Geländegamaschen

30. April 2018 at 05:28

Als wir im März auf dem Geländelehrgang den Platz betreten haben und ich die anderen Pferde betrachtet habe, da fiel mir auf, dass keiner mit normalen Springgamaschen reitet. Bis dahin war mir gar nicht so bewusst, dass es durchaus Sinn macht, andere Gamaschen für feste Hindernisse zu benutzen. Wir sind bis dahin ja auch nur beim Reitabzeichen und einmal für uns selbst Geländesprünge geritten, von daher sind wir ja noch Pioniere was das Geländespringen angeht.

Da Geländegamaschen das Bein voll umschließen, schützen sie das Pferdebein natürlich besser, als die normalen Springgamaschen. Da wir jetzt ja mobil sind und öfter mal springen fahren wollen, habe ich beschlossen, dass wir auf jeden Fall Geländegamaschen brauchen.

Jetzt begann die Suche: Zunächst folgte ich Beiträgen auf Facebook, wo Leute sich nach Empfehlungen erkundigt haben. Zeitgleich las ich in Foren nach und surfte einfach mal durch das Internet. Als nächstes schaute ich auf den Homepages der mir bekannten Marken nach, was diese im Sortiment haben.

Ich fand die Suche schwierig, da die Auswahl doch recht überschaubar ist. Viele Geschäfte haben gar kein oder nur ein Paar im Sortiment. Mit der Auswahl war ich mehr als unzufrieden und so ging die Suche weiter, bis ich auf Premier Equine stieß. Premier Equine ist ein englisches Unternehmen und sie haben echt tolle Produkte im Sortiment. Bislang kannte ich die Firma nicht.

Die Air-Cooled Eventing-Boots sind mir sofort ins Auge gestochen. Sie sahen nicht nur optisch gut aus, sondern entsprachen meinen Vorstellung von Geländegamaschen. Schickes Design, guter Schutz und das Preis-Leistungsverhältnis schien auch zu stimmen.

Die Gamaschen gibt es in mehreren Größen, von XS, S und M bis L. Ich bin grundsätzlich davon überzeugt, dass es sinnvoll ist viele Größe zu haben, denn das garantiert eine bessere Passform. Während es einige Gamaschen oft nur in Pony oder Warmblut gibt, hat man hier eine tolle Größenauswahl.

Für mich ging es dann mit der ausgedruckten Größentabelle und Maßband bewaffnet in den Stall. Aus dem Bauch heraus hätte ich vermutlich Größe M bestellt, aber durch das Nachmessen stellte ich fest, dass wir Größe S benötigen.

Das Paket erreichte mich ziemlich zügig, ich hatte eine längere Lieferzeit erwartet, da sie ja aus dem Ausland kamen. Ich war positiv überrascht, als ich sie so schnell schon in den Händen hielt. Außerdem sind die Lieferkondition sehr fair, denn ab 100 € ist der Versand sogar kostenfrei.

Die Gamaschen sehen toll aus. Nicht nur optisch, sondern eben auch die Qualität. Sie sind super verarbeitet und fühlen sich stabil an. Besonders toll gefällt mir die funktionale Polsterung. Damit die Gamaschen nicht nur vor Kratzern schützen, sondern auch Stöße abfedern, haben sie eine gute Polsterung. Diese besteht aus einer Art Moosgummi und polstert die entscheidenden Stellen gut ab.

Das besondere an den Gamaschen ist aber die Luftkühlung. Jedes Bein hat 2 mal 3 Luftlöcher, welche einer Überhitzung des Beines entgegen wirken. Die Luftlöcher sind mit einem blauen Netz abgedeckt, damit zwar Luft, aber eben kein Schmutz an das Pferdebein kommt. Neben der tollen Belüftungsfunktion machen die blauen Löcher aber auch optisch etwas her.

