinesfalls alle Menschen, deren Eltern ihnen ein Pferd kaufen über einen Kamm scheren, aber neben den Dankbaren, die auf dem Boden geblieben sind, gibt es eben auch die, die gar nicht zu schätzen wissen, was ein eigenes Pferd bedeutet, wenn man ALLES selbst dafür tun muss.  Mir macht es selbst jetzt wenig Freude jemandem zu folgen, der jede Woche eine Eskischabbi von Mama geschenkt bekommt oder samt Pferd zu Turnieren oder in den Urlaub gefahren wird. Einige leben Dinge vor, die einfach nicht für jeden erreichbar sind. Wenn ich mich 13 Jahre zurückversetze, dann möchte ich Bilder von Menschen sehen, die etwas haben, das auch mir möglich ist. Ich möchte nicht lesen, was jemand schon wieder einfach so mal bekommen hat, sondern sehen, was auch ich mir mit einem guten Schulabschluss erarbeiten kann.

Versteht mich nicht falsch, aber alle jungen Mädchen, die jetzt als Traum haben Blogger oder Youtuber zu werden, sind auf dem Holzweg. Es mag sein, dass einer von 2000000 der kleinen Mädchen es vielleicht schafft bekannt zu werden, aber die meisten werden wohl mit ihrem Leben etwas Sinnvolles anfangen müssen.

Ich bin voll berufstätig, studiere abends und habe dennoch die Zeit ein tolles Leben mit meinem Pony zu verbringen und finde auch noch Zeit zum Bloggen, was mir auch sehr viel Freude bereitet. JA, ich bin ein wenig stolz auf mich. Hier nun auch zu meiner Überschrift: Ich würde mir folgen, weil an meinem Leben absolut nichts unerreichbar für andere ist, wenn sie es nur wollen. Ich denke keinesfalls, dass ich perfekt oder fehlerfrei bin, aber so das Große und Ganze an Amys und meinem Leben ist einfach real und für jeden möglich zu erreichen.

Wenn ich das Leben von Bloggern verfolge, dann weil ich darin etwas für mich selbst sehe.

Halsring- Über Sinn und Unsinn

4. September 2017 at 06:06

Wirft man einen ganz oberflächlichen Blick in die Social Media Plattformen, so fällt schnell auf, das nahezu jeder heutzutage mit Halsring unterwegs ist. Noch vor ein paar Jahren war der Halsring fast unbekannt und heute wirft ihn jeder mal eben um den Hals seines Pferdes.

Funktion

Meine Intention hinter dem Reiten mit Halsring war wohl damals eine andere, als sie heute bei vielen zu sein scheint. Ich wollte möglichst frei mit meinem Pferd arbeiten. Mein Ziel war es, meine Hilfen zu minimieren und optimieren und trotzdem ein harmonisches Reitbild abzugeben. Mit harmonischem Bild war da aber nicht der Galopp über ein Stoppelfeld gemeint, sondern verschiedene Lektionen auch möglichst frei reiten zu können. Der Gedanke mein Pferd über Gewicht- und Schenkelhilfen zu reiten und von der Einwirkung der Reiterhand auf das Pferdemaul wegzukommen.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass es eine Vielzahl an Reitern gibt, die den Halsring gar nicht für die Dressurarbeit einsetzen wollen, sondern ihn einfach nur irgendwo im Gelände für ein paar Wendybilder um den Hals legen. Ich möchte hier niemanden verurteilen und auch ich trabe schon mal ohne Sattel und Trense über eine Wiese, aber für mich ist dies die Belohnung für die Arbeit auf dem Platz.

Mit einem Halsring ist es möglich seine Gewichts- und Schenkelhilfen zu überprüfen. Lenken und das Tempo regulieren ist da nämlich nicht durch einen kleinen Zug am Zügel zu meistern. Es ist für den Reiter anspruchsvoll, sich auf die Hilfen zu konzentrieren und Lektionen ordentlich umzusetzen. Das Reiten mit Halsring zeigt einem reiterliche Fehler schnell auf.

Bilder

Es steht außer Frage, dass Bilder mit Halsring, vor allem im Gelände ein Gefühl von Freiheit und Vertrauen verkörpern. Auch mir gefallen diese Bilder und das Wissen, mein Pferd mit feinen Hilfen kontrollieren zu können, dennoch bin ich davon überzeugt, dass viele den Halsring weniger im vollen Bewusstsein seiner Funktion nutzen, sondern ihn lediglich um den Hals werfen, um coole Bilder zu bekommen.

