Reiten, ein Sommerhobby?

19. November 2018 at 07:33

Die Tage werden wieder kürzer. Egal, ob ich morgens früh das Haus verlasse oder abends aus dem Stall komme, es ist immer dunkel. Die Temperaturen sinken und grade nach diesem Jahrhundertsommer mit wochenlang über 30 Grad, fühlt sicher dieser Herbst noch kälter an als sonst.

Zugegeben, bei den immer kälter werdenden Tagen, ist es schon manchmal schwierig seinen inneren Schweinehund zu überwinden und in den Stall zu fahren. Ein Pferd zu besitzen ist nur eben mit der großen Verantwortung belastet, dass man sich das ganze Jahr über gut um seinen Partner kümmert. Mir persönlich macht das Wetter meistens gar nicht mehr so viel aus, wenn ich denn einmal am Stall angekommen bin. Solange ich aber zu Hause oder im Büro sitze und aus dem Fenster schaue, graut es mir häufig davor in den Stall zu fahren.

Während einem beim Reiten selbst ja recht schnell warm wird, so gibt es auch Aufgaben im Stall, die im Winter weniger Spaß machen. Neben der Stallarbeit, dem Warten auf Tierarzt oder Hufschmied und dem Putzen, friere ich vor allem beim Longieren. Wenn man bei dem kalten Wetter länger steht und sich wenig bewegt, dann friert man eben auch schnell.

Im Winter gehe ich meistens dick eingepackt, von Mütze über Handschuhe, bis hin zu dicken Wollsocken, in den Stall. Letzte Jahr bin ich aber beim Surfen im Internet noch auf eine geniale Erfindung gestoßen: Beheizbare Kleidung!

Da zu dem Zeitpunkt aber die Tage schon wieder heller wurden und die Temperaturen gestiegen sind, hat sich eine Anschaffung einfach nicht mehr gelohnt. Im Kalender wurde aber ein dicker Vermerk für diesen Winter gemacht.

Vor ein paar Wochen erreichte mich dann ein Paket von der Firma Lenz. Ich wollte eine beheizbare Weste und beheizbare Socken testen und freute mich sehr, als ich das Paket in den Händen hielt. Zunächst wurden beide Produkte ausgepackt und sorgfältig begutachtet. Qualitativ machten sie einen super Eindruck und ich konnte es kaum erwarten, bis es endlich kalt genug wurde, um die beiden Sachen im Stall zu testen.

Da ich ja ein kleines Spielkind bin, konnte ich natürlich nicht warten und habe direkt man die Akkus aufgeladen. Während die Akkus geladen haben, habe ich mein Handy gezückt und mir die App zur Steuerung der Produkte herunter geladen.

Da ich bei der Bedienung nichts falsch machen wollte, habe ich zunächst einen Blick in die Gebrauchsanweisung geworfen. Die wichtigsten Infos konnte ich direkt entnehmen und so habe die Anleitung schnell beiseitelegen können.

Nachdem ich die Akkus geladen hatte, habe ich sowohl die Weste, als auch die Socken mit den Akkus bestückt. Das Anschließen der Akkus war kinderleicht, denn sie werden mit 3 Druckknöpfen mit der beheizbaren Kleidung verbunden.

Zunächst habe ich mir die Socken angezogen und diese manuell eingeschaltet. Schließlich musste ich ja sofort wissen, ob sie funktionieren und das taten sie. Bei den Socken wird nur der vordere Teil an den Zehen geheizt, was aber durchaus ausreichend ist. Nun habe ich das Handy zu Hand genommen um die Socken mit der App zu konfigurieren.

Zum Konfigurieren der Akkus mit der App ist es notwendig, die Taste, ich hätte fast den Homebutton (Iphone-Suchti) gesagt, 15 Sekunden lang zu drücken, bis die mittlere Lampe aufleuchtet. Nun findet das Smartphone den Akku über Bluetooth und man kann auswählen, für welches Produkt der Akku genutzt wird, um so individuell die Produkte ansteuern zu können. Mit der App ist es als theoretisch möglich, beide Füße unterschiedlich warm einzustellen.

Den Vorgang habe ich mit beiden Füßen durchgeführt und anschließend getestet. Während sich die Produkte manuell in 3 Stufen regeln lassen, ist über die App noch eine präzisere Steuerung möglich.

Dass man die Socken ja an den Füßen trägt und dies in der Regel ja auch noch unter anderer Kleidung, so ist die Appsteuerung sehr viel einfacher. Während man als Reiter, mit den Socken über der Hose noch gut an das Bedienfeld herankommt, so ist es als Skifahrer schon schwieriger unter einer dicken Skihose an das Bedienfeld zu kommen.

Da bei uns auch im Februar wieder ein Skiurlaub ansteht und wir vorher sicher auch nochmal nach Winterberg fahren, habe ich mich direkt für die Verwendung der App entschieden.

Nachdem ich die Socken konfiguriert habe und sie einem kurze Test in der Wohnung unterzogen habe, zunächst erstmal wieder sicher verstaut. Beim Lagern ist darauf zu achten, dass die Akkus von den Produkten getrennt werden.