Natürlich wollte ich nicht warten, bis es auf einen Geländeplatz geht und die Gamaschen sofort testen. Klug wie ich bin, habe ich mich für einen total warmen Tag bei fast 30 Grade dazu entschieden etwas zu Springen.

Beim Anziehen der Gamaschen schaute Amy runter und beschnupperte sie, dann schaute sie zufrieden wieder hoch. Ich würde fast behaupten, ihr gefielen sie gut. Die Gamaschen sitzen einfach toll. Sie passen wirklich perfekt an Amys Beine. Grade bei ihrer Größe ist es oft etwas schwierig passende Gamaschen zu finden, denn Pony ist zu klein und Warmblut manchmal doch recht groß. Wenn es kein Vollblut gibt, dann haben wir manchmal ein Problem. Umso schöner ist eben die Auswahl an Größen bei den Premier Air-Cooled Eventing Boots.

Nach der Anprobe und ein paar Fotos ging es dann auf den Platz. Wir haben uns Trabstangen und 2 Sprünge aufgebaut, denn bei den Temperaturen wollte ich auch nicht allzu viel machen. Am Ende der Trainingseinheit saßen die Gamaschen immer top und obwohl das Pferd geschwitzt war, waren die Beine nicht nass. Das Kühlsystem schein sehr gut zu funktionieren, denn das Reiten bei diesen Temperaturen war der Härtetest.

Ich hoffe wir kommen jetzt schnell dazu, sie auch beim Geländespringen zu testen, aber ich bin ziemlich verliebt in die Gamaschen und werde wohl auch so öfter zum normalen Springen ausführen.

Ich bin sehr froh so gut sitzende und vor allem belüftete Gamaschen gefunden zu haben.

 

Schutzweste: USG Flexi Motion

26. April 2018 at 05:12

Vor drei Jahren sind Amy und ich im Rahmen unseres Reitabzeichens unsere ersten Geländesprünge gesprungen. Da wir bis Anfang März diesen Jahres aber nicht mobil waren, konnte ich mir den Traum von einem weiteren Geländetraining nicht erfüllen. Mitte 2017 konnten wir auf unserem Stallausritt in Roermond noch einmal ein paar Bäume springen, aber da wir beide das Springen lieben, wollte ich zu einem richtigen Geländetraining.

Nachdem ich im Sommer 2017 nun endlich meinen Hängerführerschein gemacht und Papa eine Anhängerkupplung für sein Auto geschenkt habe, kam ich dem Ziel der Mobilität näher. Mit dem Kauf meines eigenen Hängers im März 2018 stand meinen Plänen nun endlich nichts mehr im Weg.

Ich werde dieses Jahr auf jeden Fall den ein oder anderen Ausflug mit Amy machen und öfter zum Geländespringen fahren, steht definitiv neben einem Besuch am Meer ganz oben auf der Liste. Das vergangen Wochenende haben wir nun schon unser erstes richtiges Geländetraining absolviert.

Natürlich ist neben einem motivierten und springwütigen Pony auch die richtige Ausrüstung wichtig. Beim Reitabzeichen hatte ich mir damals eine Schutzweste geliehen, doch da ich nun öfter Springen möchte, musste eine eigene Weste her. Grundsätzlich finde ich es auch nicht verkehrt eine Schutzweste bei einer normalen Springeinheit zu tragen und nicht nur beim Geländespringen. Wenn man mal so darüber nachdenkt passieren die meisten Reitunfälle wohl beim Springen.

Mir war relativ schnell klar, dass ich gerne eine Schutzweste von USG haben möchte. Ich habe von Freunden nur Gutes gehört und auch bei einer kurzen Internetrecherche habe ich fast durchweg nur zufriedene Kundenmeinungen gelesen. Zudem gefallen mir die USG Westen auch von der Optik her, sofern man bei einer Schutzweste überhaupt von modischem Accessoire sprechen kann. Eine Schutzweste ist natürlich keine Glitzergürtel, welcher ein Outfit schick machen soll, sondern ein funktionales Kleidungsstück, welches dem Schutze der Gesundheit dient.

