Surprise Surprise

20. November 2017 at 05:40

Es ist schon einige Zeit her, dass ich das erste Mal von Überraschungsboxen gehört habe. Eine Freundin hatte sich eine Box mit Kosmetikartikeln bestellt und erzählte mir ganz aufgeregt, dass sie die Ankunft kaum erwarten kann. Die Idee ist ja wirklich toll für Menschen, die Überraschungen mögen. Man bestellt einfach eine Überraschungsbox und freut sich auf etwas Tolles.

Ich wollte das natürlich auch mal testen, aber Kosmetik kam für mich ja gar nicht in Frage. Ich habe dann beschlossen eine Überraschungsbox für den Hund zu ordern. Diese kam auch im nächsten Monat wie geplant und war voll mit kleinen Dingen, wie Futter oder Spielzeug. Mittlerweile gibt es solche Boxen ja für jeden Bereich, sei es Anime, Fußball oder Beauty.

Da ja das letzte Mal der Hund eine Box bekommen hat, war dieses Mal das Pferd dran. Das Schöne an den Boxen ist, dass man Produkte in einem größeren Wert erhält, als man für die Box bezahlt. Nachteil ist natürlich, dass man nicht weiß, was sich in der Box befindet und ob man alle Inhalte auch tatsächlich gebrauchen kann.

Ich persönlich würde keine größere Summe für eine Überraschungsbox ausgeben, da mir das Risiko zu hoch wäre, dass mir der Inhalt nicht zusagt. Es gibt die Boxen ja von diversen Anbietern in unterschiedlichen Preisklassen, also Auswahl hat man genug. Ein regelmäßiges Abo käme für mich auch nicht in Frage, aber hin und wieder mal eine kleine Box zu erhalten ist schon ganz witzig, weil es den Charme der Vorfreude hat.

Nun kam also letzte Woche meine erste Box für das Pferd an. Bestellt habe ich diese bei einem englischen Anbieter, da ich einfach mal was Neues testen wollte und ich von anderen Anbietern schon viele auf Facebook und co. gesehen habe. Nachteil war natürlich, dass die Produkte auf Englisch beschrieben sind. Auf der anderen Seite fand ich die Idee aber ganz gut, da man doch weniger Englisch sprechen muss, wenn man aus der Schule ist und man beruflich keine Berührungspunkte mit fremdsprachigen Kunden hat. Ich dachte es kann also nicht schaden, wenn man da mal wieder etwas üben kann.

Voller Freude öffnete ich vorsichtig die Box und durchstöberte den Inhalt. Natürlich interessiert euch jetzt sicherlich der Inhalt am meisten?! Die Box ist übrigens die „Stable Box“, welche den Titel „Bonfire Night“ trägt.

Inhalt:

Sofort viel mir der regenbogenfarbene Likit in die Hände. Als Kind hatte ich öfter mal einen Likit, habe diesen aber meistens selbst gegessen, weil er so lecker war. Passend zum Likit war auch eine Halterung dabei. Dies finde ich ganz cool und bin gespannt, was Amy dazu sagt.

In der Box war als ein Strick mit Panikhaken. Ich denke mit einem Strick kann man nie was falsch machen und der ist auch immer gut zu gebrauchen.

Als nächstes habe ich eine Paste aus der Box gezogen, welche Mineralien enthält und zur Belohnung nach dem Reiten gefüttert werden kann. Mit solchen Produkten habe ich bislang noch gar keine Erfahrung.

Die bis jetzt erwähnten Produkte waren alle für das Pony. Jetzt gab es aber auch noch Kleinigkeiten für den Reiter.

Zunächst waren Streifen in der Box, wo ich erstmal nachlesen musste, wofür diese geeignet sind, da ich sie noch nie gesehen hatte. Die Streifen sollen Schweiß absorbieren. Dies ist jetzt ein Produkt, wo ich eigentlich keine Verwendung für habe.

Richtig cool fand ich hingegen ein kleines Kissen. Dieses dient als Halter für Handy oder Tablet. Da ich sowas noch gar nicht habe, finde ich es klasse.

Außerdem gab es noch ein Horse&Rider Magazin und einen Lippenpflegebalsam. Ich denke Lippenpflege kann man grade in der kalten Jahreszeit durchaus gebrauchen. Wie viel ich vom Magazin verstehe beim Lesen, bin ich mal gespannt. Aber schließlich war es ja Sinn der Sache sich mal wieder mit seinen Englischkenntnissen zu konfrontieren. Wer da allerdings keine Lust drauf hat, sollte besser einen deutschen Anbieter auswählen.

Das Ziel hat die Box definitiv erfüllt: Ich war voller Vorfreude und Aufregung und habe mich sehr gefreut dies Stable Box auszupacken. Das einem nicht immer alle Produkte zu 100 % zusagen kann eben passieren.