Das tolle an der App ist, dass man durch die Registrierung bei Lenz auch immer alle aktuellen Updates zur Software erhält.

Nachdem ersten Test der Socken war auch die Weste an der Reihe. Die Weste sitzt super und ich war direkt begeistert, von dem kuschlig warmen Rücken. Auch die Weste lässt sich wie die Socken manuell durch drei Stufen steuern oder eben präziser über die App. Zunächst hatte ich die Weste über meinen dünnen Pullover gezogen, aber mir hat die Wärmeentwicklung näher am Körper besser gefallen. Somit habe ich die Weste dann direkt über mein Top gezogen und so nur eine Kleidungsschicht zwischen mir und der Weste gehabt.

Nachdem nun beide Produkte inspiziert und getestet wurden, stand dem Härtetest im Stall nichts mehr im Weg.

Zunächst hatte ich beide Produkte ausgeschaltet angezogen und habe mich auf den Weg zum Pferd gemacht. Nach dem Saubermachen des Paddocks habe ich Amy von der Wiese geholt und sie geputzt. Anschließend haben wir uns auf den Weg zum Platz gemacht, wo ich sie longiert habe.

Nach den ersten 5 Minuten war mir dann schon kalt, sodass ich kleine Frierhippe die Socken und die Weste eingeschaltet habe. Ein Traum! Der Winter wird dieses Jahr ziemlich erträglich, denke ich.

Die Socken uns die Weste werden mich den ganzen Winter am Stall und auch beim Skifahren begleiten!

Je nach Heizstärke halten die Akkus eine gewisse Anzahl an Stunden gut warm. Da ich in der Regel ca. 3 Stunden am Stall bin, habe ich die Maximaldauer noch nicht erreicht. Die Zeit am Stall hatte ich aber überhaupt keine Probleme mit der Akkuleistung. Der entgültige Langzeittest folgt dann, wenn ich den ganzen Tag auf der Skipiste bin.

Die beheizbaren Socken und die Weste von Lenz sind einfach sehr zu empfehlen.

Verladetraining mit Luuk Teunissen

14. November 2018 at 06:03

Am vergangenen Samstag ging es für Amy und mich zum Krämer Megastore in Leverkusen/Leichlingen. Wir hatten dort einen kleinen Auftritt und bei dem Amy sehr fein mitgemacht hat. Als ich vor 3 Wochen das Prospekt vom Jubiläumstag im Briefkasten hatte, habe ich das Programm durchgeschaut, um zu sehen, wer noch alles an dem Tag dort ist. Direkt vor mir las ich einen bekannten Namen: Luuk Teunissen.

Im Programmhaft war eine Trainingseinheit ausgeschrieben, für die man sich bewerben konnte. Verladetraining? Na perfekt, wenn das mal nicht unsere Baustelle ist. Zunächst wollte ich ihm gar nicht schreiben, weil ich dachte, wir werden bestimmt eh nicht ausgewählt. Dann habe ich mich aber doch dazu entschlossen, denn ich fand die Vorstellung ihm Amy in die Hand drücken zu dürfen schon ziemlich toll.

Als mich dann die Nachricht erreicht hat, dass wir zum Live-Training mit Luuk Teunissen kommen dürfen, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht. Jetzt war ich natürlich nicht nur aufgeregt vor meinem Auftritt, sondern vielmehr vor dem Verladetraining. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, was er wohl zu uns sagt und wie die Einheit verlaufen wird.

Am Samstagmorgen haben wir uns dann auf den Weg zu Krämer gemacht. Es hat gefühlt den ganzen Tag geregnet und ich hatte schon etwas bedenken, dass der Tag abgesagt werden könnte. Aber wir Reiter sind ja schließlich nicht aus Zucker. Mit Regenjacke bewaffnet kamen wir vor Ort an und Amy durfte erstmal etwas grasen. Damit sie nicht schon vorher aussah wie ein begossener Pudel, hatte ich extra eine Regendecke eingepackt. Nunja, spätestens nach 2 Minuten auf dem Platz, war sie dann eh nass.

Jedenfalls waren wir recht früh dran und ich bin ein wenig aufgeregt durch die Gegend gehüpft bis Luuk endlich da war. Das Training konnte beginnen…

Zusammen mit meinen Freundinnen standen wir unter Regenschirmen am Rand und haben zugesehen. Ich habe Ronya mit Filmen beauftragt, damit ich mir das ganze Training später noch einmal ansehen kann. Ich war schon recht aufgeregt, wie alles klappt wird, denn ich kenne ja mein Pony.

Nach wenigen Minuten war abzusehen, dass die Einheit ein Fortschritt für uns sein würde. Natürlich löst man so ein Problem nicht in 5 Minuten, aber Luuk hat mir neue Ansätze gezeigt. Ich fand den gesamten Aufbau des Trainings toll. Er hat auch jeden seiner Schritte erklärt und das Publikum mitgenommen. Für mich war es natürlich etwas Besonderes, denn ich konnte ihn bei der Arbeit mit meinem Pferd beobachten. Wenn man Trainern generell zuschaut, kann man zwar viel lernen, aber wenn man die Arbeit am eigenen Pferd sieht, dann ist es doch nochmal etwas anderes.