Als das Paket mit der Schutzweste und Leckerli für das Pferd eintraf, freute mich sehr. Nach dem Auspacken habe ich die Weste direkt angezogen und sie passte auf Anhieb gut. Ich bin den restlichen Abend mit der Weste durch die Wohnung gelaufen und lag sogar beim Fernsehschauen mit ihr auf der Couch. Ich dachte, dass es nicht schaden kann die Weste vor dem ersten Gebrauch en wenig einzutragen.

Meine Schutzweste ist das Model „Flexi Motion“ und besteht aus ganz vielen kleinen Kammern. Sie ist kein starrer Panzer aus einem Stück, sondern hat viele kleine Waben, welche für eine gute Bewegungsfreiheit sorgen. Die Weste ist als Level 3 Schutzweste eingestuft und erfüllt somit die höchsten Voraussetzungen. Sie ist für LPO Turniere geeignet und bietet einen umfangreichen Schutz.

Der gesamte Oberköper wird von der Weste geschützt. Sowohl die Brust, als auch der Rücken und die Schultern sind gut gepolstert. Die Weste lässt sich mit Klett individuell dem Oberkörper anpassen. Ich habe die Weste so eingestellt, dass für die kälteren Tage noch ein Pullover drunter passt. Grundsätzlich sollte die Weste aber sehr eng am Körper anliegen.

Am Wochenende konnte ich die USG „Flexi Motion“ dann auch endlich in der Praxis testen. Zunächst hatte ich bedenken, dass mich die Weste beim Reiten behindern könnte, denn wenn man bislang ohne Weste unterwegs war, ist es zunächst ein ungewohntes Gefühl.

Direkt mal vorne weg: Nach einer Minute auf dem Pferd habe ich vollkommen vergessen, dass ich diese Trage. Die Weste ist so angenehm zu tragen und passt sich dem Köper an, dass man gar nicht merkt, dass man sie trägt. Amy und ich waren voll in unserem Element und ich war beruhigt, dass ich im Falle eines Sturzes gut geschützt bin.

Wir wären natürlich nicht wir, wenn wir den Fall des Falles nicht auch direkt mitgetestet hätten. Nach einem tollen Samstag, passierte uns am Sonntag ein kleines Missgeschick. Wir kamen etwas unpassend an den zweiten Sprung der Kombi und ich bin aus dem Gleichgewicht gekommen und unvorteilhaft an Amys Hals gelandet. Nach einer halben Runde über den Platz bin ich dann nicht ganz freiwillig abgestiegen. Es war kein richtiger Sturz, aber ich habe es einfach nicht zurück in den Sattel geschafft und mich fallen lassen.

Die Weste hat mich dabei gut geschützt und es war mir auch möglich korrekt zu fallen. Ich habe als Kind Judo gemacht und dadurch gelernt mich abzurollen. Als ich die Weste das erste Mal Angezogen haben, hatte ich zunächst bedenken, sie könnte mich in meiner Bewegungsfreiheit einschränken, dies ist aber gar nicht der Fall. Die USG Schutzweste bietet wirklich volle Bewegungsfreiheit.

Ich bin ein wenig verliebt in die Weste, weil sie einem ein Gefühl von Sicherheit vermittelt.

Die Weste ist nicht nur optisch recht schick, sondern erfüllt ihre Schutzfunktion hervorragend. Ich hoffe, dass wir dieses und auch in den nächsten Jahren vielen schöne Sprünge mit ihr überwinden.

Amy hat am Springen einfach so viel Freude und da ich mit zunehmendem Alter doch etwas ängstlicher werde, bin ich froh eine gut sitzende und bequeme Schutzweste gefunden habe, welche mir guten Schutz bietet.