Es muss einem bewusst sein, dass die Einwirkung auf das Pferd um einiges geringer ist als mit einer Trense. Erschreckt sich das Pferd wird es sehr viel schwieriger die Kontrolle zurück zu gewinnen. Mir ist es einfach wichtig ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es nicht vollkommen ungefährlich ist.

Auf abgezäunten Wiesen sehe ich im Halsringreiten für Bilder gar kein Problem. Für mich ist es jedoch fraglich, ob man ein Wendybild verdient hat, wenn man nicht dazu bereit ist auch dressurmäßig mit dem Halsring zu arbeiten.

Für mich ist der Halring eine Zäumung, deren eigentlicher Sinn darin liegt, den Reiter bei der Arbeit und seiner Hilfengebung zu unterstützen.

Reitersitz

Durch das Reiten mit Halsring ist es möglich an einem zügelunabhängigen Sitz zu arbeiten. Gewicht- und Schenkelhilfen sehr viel mehr in den Vordergrund zu rücken und der Reiter muss dem Pferd ein Stück weit Freiheiten einräumen.

Die dressurmäßige Arbeit mit dem Halsring halte ich für eine schöne Abwechslung zur klassischen Reiterei. Es macht Spaß und man lernt eine neue Seiten von sich und seinem Pferd kennen.

Ostwind 3 – Meine Rezension

4. August 2017 at 05:50

Nachdem ich von den ersten beiden Ostwindteilen sehr begeistert war, stand natürlich sofort fest, dass ich mir auch den 3. Teil anschauen werde. Vor einigen Monaten hatte ich dann das erste Mal den Trailer gesehen und fand diesen recht ansprechend und so war die Aufregung groß, als der Kinostart näher rückte.

Am Montag ging es dann spontan nach der Arbeit und einem kurzen Besuch beim Pony ins Kino. Leider läuft der Film ja nur nachmittags, sodass es als großes Kind schon etwas schwierig ist, alles andere bis zu der Uhrzeit organisiert zu bekommen.

Nachdem dann auch noch die Straße zum Kino gesperrt war und ich schon Angst hatte zu spät zu kommen, saß ich endlich zusammen mit meinem Popcorn und Nachos auf meinem Platz. An den Kinderfilmvorschauen zu Beginn habe ich festgestellt, dass ich doch langsam alt werde. Grundsätzlich schaue ich gerne Zeichentrickfilme, aber manche finde ich nun doch etwas sehr dämlich.

Bevor man sich einen Film anschaut, entwickelt man ja gewisse Erwartungen an einen Film und ich muss sagen, dass meine nicht so ganz zum 3. Teil von Ostwind gepasst haben. Nach den ersten beiden Teilen, hatte ich die Erwartung, dass sich das, was ich mit Ostwind verbinde auch im 3. Teil fortsetzt. Ostwind steht für mich für Freiarbeit, Halsringreiten und das ein oder andere Kunststück.

Für mich kamen diese Punkte im 3. Teil etwas zu kurz. Betrachtet man den Film ganz neutral ist er wirklich schön gemacht. Die Story ist nett, die Charaktere sympathisch, es gibt einige lustige Szenen und eine beeindruckende Kulisse. Besonders der Schauplatz für Ora und die Wildpferde sind toll anzusehen.

Im Gegensatz zu den Teilen 1 und 2 rückt für mich aber die Beziehung zwischen Mika und Ostwind in den Hintergrund. Mir gefielen an den ersten Teilen besonders die Freiarbeitsszenen, da diese der Reiterwelt einen anderen Umgang mit Pferden vermittelt haben. Ohne viel vorwegnehmen zu wollen, betrachtet man nur Mika und Ostwind, so laufen sie im Grunde im ganzen Film nur durch die Gegend. Das mag jetzt vielleicht hart klingen, aber ich hätte mir ein bisschen Halsringreiten und ein paar Zirkuslektionen und Freiheitsdressur gewünscht.

Und grade weil ich an den Film die Erwartung hatte, dass der Freiheitsgedanke übertragen werden soll, fand ich Szenen aus dem Rennen etwas schade, da die Pferde da mit scharfen Gebissen und auch mal mit offenem Maul durch die Gegend brettern.