Luuk war nicht der erste Trainer, den ich mit Amy habe am Verladen arbeiten sehen. Umso positiver war ich über die Art begeistert. Er hat so unglaublich ruhig und logisch mit Amy gearbeitet, dass ich mir selbst fast doof vorkam. Nunja, in der Regel liegen die Probleme der Pferde ja meistens am Besitzer. Ich würde mich ja generell auch nicht als Vollkatastophe im Umgang mit Amy bezeichnen, aber was das Verladen angeht, da stehen wir auf Kriegsfuß.

Zunächst hat er ohne Trennwand im Hänger gearbeitet und diese dann nach und nach bis auf die normale Position verstellt. Amy hat sich gut auf das Training eingelassen, da habe ich wie gesagt schon ganz andere Dinge gesehen. Was mir auch gut gefallen hat war, dass er mich zum Ende der Einheit mit einbezogen hat.

Für mich war es etwas ganz neues im Hänger zustehen und mein Pony zu mir herein holen zu können, ohne einen Schritt zu machen. Dies ist auch einer der Punkte an denen ich arbeiten muss, mich beim Verladen nicht von Amy bewegen zu lassen. Wenn sie mal rausrennt, muss ich auf jeden Fall stehen bleiben und ihr nicht folgen.

Zusammenfassend habe ich aber selten einen so netten und wahnsinnig sympathischen Menschen getroffen. Er hat ein tolles Training mit Amy absolviert und ich glaube es war nicht nur für mich als Besitzerin sehr informativ und hilfreich.

Danke Luuk, für deine Hilfe!

Amy und ich werden natürlich weiter am Verladen übern, in der Hoffnung, dass wir es eines Tage immer ganz ohne Stress schaffen, in den Hänger einzusteigen. Ich habe Amy schon damit gedroht, dass ich sie sonst bei Luuk aussetze 🙂

Artikel 13 und was es damit auf sich hat

8. November 2018 at 05:27

Es ist mal wieder so weit, ein weiteres Drama in der Internetwelt ist ausgebrochen. Man hört und liest in den Social Media seit einigen Tagen viel zum Thema „Artikel 13“. Da schon ganz viele Blogger zusammengefasst haben, worum es dabei genau geht, möchte ich da nur kurz drauf eingehen.

Die EU hat eine neue Richtlinie zum Umgang mit dem Urheberrecht beschlossen. Bislang war jeder Nutzer einer Plattform, sei es Youtube oder Instagram selbst dafür verantwortlich und haftbar, wenn es zu einem Verstoß gegen das Urheberrecht kam. Durch Artikel 13 ändert sich dies, denn nun sind die Plattformbetreiber selbst dafür verantwortlich, welche Inhalte auf Plattformen hochgeladen werden.

Es liegt in der Natur der Sache, dass sie die Betreiber der Plattformen nun etwas einfallen lassen müssen, um sich selbst zu schützen. Nun wird grade komplett schwarz gemalt und es steht das Gerücht im Raum, dass einfach alle Social Media Plattformen geschlossen werden und die Blogger arbeitslos werden.

Diese Behauptung halt ich einfach mal für sehr sehr übertrieben und unwahrscheinlich. Die Plattformbetreiber leben von ihren Seiten und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie diese komplett schließen.

Es wird selten so warm gegessen, wie gekocht wird! Ich rege mich über diese ganze Thematik nicht auf und warte ab, in wie weit tatsächliche eine gravierende Veränderung folgt.

Grundsätzlich gehe ich auch davon aus, dass das Posten von Inhalten komplizierter wird, als es bislang ist. Software zur Urheberrechstprüfung wird vermutlich kommen und diese wird auch bestimmt nicht ohne Fehler laufen.

Möglicherweise dauert das Hochladen länger, Beiträge werden fälschlicherweise geblockt oder andere Dramen treten ein. Theoretisch dürften Live-Videos oder Storyposting dann nicht mehr machbar sein, weil eine Urheberrechtsprüfung da kaum möglich ist.

Aber wie schon erwähnt: Warten wir mal ab, was kommt und die genaue Umsetzung tatsächlich aussieht.

Und so hart das klingt: Werden YT oder Instagram morgen gelöscht, würde meine Welt davon nicht unter gehen!

Und damit Amy mich nicht auf ihr Urheberrecht verklagen kann, gibt es zu diesem Beitrag nur Bilder von mir 🙂

 

Unser Auftritt im Krämer Megastore Neukirchen-Vlyn

30. Oktober 2018 at 05:45

Am vergangenen Wochenende haben Amy und ich sich, wie auch schon im vergangenen Jahr, auf den Weg nach Neukirchen-Vlyn zum Jubiläum des dortigen Krämer Megastores gemacht. Die ganze Woche über war ich eigentlich nicht nervös, da mir die Atmosphäre im letzten Jahr so gut gefallen hat. Als dann aber am Samstagmorgen der Wecker geklingelt hat, war ich doch ein wenig aufgeregt.