 

Natur-Pferd Pulmo

24. April 2018 at 06:00

Da Amy über die kalte Jahreszeit immer mal wieder hustet, fand ich es interessant den Kräutersirup von Natur Pferd testen zu können. Bislang bekommt Amy immer Hustenkräuter in getrockneter Form oder Spitzwegerich-Hustensirup, wenn sie mal hustet.

Vornweg sei vielleicht direkt gesagt, dass sie nie über einen längeren Zeitraum hustet und auch keine anderen Krankheitssymptome zeigt. Kein Ausfluss aus der Nase oder Abgeschlagenheit, dass Pony ist an sich super fit und motiviert. Dennoch gibt es immer mal Tage wo sie 2-3-mal zu Beginn der Arbeit hustet oder auch mal beim Spazieren.

Grundsätzlich bin ich immer der Meinung das Krankheiten durch einen Tierarzt abgeklärt werden sollten und halte eigentlich recht wenig von alternativen Behandlungsansätzen (auf eigene Faust, weil man etwas im Internet gelesen hat). Ich handhabe das wie bei mir, entweder ich habe nur ein Schnüpperlein und überlebe die krankentage mit Hustensaft oder ich bin eben richtig krank und dann gehe ich zum Arzt. Da ich aber nicht möchte, dass Amy mit Antibiotika vollgepumpt wird, nur weil sie mal kurz hustet, behandeln wir den Husten mit Kräutern. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Das schöne ist, dass Amy Hustenkräuter recht gerne frisst und sie auch vom Natur-Pferd Pulmo begeistert war. Sie bekommt nach dem Reiten einfach eine Hand voll Müsli mit dem Sirup in ihren Trog.

Was ist denn eigentlich in dem Produkt enthalten?

Der Sirup besteht aus verschiedenen Kräutern, wie Islandisch Moos, Spitzwegerich, Thymiankraut, Kamillienblüten, Anisfrüchten und Brennesselkraut.

Mir ist es wichtig keine unnötigen chemischen Substanzen zu füttern, aber mit dem Sirup kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Der Kräutermix soll die Atemwege befreien und auch beim Abbau von Schleim helfen.

Wie oft wird der Sirup gefüttert?

Amy bekommt den Sirup einmal täglich. Ich gebe ihr ca. 20 ml über eine Handvoll Müsli. Das Schöne an der Flasche des Sirups ist der Aufbau, mit dem es ganz leicht ist den Sirup zu dosieren. Auf der Verpackung befinden sich selbstverständlich Fütterungsempfehlungen, sodass man je nach Gewicht des Pferdes einen guten Richtwert hat, wie viel man dem Tier geben sollte.

Amy bekommt den Sirup nun seit ca. 2 Wochen und ich habe das Gefühl, dass es ihre Atmung gut unterstützt.

Wo gibt es Natur-Pferd Pulmo zu kaufen?

Schaut einfach mal im Tiershop.de vorbei. https://www.tiershop.de/BY-MANUFACTURER/Natur-Pferd/

Neben dem Pulmo Kräutersirup für die Atemwege wird auch ein Produkt zur Unterstützung der Leber angeboten.

Mit dem Code „zauberponyamy5“ erhaltet ihr bis zum 01.05.2018 5 % auf diese beiden Produkte.

Unser Termin zur Futterberatung

20. April 2018 at 19:50

Gestern war es soweit und wir hatten Besuch von Natures Best Pferdefutter. Vor ein paar Wochen hatten wir einen Termin zur persönlichen Futterberatung vereinbart und dieser hat nun stattgefunden. Zunächst sind wir gemeinsam zum Pony gegangen und ich habe Amy kurz vorgestellt. Da wir traumhaftes Wetter hatten, haben wir beschlossen zusammen mit Amy auf den Platz zu gehen und dort das Beratungsgespräch zu führen.