Insgesamt kann man sich den Film gut anschauen, auch ohne die ersten Teile zu kennen. Mir persönlich gefallen aber Teil 1 und 2 mehr.

 

Die ersten Pferdeblogger denen ich gefolgt bin

13. Mai 2017 at 11:56

Seit einigen Jahren gibt es ja eine Vielzahl von jungen Pferdemädchen, die ihren Alltag mit der Welt teilen. Wenn ich zurückdenke, gab es früher jedoch sehr viel weniger Pferdeblogger als heute. Mittlerweile hat gefühlt jeder eine Facebookseite für sein Pferd erstellt und es wird unheimlich schwer alle zu kennen. Als ich 2012 Amys Seite erstellt hatte, war die ganze Branche doch noch deutlich übersichtlicher.

Es gibt einige Seiten, denen ich wirklich gerne folge und wo mich die Geschichten und Bilder der Teams sehr interessieren. Über die Jahre habe ich durch das Bloggen schon viele tolle Menschen kennen gelernt und für mich gehört es jetzt einfach dazu meinen Alltag mit euch zu teilen.

Die Tage habe ich darüber nachgedacht, welchen Teams ich denn eigentlich als erstes gefolgt bin. Dabei ist mir aufgefallen, dass es Blogger gibt, deren Leben ich ja nun schon seit mindestens 5 Jahren virtuell begleite.

Damals habe ich die Beiträge der anderen in Foren, auf Youtube und dann auf Facebook verfolgt. Plattformen wie Instagram gab es damals ja noch gar nicht. Ich muss sagen, dass mich die Arbeit des einen oder anderen wirklich sehr inspiriert hat und dies noch bis heute tut. Aber nun genug geredet, ich denke euch interessieret nun doch, wer die ersten Blogger waren.

Zirkusponytill

Ich glaube die aller erste, der ich seit damals folge ist Zirkusponytill. Mir haben die Youtube-Videos immer gut gefallen. Till ist ein absolutes Zuckerpony und beim Kauf von Alisha habe ich immer mitgefiebert. Es hat mich so gefreut, als sie endlich ihr Pony war. Besonders beeindruckt hat mich das Halsringreiten, da ich das bis zu ihren Videos einfach gar nicht kannte. Zu der Zeit ist eben noch nicht jeder Hans mit Halsring über eine Wiese gebrettert. Während ich in den Reitstunden immer mit voller Montur auf dem Pferd saß, schaute ich abends fasziniert ein Video an, wo sie ohne Sattel und nur mit Halsring geritten ist. Besonders mochte ich aber auch immer die Videos mit ihren Freundinnen zusammen, ich fand es einfach toll, wie viel Spaß sie immer hatten. Leider ist sie heute kaum noch aktiv.

Blue und Aline

Ich weiß gar nicht mehr ob ich die 2 zuerst im Forum oder auf Youtube entdeckt habe, aber ich war sofort sprachlos. Die Zusammenarbeit von Blue und Aline hat mich sehr bewegt und für mich sind sie das Team mit der absolut innigsten Beziehung zueinander. Das Vertrauen von Blue in Aline finde ich ehrlich toll. Kurz nach Amys Kauf waren sie definitiv meine Inspiration. Ich weiß noch wie ich irgendwann mal mit ihr geschrieben hatte, meilenweit davon entfernt, dass Amy sich jemals hinlegen würde und Aline zu mir meinte: Wir sind keine Außerirdischen, was wir haben kann auch jeder andere mit Arbeit erreichen. Die Aussage machte sie wahnsinnig sympathisch und machte mir Mut, auch wenn ich nicht so ganz daran glaubte. Wenn Amys Beine heute unter mir weg sinken und sie sich legt, denke ich jedes Mal: Aline hatte recht! Vor 3-4 Jahren durfte ich sie dann persönlich kennen lernen und seitdem haben wir immer noch Kontakt. Ich liebe ihre Arbeit mit Blue und freue mich immer über ihre Beiträge.