Zum Glück wurden wir auf unserem Ausflug wieder von lieben Helferlein begleitet, sodass ich die Nervosität schnell ablegen konnte. Ich war mir bezüglich unserer kleinen Vorführung gar nicht sicher, was ich zeigen wollte. Da der Boden letztes Jahr so tief war, habe ich mich gegen das Reiten entschieden. Wir hatten geplant einfach ein paar Zirkuslektionen zu zeigen und ich wollte auch einige Elemente für Schrecktraining zeigen.

Leider konnte ich meine pinke Plane nicht finden, also haben wir improvisiert und den kleinen Handstaubsauger und Mamas schicken Regenschirm in unser Programm eingebaut. Ein Glück, dass meine Eltern immer etwas Nützliches im Kofferraum aufbewahren.

Nachdem tollen Verladetraining davor die Tage, war ich sehr optimistisch, dass wir hierbei keine Probleme haben werden. Da hat mir das Pony aber einen Strich durch die Rechnung gemacht: Schon auf dem Hinweg mussten wir eine gute Viertelstunde diskutieren.

Vor Ort war Amy aber gut drauf. Nicht 100%-ig konzentriert wie zu Hause, aber sie hat toll mitgemacht. Ich konnte alle Lektionen abfragen und sie blieb sogar richtig entspannt liegen, während ich vorgetragen habe. Es war toll auf seinem liegenden Pferd zu sitzen, während man dem Publikum etwas berichtet hat.

Besonders schön war das Ende, denn da kamen alle kleinen Fans zu uns und durften einmal auf einem liegenden Pferd sitzen. Jedes Kind hat Amy ein Leckerli gegeben und durfte sie dann streicheln und kuscheln. Amy ist da schon eine ziemliche Diva und genießt es absolut im Mittelpunkt zu stehen.

Am 10. November werden wir zu einem weiteren Jubiläum fahren und zwar nach Leichlingen/Leverkusen. Für den Auftritt da habe ich mir vorgenommen, etwas über das Leben als Blogger zu erzählen. Natürlich darf auch hier Amy wieder zeigen, was sie kann.

Nach unserem Auftritt durfte Amy noch im Paddock chillen, während wir eine Runde im Laden shoppen waren. Lange habe ich sie mir gewünscht, jetzt ist sie eingezogen: Eine bordeauxfarbene Reithose. Ich habe bereits eine gefütterte Winterreithose, wollte aber noch eine normale.

Amy sollte eine neue Abschwitzdecke bekommen, welche es leider nicht in ihrer Größe gab. Dem Internet sei Dank, habe ich sie aber nun doch bekommen und Amy ist zufrieden.

Wir freuen uns sehr auf das nächste Jubiläum 🙂

Animalon – die flexible Pferdebürste

18. Oktober 2018 at 06:37

Schon vor einiger Zeit bin ich auf die Bürsten von Animalon aufmerksam geworden. Die Leute klangen so begeistert, doch ich konnte mir nicht vorstellen, was an den Bürsten so besonders sein sollte. Dennoch hatten sie meine Aufmerksamkeit gewonnen und ich habe ihren Account auf Instagram abonniert und die Erfahrungen anderer Pferdemädchen verfolgt.

Irgendwie hat sich mit der Zeit dann doch das Verlangen entwickelt, die Bürsten einmal selbst zu testen. Als ich das Angebot erhielt, war ich sehr happy und habe mich auf mein Päckchen gefreut.

Schon beim Auspacken hatte ich dann eine Menge Spaß, weil ich die Bürsten als kleine Monsterhandpuppen zum Spielen benutzt habe und sie so Amy vorgestellt habe. Amy war sehr interessiert und hat erstmal versuch eine Bürste zu fressen. Seitdem ist das Putzen bei uns immer ein kleines Kasperletheater, wo Amy und die Bürste um die Wette flehmen.

Das besondere an den Bürsten ist die Flexibilität, denn die Bürsten sind in 3 Bereiche geteilt und somit passen sie sich anatomisch dem Pferdekörper an. Während das Putzen mit einer starren Bürste einen viel kleineren Bereich des Pferdes reinigt, deckt die flexible Bürste bei jedem Streichen eine größere Fellfläche ab. Besonders an Stellen wie den Beinen, lässt sich das Fell viel leichter putzen.

Es ist tatsächlich ein Unterschied, ob ich eine herkömmliche Bürste oder die flexible von Animalon benutze. Mir macht das Putzen mit den Bürsten mehr Freude und auch Amy ist sichtlich zufrieden. Ich habe den Eindruck, dass sie mit diesen Bürsten tatsächlich mehr glänzt.