Ich hatte ein wenig Bammel vor der Einschätzung von Amys aktuellem Zustand, da ich sehr selbstkritisch bin. Mein Pony könnte durchaus noch ein paar Kilo Fett gegen schicke Muskeln tauschen, aber sie sah auch schon mal schlimmer aus. Das Urteil war zum Glück auch ganz positiv. Besser geht ja schließlich immer, aber Amy hat im Grunde eine ganz akzeptable Figur.

Nachdem ich erleichtert über die Einschätzung war und vielleicht auch aufhören sollte auf hohem Niveau zu jammern, sah ich dem restlichen Termin entspannter entgegen. Wer hört schon gerne, dass sein Pferd zu dick ist, insofern war ich erleichtert, dass Amys Figur gut ist.

Mir ist es bei der Ernährung extrem wichtig, dass mein Pferd eine gute Figur behält. Zu Beginn der Weidezeit muss Amy immer einen Maulkorb tragen, denn lieber so, als dass sie nachher einen Reheschub bekommt. Und auch wenn viele meinen, ich würde mein Pferd verhungern lassen, Übergewicht ist definitiv schädlich. Mal abgesehen davon, dass sie auch weit davon entfernt ist zu dünn zu sein.

Jedenfalls war dann erstmal Amy an der Reihe: Sie hat vorgeführt, was sie denn alles so kann und war fast froh rumliegen zu dürfen. Amy war echt toll, absolut entspannt und ihr hat es mal wieder gefallen, dass sie der Mittelpunkt des Geschehens war.

Als wir anschließen in einem Kreis zum Reden standen, hat Amy sich dazu gestellt, als wollte sie sich auch am Gespräch beteiligen. Da Amy keine Futtermittelunverträglichkeiten hat, ist die Futterwahl ja im Grunde recht offen. Energiereiches Futter ist auch nicht unbedingt notwendig, weil an Power fehlt es ihr definitiv auch nicht.

Da Amy ja sehr leichtfuttrig ist, sollte das Futter am besten möglichst keinen Zucker oder andere Dickmacher enthalten. Wir sprachen auch über die Belohnung mit Futter. Bei der Arbeit verdient sich Amy ja schon den ein oder anderen Keks und da wäre es toll, wenn wir „Diät-Leckerli“ ausprobieren könnten.

Jedenfalls haben wir uns eine ganze Zeit über Amy und mich, aber auch über die Pferdewelt allgemein unterhalten. Es war ein sehr netter Termin und ich bin immer froh, wenn man sympathische Menschen kennen lernt. Zu Beginn des Termins war ich schon recht nervös, aber das legte sich nach und nach. Wahrscheinlich habe ich wieder viel zu viel geredet, aber die Hauptsache ist, dass wir uns jetzt gemeinsam überlegt haben, was das Pony bald zu essen bekommen wird.

Im Hinblick auf die Weidesaison haben wir nun etwas ausgewählt, aber das werde ich euch vorstellen, sobald Amy ihre Nase in das Futter gesteckt hat. Schließlich hat sie ja auch ein entscheidendes Wörtchen beim Essen mitzusprechen.

 

Der Frühling kommt

19. April 2018 at 05:58

Der Frühling kommt, zu mindestens in kleinen Schritten. Es ist wieder länger hell und auch die Temperaturen sind auf dem Weg in den zweistelligen Bereich. Auch wenn es immer noch mal eine kühlere Nacht gibt, so hoffe ich, dass die Temperaturen zumindest nicht mehr in den Minusbereich abrutschen.

Während ich im Winter immer im Dunklen aufgestanden und auch nach Hause gekommen bin, ist es mittlerweile wieder heller. Am Wochenende wurden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt, das heißt dem Frühling steht jetzt eigentlich nichts mehr im Wege.

Das Schöne am Frühling ist, dass die ganzen dicken Wintersachen langsam in den Keller verbannt werden können. Ich weiß allerdings oft nicht so ganz, was ich in der Übergangszeit anziehen soll. Für dicke Jacken ist es zu warm und für einen Pullover zu kalt.