Team Paula

Eines Tages tauchten Bilder eines Haflingers auf meiner Facebookseite auf: Paula. Ich war sofort begeistert von den schicken Bildern und durchstöberte ihre Seite. Als Haflingerbesitzer empfand ich es als meine Pflicht ihnen dann folgen. Ich freute mich immer über neue Bilder und fand es toll, was Paula alles für Tricks drauf hatte. Ihre Arbeit war spannend und abwechslungsreich, es gab Dressur und Springbilder, aber eben auch Zirkuslektionen. Ich habe jeden Beitrag mit großem Interesse verfolgt und fand die zwei Zwerge ebenfalls toll. Ich fand es auch sehr toll, dass sie ihre Lieblinge vom Ponyhof mitgenommen hat. Damals fuhr ich noch jede Ferien auf den Zungerhof und mein Traum war es auch immer, mein Lieblingspony eines Tages mal zu kaufen. Während eines Seminars schlenderte ich durch die Gegend und was sah ich da: Die Ponys hattest du doch schon mal im Internet gesehen?! Bis zu dem Zeitpunkt war mir gar nicht bewusst, dass sie gar nicht mal so weit von mir weg wohnen. Abends habe ich sie dann angeschrieben, auch wenn ich mir komisch vorkam und nicht den Eindruck erwecken wollte, ich sei ein Stalker. Jedenfalls habe ich das Team Paula dann auch persönlich kennen gelernt. Aktuell bin ich ein bisschen in das Flodderbaby verliebt.

Oaks Golden Devil

Lara und Devil habe ich auch über Facebook kennen gelernt. Da ich bis dato so gar keine Ahnung vom Westernreiten hatte, fand ich die Seite interessant. Aber viel schöner noch fand ich es, dass die 2 seit seiner Geburt ein Team sind. Sie leben einfach einen Kindheitstraum. Lara begleitet Devil seit dem ersten Tag und die zwei haben sich so viel erarbeitet. Zu der Zeit konnte eben auch noch nicht jedes Pferd auf Kommando liegen und so faszinierten mich die Liegebilder besonders. Lara ist so ein verrückter und lustiger Mensch und absolut ehrlich in ihrer Art. Ich mag einfach dieses authentische. Es muss nicht jeder ein wandelndes Pferdefachbuch sein und da erinnert mich Lara irgendwie an mich. Devil ist ein wirklich cooles Pony, der einfach für jeden Quatsch zu haben ist.

Joy (Nasenbär)

Im Fall von Vani und Joy ist die Sache etwas anders. Ich habe sie nicht durch das Bloggen kennen gelernt, sondern bin ihr gefolgt, weil ich sie schon vorher kannte. Joy kommt vom Zungerhof und dort habe ich früher jede Ferien verbracht. Ich fand Joy toll und bin sie sehr gerne geritten. Vani und ich haben sich dort kennen gelernt und so war es nach dem Kauf absolute Pflicht ihren weiteren Lebensweg zu verfolgen. Ein absolutes Higlight war mein Besuch mit Amy bei den beiden. Wir konnten ein wirklich cooles Wochenende zu viert verbringen. Besonders bewegt hat mich Joys Kolik vor zwei Jahren. Ich habe jeden Tag mitgefiebert und die Daumen gedrückt und mir viel es so schwer die richtigen Worte für Vani zu finden. Joy ist ein kleines Allroundpony und ein absoluter Schatz.

Mambo

Ich glaube zu Mambo und Jenni braucht es keine großen Worte. Eines Tages brach der Mambo-Hype aus und so wurde ich auf sie aufmerksam. Mambo ist wahnsinnig schick und sieht auf jedem Bild wie gemalt aus. Mir haben die bearbeiteten Youtubevideos immer sehr gefallen und ich bin absolut neidisch auf seine geile Galoppade. Als Kind wollte ich auch immer ein großes schwarzes Pferd haben. Jenni und Mambo sind ein tolles Team und mich hat es für sie sehr gefreut, als sie ihn endlich bekommen hat. Die zwei haben ja auch schon so einiges erlebt und ich lese immer gerne die Neuigkeiten.

Con Solido

Ich habe absolut keine Zeitgefühl mehr, wann ich die Seite von Anja und Solido entdeckt habe. Jedenfalls ist so das erste an das ich mich erinnere, das Magnolienshooting von Alexandra Evang, die rosa Bilder waren ein Traum. Mir gefiel, dass Anja sich mit einem Pony hochgearbeitet hat und zusammen mit ihrem besten Freund die Dressurplätze unsicher macht. Solido beweißt, dass man nicht groß sein muss, um erfolgreich zu reiten. Ich folge ihr gerne, da ich ihren Alltag sehr abwechslungsreich finde und es nie langweilig wird. Leider muss ich echt gestehen, dass ich bei den ganzen Ponys nebenbei doch hin und wieder den Überblick verliere. Soldio erkenne ich aber schon und freue mich immer über spannende Geschichten.