Wir haben die Wurzelbürste CareFlexfür Beide und groben Schmutz, den Striegel CareFlex zum Entfernen von Haaren im Fellwechsel und zu Massagezwecken und die Kardätsche CareFlex, um auch den letzten Staub aus dem Fell zu bekommen. Außerdem haben wir die kleine weiche Gesichtsbürste und einen Hufauskratzer. Ich glaube für die kalten Wintertage fehlt und jetzt noch der Massagestriegel, damit ich das Pony noch mehr verwöhnen kann. Und die Fellglanzbürste, für Fotoshootings. Die beiden darf Amy sich zu Weihnachten wünschen.

Ein weiterer Pluspunkt der Bürsten ist die verstellbare Klettschlaufe. Die Bürste lässt dich nämlich der Reiterhand anpassen. So bekommen auch kräftige Männer ihre Hand durch die Halteschlaufe und bei zarten Kinderhänden ist der Halt ebenfalls gewährleistet.

Wir sind jedenfalls super zufrieden mit unseren Animalon-Bürsten und haben seitdem noch ein wenig mehr Freude im Stallalltag 🙂

Samstag geht es zum Krämerjubiläum

15. Oktober 2018 at 05:30

Nach unserem Auftritt beim Krämer Jubiläum in Neukirchen-Vlyn letztes Jahre, wurde ich gefragt, ob wir nicht auch in diesem Jahr wieder Interesse hätten, dass Jubiläum zu besuchen. Natürlich hatten wir Lust und so habe ich auch für dieses Jahr zugesagt. Wir werden am Samstag den 20.10.18 um 12.00 Uhr einen kleinen Auftritt haben.

Es hat uns im letzten Jahr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass Samstag das Wetter mitspielt und wir wieder ein tolles Jubiläum erleben dürfen. Neben dem Auftritt freue ich mich selbstverständlich auch sehr auf das Shoppen. Auf meiner Wunschliste steht eine Reithose in Bordeaux, aber mal sehen, was am Ende im Einkaufswagen landet.

Da ich seit dem Turnier kein Verladetraining mehr gemacht habe, steht dies für morgen auf dem Programm. Gestern habe ich nochmal ein wenig mit Amy geübt und überlegt, was wir zeigen wollen.

Mir ist es in erster Linie wichtig, dass wir Spaß haben und auch den einen oder anderen von euch wieder persönlich kennen lernen. Ich mag Meet and Greets ohne Pony gar nicht so gerne, denn schließlich ist Amy der Star.

Jedenfalls bin ich schon ein wenig aufgeregt, freue mich aber zugleich auch sehr auf den Tag.

 

Einhorn – Ahoi!

2. Oktober 2018 at 05:10

Diesen Winter hatte es ja nach den recht schneelosen Jahren davor endlich mal wieder richtig geschneit. Nachdem ich den 2. Tag im Schneesturm zum Stall gefahren bin, dachte ich, dass es sich dieses Jahr endlich lohnen könnte, nach einem Skijöring-Set zu schauen, damit ich mit dem Pony Schlittenfahren kann. Ich hatte den Plan schon vor einiger Zeit gefasst, aber da die Winter wenig schneereich waren, habe ich den Gedanken verworfen.

Bei der Suche im Internet bin ich dann auf die Firma Sieltec gestoßen. Dort kann man sich das Skijöring-Set in seiner Wunschfarbe bestellen und ich fand es sah sehr vielversprechend aus. Zunächst wollte ich es komplett in pink nehmen, dachte dann aber doch, das das Geschirr vielleicht etwas schlichter ausfallen sollte.

Nach wenigen Tagen erreichte uns das Skijöring-Set und ich wartetete gespannt auf den nächsten Schnee. Nunja, Wochen vergingen und der Frühling brach an, ohne dass wir noch mal Schnee bekommen haben. Ich war etwas enttäuscht und habe das Geschirr in den Keller gestellt, mit dem Planes mit Inlinern zu testen, sobald es richtig warm ist.

Irgendwann habe ich dann aber im Internet ein Video gesehen, wo sich jemand mit einem Flamingo durchs Wasser ziehen lässt. Mir war klar: Wir machen das einfach mit einem Einhorn!

Mittlerweile waren wir einmal in einem See unterwegs und waren jetzt auch ein Wochenende am Meer. Es macht einfach riesig Spaß sich vom Pferd durch das Wasser ziehen zu lassen.

Natürlich haben wir nicht einfach das Geschirr angelegt und uns mit dem Einhorn ziehen lassen, wir haben das Pony vorher dran gewöhnt. Amy kennt ja schon die Langzügelarbeit und die damit verbundenen Hilfen. Dennoch ist es ja etwas anderes, wenn plötzlich ein Gegenstand gezogen werden muss.

Zunächst habe ich das Geschirr erstmal auf die richtige Größe eingestellt. Das Skijöring-Set ist stufenlos verstellbar und somit gut anzupassen. Um die Größe zu verstellen muss man lediglich das die Seilspitze aus dem Seilende ziehen und an der passenden Stelle wieder reinstecken. Das Set besteht aus holen Seilen und somit lässt sich die Seilspitze in das Hauptseil schieben und verstauen. Gesichert wird die gewählte Einstellung durch einen Ring, welchen man über die verbundene Stelle schiebt.