Vom Messewochenende habe ich die neue Springstar Jacke „Lina“ mit nach Hause genommen und muss sagen, es war eine gute Wahl. Es ist eine recht dünne Übergangsjacke, welche ideal für das aktuelle Wetter ist.

Die Steppjacke ist total leicht und angenehm zu tragen. Man kann sich auch bei der Stallarbeit und beim Reiten sehr gut bewegen. Die Jacke gibt es in vielen sommerlichen Farben, ich habe mich für rosa entschieden. Der Reißverschluss lässt sich zu beide Seiten öffnen. Dies ist beim Reiten sehr praktisch, da man die Jacke unten dann einfach ein Stück öffnen kann.

Der Farbton gefiel mir einfach so gut. Die Jacke hat 2 Taschen für die kleinen Dinge des Alltags, wie z.B. den Schlüssel oder das Handy. Da es im Frühling ja öfter auch mal regnet, ist die Jacke mit einer Kapuze ausgestattet.

Was mir an der Kapuze besonders gut gefällt ist ein Druckknopf. Ich liebe Kapuzen, aber beim Reiten schlabbern sie grade bei einem wilden Galopp schon mal auf dem Rücken herum. Bei der Jacke ist es möglich die Kapuze mit einem Knopf hinten auf dem Rücken zu befestigen. Dies ist übrigens auch von Vorteil, wenn sich jemand von hinten anschleicht und versucht dir deine Kapuze über den Kopf zu ziehen.

Auf dem unteren Rand des Rückens befindet sich der Springstar-Schriftzug. Dieser ist mit super coolen Glitzersteinen verziert. Ich bin ja ein großer Glitzerfan.

Das Innenfutter der Jacke ist mit einem tollen und sommerlichen Flowerprint bedruckt. Jetzt müssen nur noch die ganzen Blumen auch in der Natur ihr Köpfe aus der Erde stecken und zu blühen anfangen.

 

Verladetraining – Die erste Stunde mit Trainer

18. April 2018 at 05:56

Am Donnerstag war es so weit und wir hatten unsere erste Verladetrainingseinheit. Wie schon erwähnt habe ich die Nacht davor kaum geschlafen und war am Weg zum Stall schon vollkommen nervös. Im Nachhinein stell ich mir selbst die Frage, warum eigentlich?

Es gibt sicher eine ganze Reihe Menschen die den aktuellen Verladeprozess, eben zu 2. einfach akzeptieren würden, aber ich möchte meinem Traum, mein Pferd ganz alleine verladen zu können eben erfüllen.

Angst und Nervosität vor dem Training waren aber natürlich gar nicht nötig. Aber es liegt einfach in meiner Natur mir viel zu viele Gedanken zu machen. Ich bin jedenfalls froh diesen Weg zu gehen und bin sehr gespannt, ob er am Ende mit Erfolg gekrönt wird. Es mag sein, dass einige kein Verständnis dafür haben, warum es mir so wichtig ist, Amy allein verladen zu können, aber das ist mir egal.

Amy und ich haben schon so viel erreicht und wenn ich wollte, dass sie sich vor dem Hänger ablegt, würde sie dies tun. Da kann es ja eigentlich kein Hexenwerk sein, das ich mein Pony auch auf den Hänger schicken kann?!

Der Trainer begrüßte uns und ich habe ihm kurz ein wenig von uns erzählt und dann sollte die erste Einheit beginnen. Das ich den Hänger holen und danach auch wieder parken musste, war für meine Nerven auch fast schlimmer, als das Verladen selbst. Ich bin beim normalen Autofahren schon ein Einparkschisser und mit Hänger wird das ganze natürlich nicht besser. Auch wenn ich bislang noch immer einen Parkplatz gefunden und auch den Hänger erfolgreich eingeparkt habe, kann ich die Anspannung einfach nicht ganz ablegen.