Schockemöhle Sports – Team Contest

6. April 2017 at 21:43

Vor einigen Wochen habe ich auf Facebook den Aufruf zur Bewerbung für den Team Contest gesehen und mir den Artikel durchgelesen. Da ich das Ganze sehr interessant fand, habe ich mich sofort beworben. Eigentlich hatte ich auch keine große Hoffnung ausgewählt zu werden, da der Beitrag bereits unzählige Male geliked, geteilt und kommentiert wurde. Die Chance wollte ich mir trotzdem nicht entgehen lassen und so versuchte ich mein Glück.

Vor einigen Tagen habe ich nichts ahnend in mein Mailpostfach geschaut und siehe da: Sie haben Post! Sofort las ich die Mail aufmerksam durch, ob es sich um eine Zu- oder Absage handelt. Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus: Wir sind dabei.

Was ist der Team Contest? Schockemöhle Sports sucht den Brand Ambassador 2017. Nach der Bewerbungsphase werden 55 Kandidaten mit einem Paket ausgestattet und haben mehrere Monate Zeit, die Produkte auf ihren Social Media Kanälen vorzustellen und diese zu präsentieren. Nach Beendigung werden 5 Finalisten ausgewählt, welche um den Titel des „Brand Ambassadors 2017“ kämpfen.

Wer ist Schockemöhle Sports? Schockemöhle Sports ist eine noch recht junge, aber doch schon bekannte Reitsportmarke. Unter dem Motto „Team Orange“ gibt es zahlreiche Produkte rund um den Reitsport. Die Produkte können in vielen Reitsportläden erworben werde. Einen eigenen Webshop gibt es zwar nicht, dennoch kann die Produktpalette aber auf der Homepage angeschaut werden: http://schockemoehle-sports.com

Wer gehört zu den Kandidaten und wie kann ich alles verfolgen? Eine Jury hat aus allen Bewerbern 55 Kandidaten ausgewählt, welche sich aus Turnierreitern, Freizeitreitern, Social Media Bekanntheiten und neuen Sternchen zusammensetzen. Unter den Hashtags #teamschockemöhle und #teamschockemoehle könnt ihr die Aktivitäten aller Mitstreiter ansehen. Diese werden auf der Homepage des Team Contest im Live Feed zusammengefasst:  http://www.teamcontest.de/live.php

Ich warte nun schon ganz gespannt auf die Ankunft meines Paketes und freue mich, die Sachen testen zu dürfen. Große Chance auf das Finale male ich mir gar nicht aus, aber ich bin froh dabei zu sein und hoffe, euch gefallen unsere Bilder. Sobald das Paket angekommen ist, könnt ihr den Inhalt auf unseren Social Media Kanälen sehen.

Equitana 2017 – Die ReiterWG

22. März 2017 at 06:09

Als ich von der Idee der ReiterWG hörte, war ich sofort begeistert. Doch konnte ich mir zuerst gar nicht so ganz vorstellen, was genau geplant war. Ich schaute jeden Tag häufig in die Gruppe: Wer war wohl alles dabei? Gibt es neue Infos? Nach und nach erfuhren wir mehr Details über den Ablauf und ich freute mich dabei zu sein.

ReiterWG was ist das? Die Idee hatte Scarlett von Soulhorse. Ziel war es, zunächst sein Team an Markenbotschaftlern kennen zu lernen und auch ihnen die Möglichkeit zu geben sich untereinander kennen zu lernen. Leider sind wir Pferdebeigeisterten ja über ganz Deutschland verteilt und haben nicht oft die Chance uns persönlich zu sehen. Die Gruppe der Markenbotschaftler wurde um einige weitere Pferdeblogger ergänzt und so hat sich nun eine Gruppe junger Reiterinnen zusammengefunden, um gemeinsam Zeit in der WG zu verbringen.

Die Idee wurde schnell von weiteren Sponsoren begeistert unterstützt. Das WG-Leben findet in einem super coolen Loft in der Nähe der Equitana statt. Wir lernen uns kennen, tauschen unsere Erfahrungen aus, besuchen gemeinsam die Messe, kochen und haben Spaß. Für euch ist es möglich, dies alles im Lifestream auf den Social Media Plattformen zu verfolgen.