Nachdem das Geschirr auf Amys Größe eingestellt war, sind wir zunächst auf den Platz gegangen und haben einige Runden gedreht, ohne das hinten etwas dran hängt. Anschließend habe ich eine Dualgasse am Ende der Halteseile befestigt, da diese leicht ist, aber dennoch Geräusche macht. Zunächst hat Amy 2-mal skeptisch nach hinten geschaut, aber nach gutem Zuspruch, hat sie den Gegenstand sicher über den Platz gezogen. Anschließend habe ich das Ganze mit mehr Gewicht und auf anderen Untergründen getestet. Nun waren wir bereit für die Fahrt mit dem Einhorn.

Zunächst habe ich Amy das Einhorn vorgestellt und nach kurzem Beschnuppern konnte die Fahrt dann losgehen. Wir nutzen das Skijöring-Set nur zum Ziehen, damit meine ich, dass ich sie nicht von hinten steure, sondern eine zweite Person das Pferd lenkt. Da man sich auf dem Einhorn mit beiden Händen an den Zugseilen festhalten muss, wäre es koordinativ schwierig auch noch das Pferd zu lenken. Möglich ist das sicher auch, aber ich fand es schöner, wenn sich die Person auf dem Einhorn allein aufs Plantschen konzentrieren kann.

Nach einigen Runden im Schritt haben wir auch den Trab dazu genommen. Es hat wirklich super viel Spaß gemacht. Das Sieltec Skijöring-Set ist also nicht nur zum Skijöring zu gebrauchen. Wir hoffen dennoch auf einen Winter mit Schnee, damit wir auch noch Schlitten fahren können.

Ich freue mich sehr über das Set und kann es sehr empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf alle Fälle und für lustige Unternehmungen wie Schlittenfahren, Inliner fahren oder mit dem Einhorn durchs Wasser zu düsen ist alles möglich.

Das Skijöring-Set gibt es in vielen Größen und Farben und es ist vom Prinzip her leicht zu verstellen. An der Brust ist das Seil durch ein dickes Schaumstoffpolster angenehm weich. Das Polster ist sehr stabil, sodass sich der Druck gut verteilt.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug hinterm Pony.

 

Unser 2. Turnier

26. September 2018 at 15:59

Wie ihr ja wisst, sind wir für gewöhnlich nicht auf Turnieren unterwegs gewesen, was unter anderem auch daran lag, dass wir bis Anfang diesen Jahres nicht mobil waren. Seit es uns möglich ist, gemeinsame Ausflüge zu machen, habe ich auch mit dem Gedanken gespielt mal wieder ein Turnier zu besuchen. Auf Facebook habe ich dann das Gebisslose Turnier entdeckt und dachte, dass das doch das richtige für uns ist.

Nach der Nennung war ich ziemlich aufgeregt und konnte es kaum erwarten. Bei der Planung habe ich mir vor allem Gedanken zu unserem Outfit gemacht. Da es wir ja gebisslos starten mussten, habe ich zunächst überlegt, ob wir mit Sidepull oder Halsring an den Start gehen. Da wir 2 Geländespringen starten wollten, entschied ich mich für das Sidepull. Dank Epplejeck hat Amy eine tolle weiße Schabracke bekommen.

Die Schabracke hat eine schicke Bordüre in Navy, mit Silber. Die silberne Kordel glitzert sogar ganz dezent. Die Schabracke sieht richtig edel aus und ist ideal als Turnierschabracke geeignet. Ich habe sie aber bis zum Abend vor der Prüfung extra in der Folie gelassen, damit sie auch blos nicht dreckig wird. Weiß und Katja passt ja bekanntlich nicht ganz so gut zusammen, da ich ein kleiner Fleckenteufel bin. Es ist aber in diesem Fall alles gut gelaufen und wir konnten mit strahlend weißer Schabracke an den Start gehen.

Das schöne an der Schabracke ist auch der Klett an dem Gurtriemen, da man sie so sehr schnell wechseln kann. Bei festen Gurtstrippen ist das immer so ein Gefummel mit dem Sattelgurt. Die Schabracke hat ideal unter unserem Sattel gelegen und ist auch in Bewegung nicht verrutsch.

Hier geht´s zur Schabracke: Hier klicken!

Natürlich sollte aber nicht nur das Pony gut aussehen, auch für mich musste ein angemessenes Outfit her. Da Amys Equizaum pink ist, gefiel mir der Gedanke, dass auch mein Turniershirt pink sein sollte. Bei Lovequestrian bin ich dann schnell fündig geworden und so hatte ich schon mal das erste Detail meines neuen Turnieroutfits. Anschließend habe ich mich dann auf die Suche nach einem schönen Jackett und einer weißen Reithose gemacht.

