Artikel 13 und was es damit auf sich hat

8. November 2018 at 05:27

Es ist mal wieder so weit, ein weiteres Drama in der Internetwelt ist ausgebrochen. Man hört und liest in den Social Media seit einigen Tagen viel zum Thema „Artikel 13“. Da schon ganz viele Blogger zusammengefasst haben, worum es dabei genau geht, möchte ich da nur kurz drauf eingehen.

Die EU hat eine neue Richtlinie zum Umgang mit dem Urheberrecht beschlossen. Bislang war jeder Nutzer einer Plattform, sei es Youtube oder Instagram selbst dafür verantwortlich und haftbar, wenn es zu einem Verstoß gegen das Urheberrecht kam. Durch Artikel 13 ändert sich dies, denn nun sind die Plattformbetreiber selbst dafür verantwortlich, welche Inhalte auf Plattformen hochgeladen werden.

Es liegt in der Natur der Sache, dass sie die Betreiber der Plattformen nun etwas einfallen lassen müssen, um sich selbst zu schützen. Nun wird grade komplett schwarz gemalt und es steht das Gerücht im Raum, dass einfach alle Social Media Plattformen geschlossen werden und die Blogger arbeitslos werden.

Diese Behauptung halt ich einfach mal für sehr sehr übertrieben und unwahrscheinlich. Die Plattformbetreiber leben von ihren Seiten und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie diese komplett schließen.

Es wird selten so warm gegessen, wie gekocht wird! Ich rege mich über diese ganze Thematik nicht auf und warte ab, in wie weit tatsächliche eine gravierende Veränderung folgt.

Grundsätzlich gehe ich auch davon aus, dass das Posten von Inhalten komplizierter wird, als es bislang ist. Software zur Urheberrechstprüfung wird vermutlich kommen und diese wird auch bestimmt nicht ohne Fehler laufen.

Möglicherweise dauert das Hochladen länger, Beiträge werden fälschlicherweise geblockt oder andere Dramen treten ein. Theoretisch dürften Live-Videos oder Storyposting dann nicht mehr machbar sein, weil eine Urheberrechtsprüfung da kaum möglich ist.

Aber wie schon erwähnt: Warten wir mal ab, was kommt und die genaue Umsetzung tatsächlich aussieht.

Und so hart das klingt: Werden YT oder Instagram morgen gelöscht, würde meine Welt davon nicht unter gehen!

Und damit Amy mich nicht auf ihr Urheberrecht verklagen kann, gibt es zu diesem Beitrag nur Bilder von mir 🙂