Nach der Einladung in die WG überlegte ich sofort, an welchen Tagen ich am WG-Leben teilnehmen wollte. Leider war mir bei der Planung anderer Termine ja noch nicht bewusst, dass dieses Event zur Equitana stattfindet und ich am besten eine ganze Woche Urlaub genommen hätte. Leider blieb mir so nur der erste Sonntag. Nachdem die Anmeldung raus war, wartete ich gespannt auf die feste Zusage. Nachdem ich das 72556-mal in meinem Postfach nachsah, war sie endlich da. Ich freute mich sehr, war zugleich aber doch recht nervös, was mich wohl erwartet.

Die Nächte bis zum Start der Equitana wurden gezählt und es fühlte sich ein bisschen wie Weihnachten an. In unserer Gruppe verfolgte ich die weitere Planung und war von der Idee „des perfekten Reiterdinners“ angetan und beschloss auf jeden Fall mitzukochen. Nach einer gefühlten Ewigkeit rückte der Tag näher und ist nun leider schon wieder vorbei.

Nach dem Messebesuch ging es in die WG. Von außen recht unscheinbar, war das Loft ein Traum. Am liebsten würde ich mich direkt für länger einnisten, natürlich nur mit den anderen Reiterlein. Der Abend war wirklich schön. Wir haben unser Dinner zubereitet und es war wohlbemerkt perfekt. Das Chaos in der Küche lasse ich in meiner Erzählung einfach mal raus. Wir haben zusammen gesessen und uns nett unterhalten, Videos gedreht und einfach eine tolle Zeit verbracht.

Als ich wieder zu Hause war, war ich einfach nur geschafft. Der ganze Tag hat mich überwältigt und ich musste die Eindrücke erst mal verarbeiten. Ich hatte viel Spaß und habe mich wirklich über das Kennenlernen gefreut. Besonders wichtig war es für mich, dass ich das Gefühl hatte dazuzugehören, auch wenn ich nicht zu den ganz Großen in dem Business zähle.

Ein großes Lob an das Organisationsteam und alle Unterstützer. Ich bin froh, dass ich dabei sein durfte: DANKE!

 

Equitana 2017- Webstar Convention

21. März 2017 at 23:20

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll, jedenfalls war ich total überwältigt von der ganzen Situation. Es war das erste Mal, dass ich eine Autogrammstunde gegeben habe. Ich kannte es zwar, dass mich schon mal vereinzelt ein paar Leute angesprochen haben, aber nicht im Rahmen einer organisierten Veranstaltung.

Als ich gefragt wurde, ob ich nicht mitmachen möchte, war ich zunächst skeptisch. Ich fühle mich nicht als „Star“ und wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte. Neinsagen konnte ich aber auch nicht und es hat mich schon gereizt mitzumachen. Ich habe ja schon öfter bei anderen Webstars gesehen, dass diese Autogrammkarten haben und da ich nicht als Einzige ohne dastehen wollte, habe ich mir kurzerhand auch welche besorgt. Es war wirklich komisch, mit einem Karton Autogrammkarten zur Equitana zu fahren und ich muss sagen, ich war wirklich sehr sehr aufgeregt.

Nachdem ich dann müde vom Shoppen war, freute ich mich aber zusammen mit den anderen im Saal Europa Platz nehmen zu können. Es war toll die anderen persönlich kennen zu lernen und sich austauschen zu können. Als die Türen geöffnet wurden war es für einen kurzen Moment wirklich ruhig, weil wir alle gebannt zum Eingang gestarrt haben.

Dann ging es los, viele von euch sind vorbeigekommen und ich habe mich so wahnsinnig gefreut. Es hat Spaß gemacht sich mit den Followern zu unterhalten, Autogramme zu schreiben und Fotos zu machen. Mir hat es besonders gefallen zu sehen, wie sehr sich doch viele über so ein Treffen freuen. Einige haben mir noch gestern Abend direkt unsere gemeinsamen Bilder geschickt und ich habe mir jedes einzelne direkt auf meinen PC gezogen. Für mich sind das auch schöne Erinnerungen. Gefallen hat es mir auch, zu sehen, dass viele Eltern einen wohl auch kannten, das war mir bislang gar nicht so bewusst. Aber ich glaube manche Eltern müssen abends mit am PC sitzen, um Bilder und Videos von Pferdebloggern zu bestaunen.