Ich habe mich auf der Homepage von Epplejeck umgeschaut und mir ist ein Jacket direkt ins Auge gestochen: Das Epplejeck Crystal. Glitzer hat auf mich eben einfach eine anziehende Wirkung und so habe ich mir die Bilder von dem Jackett angeschaut und mich verliebt. Zunächst habe ich mit dem Gedanken gespielt das Jackett in Navy zu wählen, aber letzten Endes habe ich mich doch für den Standard in Schwarz entschieden. Navy gefiel mir wirklich gut, aber schwarz ist eben doch noch leichter mit allem zu kombinieren.

Beim Auspacken war ich positiv von dem Gewicht des Jacketts überrascht. Von meinem Business-Hosenanzug bin ich schwereres Material gewöhnt und finde den Stoff des Crystal Jacketts wirklich angenehm leicht. Grade in Bezug auf die Beweglichkeit auf dem Pferd und mit der Tatsache, dass einem beim Reiten schnell warm wird, ist das Jackett sehr gut. Beim Anprobieren habe ich direkt festgestellt, dass es angenehm zu tragen ist und viel Bewegungsfreiheit bietet, was sich beim späteren Test auf dem Pferd auch bestätigt hat. Trotz warmen Sommertag konnte man es gut in dem Jackett aushalten.

Ich habe es Größe M bestellt und es sitzt prima, normal trage ich ebenfalls 38/M in meiner Kleidung, insofern lässt sich sagen, dass es normal ausfällt. Vor Jahren hatte ich einige Jacketts an, welche alle sehr sackig waren, dieses hat aber einen tollen sportlichen Schnitt. Es ist tailliert geschnitten und sieht wirklich gut aus.

Der Stoff lässt sich übrigens auch gut reinigen. Amy hat nach dem ersten Start ihre Nase an meinem Ärmel geschubbert und die kleinen Flecken ließen sich ganz einfach mit einem feuchten Lappen abwischen.

Das Besondere an dem Crystal Jackett sind aber selbstverständlich die Details! Ohne das das Glitzer übermäßig hervorsticht, ist es in vielen Details wieder zu finden. Angefangen bei den Knöpfen, über die Taschen, den Kragen bis hin zur Rückseite ist alles liebevoll verziert. Die Köpfe selbst sind mit kleinen Glitzersteinen verziert und so funkelt es schon, wenn man das Jackett schließt. Außerdem sind die Taschen mit einer Reihe kleiner Steine abgesetzt. Besonders gut gefällt mir aber auch der verzierte Kragen. Die Steine dort kann man sowohl von vorne, als auch von hinten bestaunen. Auf dem Rücken ist ein silbernes Band angebracht, welches ein wirklich stimmiges Highlight auf der Rückseite ist.

Mir gefällt das Jackett optisch einfach richtig gut, weil es etwas Besonderes ist, ohne das die Highlights zu aufdringlich sind. Es war einfach ein schönes Gefühl im kompletten Turnieroutfit neben meinem Pony zu stehen.

Hier geht´s zum Jackett: Hier klicken!

Natürlich durfte auch eine passende weiße Reithose zur Vervollständigung meines Outfits nicht fehlen. Hier habe ich mich für die Reithose Epplejeck Andria entschieden.

An der linken Gesäßtasche ist ein kleines Krönchen aufgestickt und ich dachte, dass dies zu mir und meiner Pony Prinzessin passt. Die nähte der sonst weißen Reithose sind in einem Grauton gehalten und ich mir hat es einfach gut gefallen, dass die Nähte so etwas abgesetzt sind.

Die Passform der Hose ist ebenfalls gut, ich besitze ja seit meinem Shoppingbesuch im Epplejeck-Store bereits eine Epplejeck Reithose und bin auch bei diesem Modell vom Schnitt und der Passform überzeugt. Sowohl Vor- als auch Nachteil ist der recht dünne Stoff der Hose. Zum Reiten ist er perfekt, die Hose ist wie eine zweite Haut. Aufgrund der hellen Farbe sollte man allerdings bei der Auswahl der Unterwäsche ein wenig auf die Farbwahl achten. Wenn der pinke Slip nicht durchschimmern soll, dann ist es besser auf eine helle Farbe zurück zu greifen. Dieses Problem hat man aber bei weißen Hosen generell.

Das Model Andria ist eine Vollbesatzreithose mit Grip. Ich bin ja ein großer Fan von Gripreithosen und komme damit super zu recht. Man hat tollen Halt im Satttel, grade wenn man auch mal etwas unpassend zum Sprung kommt.

Jedenfalls konnte rein optisch bei dem Turnier nicht viel schief gehen.

Hier geht´s zur Reithose: Hier klicken!

Die erste Prüfung, das Mini-Geländespringen lief leider katastrophal. Amy war durch die örtlichen Gegebenheiten sehr verunsichert, so kamen wir mehr schlecht als recht im Ziel an. Ich war froh, dass wir das Ziel dennoch erreicht haben und ich Amy die nötige Sicherheit geben konnte. Auch wenn wir über die ersten Hindernisse aus dem Stand geklettert sind. Als Feedback von der Richterin gab es dafür ein „großes Daumen hoch“. Sie war positiv angetan von meiner Art, mit Amy umzugehen. Nicht alle wären verständnisvoll gewesen und wären so auf das Pferd eingegangen und hätten sich eben die Zeit und die Geduld genommen. Die Richterin hat da wohl schon ganz andere Szenen gesehen. Das Feedback hat mich stolz gemacht, dennoch war ich natürlich etwas enttäuscht. Wäre Amy eine normale Runde gegangen, hätten wir nämlich gute Chancen gehabt.

