Das Pony in der Waschmaschine?!

12. Oktober 2017 at 05:27

Manchmal wenn ich andere Menschen beim Longieren beobachte, frage ich mich, was sie damit bezwecken wollen. Häufig sieht man Pferde einfach am Halfter stundenlang im Kreis laufen. Ich möchte mich nicht davon freisprechen, dass ich Amy nicht auch mal eben etwas am Halfter laufen lasse, wenn ich mal einen Tag wenig Zeit habe, aber generell schaue ich schon, dass auch das Longieren möglichst sinnvoll und abwechslungsreich gestaltet wird.

Beim Longieren versuche ich das Pferd immer zu beschäftigen, damit es nicht nur eintönig im Kreis läuft. Für mich ist es wichtig viele Übergänge einzubauen und auch das Tempo innerhalb einer Gangart zu variieren. Meistens lasse ich Amy auch nicht nur außen um mich rum laufen, sondern hole sie nach dem Aufwärmen weiter rein, um mehr Biegung oder auch mal Seitengänge abzufragen.

An manchen Tagen baue ich mir auch mal Trabstangen auf, damit das Pony auch mal dazu motiviert wird, sich zu konzentrieren und die Beine beim Laufen zu heben. Ich versuche aber auch darauf zu achten, möglichst häufig die Hand zu wechseln, damit sich Amy nicht wie in der Waschmaschine fühlt und nachher ein Schleudertrauma bekommt.

Als Alternative zum normalen Longieren, nutzen wir auch schon mal die Doppellonge. Hier finde ich die bessere Möglichkeit auf das Pferd einzuwirken sehr vorteilhaft. Wir haben schon 2 Doppellongenkurse besucht und unser Handwechsel sieht mittlerweile viel besser aus. Manchmal darf Amy zum Schluss einer Longeneinheit auch schon mal ein kleines Cavaletti springen.

Wir nutzen zum Longieren manchmal einen Kappzaum, aber meistens longiere ich ausgebunden mit Trense. Für die Aufwärmphase ist es mir wichtig eine Longierbrille einzusetzen, da diese verhindert, dass man das Gebiss durch das Maul zieht. Nach dem Aufwärmen wird Amy ausgebunden, hierzu nutzen wir Dreieckszügel und einen Longiergurt. Beim Longieren würde ich immer empfehlen Handschuhe zu tragen. Zum einen hat man besseren Halt und zum anderen schützen diese natürlich die Hände, falls das Pferd doch mal heftig an der Longe zieht.

Wie nicht anders zu erwarten ist, wird auch beim Longieren auf das Outfit geachtet. Wir haben den pinken Longiergurt von Reitsport Epplejeck. Mir gefällt an diesem Gurt neben der Optik vor allem die weiche Polsterung und die Möglichkeit bei der Einstellung der Höhe der Ausbinder variieren zu können.

Selbstverständlich passt bei uns die Longe farblich zum Gurt und auch die Schabracke wird von einem pinken Logo geziert.

Falls ihr auf der Suche nach einem farbenfrohen Longierset seid, schaut doch mal https://www.epplejeck-reitsport.de/ vorbei. Vergesst nicht, dass ihr aktuell noch 25 % auf euren Wunschartikel mit dem Code „ZAUBERPONY&EJ“ bekommt! (siehe Aktionsbedingungen)