Die Veranstaltung selber wurde toll von der Equitana organisiert, denn alles war sehr geordnet und gut geplant. Zwischendurch kam noch ein Kamerateam für ein Interview vorbei, da war ich glatt noch nervöser als vorher. Nachdem die Convention vorbei war, war ich schrecklich müde, das hätte ich vorher gar nicht so gedacht. Mir hat es aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Manchmal ist die kleine Ponyprinzessin in mir doch gerne ein kleiner Star 🙂

Die Sache mit dem Vertrauen

16. März 2017 at 19:48

Häufig wird mir die Frage gestellt, wie ich es geschafft habe, dass mein Pferd mir vertraut. Ja nun ich denke nicht, dass es eine Anleitung für den Aufbau von Vertrauen gibt. Für mich ist bei der Arbeit mit Amy schon immer wichtig gewesen, sie möglichst abwechslungsreich zu beschäftigen und gemeinsam mit ihr Spaß zu haben. Wir arbeiten ja nicht miteinander um Vertrauen aufzubauen, sondern wir arbeiten aus Freude miteinander, da kommen Vertrauen und sich aufeinander verlassen können von ganz allein.

„Die Liebe zwischen zwei Menschen lebt von den schönen Augenblicken, aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten, die beide gemeinsam bewältigen.“

Ich finde das Zitat sehr passend. Man verbringt gerne Zeit mit jemanden, wenn er einen zum Lachen bringt und man gemeinsam eine schöne Zeit hat. Doch woran man beim anderen ist, sieht man oft erst, wenn Probleme auftreten. Amy und ich hatten auch so unsere Schwierigkeiten, Momente in denen wir beide nichts mit dem anderen anzufangen wussten, aber wir haben uns nie aufgegeben.

Wir haben uns als Team vielen Herausforderungen gestellt: Der erste Sprung, das erste Mal alleine vom Hof gehen, Verladetraining, Einsprühen mit Fliegenspray, das erste Turnier und auch die ersten Versuche, Zirkuslektionen zu erlernen. Rückblickend betrachtet hat nichts davon sofort funktioniert. Wir sind in Sprüngen oder im Zaun gelandet, Amy hat sich im Wald losgerissen und ist weggelaufen, hat mich beim Verladen oder Einsprühe über den ganzen Hof gezogen und das sie jemals auch nur einen Trick lernt, hätte ich auch nicht gedacht.

Trotz aller schlechten und gerade wegen der guten Zeiten sind wir zu einem Team gewachsen. Ich denke, ohne diese Erlebnisse wären wir auch nicht die, die wir heute sind. Ich kann nur jedem raten, nicht aufzugeben und auch Schwierigkeiten als Chancen zu sehen, denn einfach kann jeder.

Die Frage nach dem Vertrauen fällt häufig im Zusammenhang mit dem Liegen. Ja es mag sein, dass es durchaus ein Vertrauensbeweis ist, wenn sich das Pferd ablegen lässt. Doch ich muss sagen, auch wenn es für mich immer noch ein ganz besonderes Gefühl ist, wenn Amy sich ablegt, ist es eben doch eine Zirkuslektion. Wenn ein Pferd nach dem Wälzen liegen bliebt, weil der Besitzer 5 kg Möhren vor seine Nase kippt, ist das für mich weniger Vertrauen, als Hunger. Ja, Vertrauen bei der gemeinsamen Arbeit gehört dazu, aber es ist eben doch ein Stück weit so, dass es ein erlerntes Verhalten ist. Amy vertraut nicht nur mir, sondern vor allem auch darauf, für ihr Verhalten belohnt zu werden. Belohnung muss auch nicht zwangsläufig essbar sein, auch liebe Worte oder ein Streicheln genügen.

Wenn jemand davon träumt, seinem Pferd das Liegen beizubringen sollte er vielleicht weniger nach einer Anleitung für Vertrauen suchen, sondern lieber einen Weg finden, dem Pferd zu erklären, welches Verhalten man von ihm wünscht. Vertrauen, Liebe, Geborgenheit und für einander da zu sein sind die Grundvoraussetzungen für eine gute Beziehung. Um dem Pferd aber verschiedene Lektionen beizubringen, ist es nötig einen Weg zu finden, dem Pferd dieses Ziel aufzuzeigen. Und ich habe tatsächlich mal verzweifelt überlegt, Amy ein Youtubevideo unter die Nase zu halten, damit sie sieht, was ich gerne von ihr möchte.