Im E-Gelände sah die Welt dann ganz anders aus, denn das Pony hatte ja jetzt verstanden, was wir vorhatten. Amy lief eine tolle Runde und wir konnten uns den 6. Platz mit einer 7,8 sichern.

So konnten wir unseren Ausflug zum Turnier mit einer Schleife beenden.

 

Back home

24. September 2018 at 05:17

Hallo ihr Lieben,

wir ihr sicher gemerkt habt, war es jetzt 3 Wochen ruhig hier auf dem Blog. Für mich stand der Jahresurlaub an und ich habe mir eine Auszeit hier auf dem Blog gegönnt. Wir haben 2 wunderschöne Wochen in der Karibik verbracht. Ich war das erste mal in der Dominikanischen Republik und ich war begeistert von den traumhaften Stränden und dem karibischen Feeling. Das Hotel hat keine Wünsche übrig gelassen und der Urlaub wurde auch noch mit einem persönlichen Highlight gekrönt.

Zurück in Deutschland ging es dann noch für ein langes Wochenende nach Holland in einen Center Park, bevor mich nun heute der Alltag wieder eingeholt hat.

Erholte Grüße

Katja

Vorbereitungen für unser 2. Turnier

30. August 2018 at 16:07

Wie ihr ja alle wisst sind gehören wir ja eher zur „Ich flodder mit meinem Pony durch´s Leben“ – Fraktion. Ich habe nichts gegen Menschen die ihre Pferde auf Turnieren vorstellen, aber für mich ist Reiten mein entspanntes Hobby zum Ausgleich und da habe ich einfach keine Lust auf Leistungsdruck.

2014 waren wir dann einmal auf einem Turnier unterwegs und hatten auch eigentlich viel Spaß. Leider war ich dann aufgrund einer Veränderung im Privaten nicht mehr mobil, insofern habe ich mich von dem Gedanken verabschiedet. Seit ich nun Ende letzten Jahres meinen Führerschein gemacht habe, wollte ich dann doch nochmal Turnierluft schnuppern. Dies scheitert aber leider daran, dass ich in keinem Verein bin und einen Beitritt für mal 1-2 Turniere im Jahr nicht einsehe. Ebenso den ganzen Papierkram bei der FN, Jahresturnierlizenz beantragen und das Pony eintragen lassen. Im Endeffekt sind das eine Menge kosten um nur 1-2 Turniere zu gehen.

Somit waren wir dieses Jahr lieber zu Trainingsstunden oder einem Lehrgang unterwegs. Ohne Stress, Leistungsdruck oder dem ganzen bürokratischen Feldweg. Nun hatte ich aber ein gebissloses Turnier in NRW entdeckt und mir überlegt, dass dies das richtige für uns ist. Keine Bürokratie und zudem eine so hoffe ich, Veranstaltung ohne überehrgeizige Eltern mit ihren Kindern auf Bonzenpferden, mit unfairem Umgang den Pferde gegenüber in manchen Ecken.

Eigentlich wollte ich eine E oder A Dressur gehen, aber die Prüfungen sind leider samstags und da ich nur am Sonntag Zeit habe, musste ich um planen. Mit einem Grinsen stellte ich fest, dass sonntags früh 2 Geländespringen angeboten werden, welche ich nun auch genannt habe.

Ich bin nun wahnsinnig aufgeregt und habe ja eigentlich auch gar keine Ahnung vom Turnierleben. Begleitet werde ich von Ronya, die nur leider vom Reitsport allgemein keine Ahnung hat. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schon hinbekommen.

Ich muss noch googlen, mit welcher Hand man grüßt und wie ich am besten die Mähne eingeflochten bekomme. Außerdem fehlen mir auch noch Kopfnummern, so viel zu bedenken und noch so wenig Zeit zum Vorbereiten.

Letzten Sonntag sind wir nochmal zum Training auf einen Geländeplatz gefahren und Amy hatte richtig Spaß. Keine Verweigerung, kein Vorbeirennen! Die Genrealprobe lief sehr gut, vielleicht doch eher zu gut?! Na mal abwarten und Tee trinken, ich werde euch in der Story auf Instagram mitnehmen und anschließend berichten.

Der Wecker wird um 5 klingeln und dann werden wir mal sehen, wie kooperativ sich mein Pony zeigt. Ich glaube wenn sie Bock hat, wird es super. Sollte sie aber eine Ziege sein, dann wird es grade gebisslos doch eine Herausforderung, weil Amy ihren Dickkopf gerne durchsetzen möchte.

Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich auf den Ausflug.