Wie man beim Lesen vielleicht schon feststellt, muss eigentlich eher mit mir, als mit meinem Pferd trainiert werden. Nicht das ich irgendwas nicht schaffe, ich bin nur ein einfach ein Meister im „sich unnötige Gedanken zu machen“.

Der Trainer nahm mir Amy ab und die erste Stunde bestand darin, dass er mit Amy gearbeitet hat und ich versucht habe zuzuschauen, ohne das Pferd abzulenken. Ja, ich wollte sie gerne knuddeln und loben, aber das ist natürlich nicht zielführend, wenn das Pferdemädchen die Arbeit stört.

Amy stand schon zu Beginn recht ruhig an der Hängerklappe, allerdings war sie auch sichtlich nervös und skeptisch. Mich hat die ruhige und ausgeglichene Art des Trainers sehr beeindruckt. Sowohl Pony als auch Pferdemädchen wurden recht schnell entspannter.

Es war sehr faszinierend sein Pferd zu beobachten, denn für gewöhnlich bin ich es ja, die mit ihr arbeitet und ich muss sagen, manchmal höre ich ihr gar nicht so zu, wie ich es müsste. Von außen das Geschehen zu beobachten war für mich lehrreich und mir ist so für mich klar geworden, dass ich vielen einfach mit viel mehr Ruhe angehen muss.

Stück für Stück haben die beiden sich weiter in den Hänger vor gearbeitet, ganz ohne Stress, Gewalt oder Hektik. Amy hat ihm so richtig gut zugehört und schnell verstanden. Für jeden Fortschritt gab es eine Belohnung in Form von Entspannung. Ich ärger mich sehr über mich selbst, weil ich immer so eine hektische Art an den Tag lege und einfach keine innere Ruhe ausstrahle.

Es war für mich auch interessant zu sehen, wie er auf die Situation reagiert, wenn Amy sich nicht so verhalten hat, wie es gewünscht war. Für die erste Einheit lief es insgesamt wirklich gut und nachdem er Amy einmal besonders toll hochgeschickt hatte und sie brav auf dem Hänger stand, war sie fertig.

Bald folgt die zweite Trainingsstunde und mir wurde schon angekündigt, dass wir durchaus so weit sind, dass ich dann das Pferd übernehme. Es funktioniert zwar noch nicht zu 100 %, aber er meinte es ist gut, wenn ich an diesem Punkt selbst übernehme und lerne auch mit schwierigen Situationen umzugehen.

Mir hat das Training einfach sehr gefallen. Neben dem Beobachten haben mich auch die Gespräche sehr zum Nachdenken angeregt. Wir haben uns auch über Fehler unterhalten und die Aussage, man sollte keine Angst haben auch mal etwas falsch zu machen und dann eben draus zu lernen finde ich als Ratschlag für das Leben sehr hilfreich.

Ich habe mit Amy auch nicht alles richtig gemacht, aber sicher war es auf seine Art auch gut so. Wir haben beide viel voneinander gelernt und mit Sicherheit keine schlechte Partnerschaft.

Nun werde ich besonders an mir arbeiten und schauen ein wenig mehr Gelassenheit zu finden und dann berichte ich euch vom nächsten Training.

 

Verladetraining – Der Hintergrund

16. April 2018 at 18:54

Das das Verladen nicht zu Amys und meinen Lieblingstätigkeiten zählst ist ja glaube ich kein Geheimnis. Nachdem wir vor einigen Jahren ein richtiges Problem hatten, wo wir fast eine Stunde mit allen Mitteln diskutiert haben, war mir klar, dass dies unsere größte Baustelle ist. Damals noch am alten Stall, bat ich meine Reitlehrerin um Hilfe, welche aber nach einer wirklich grausamen Übungseinheit keine Lust mehr hatte uns zu helfen.

Damals war ich am Boden zerstört und habe unter Tränen beschlossen, dass wir das Problem gemeinsam, aber eben für uns allein angehen werden. Nach einigen Tagen des Trainings stellte sich auch ein Erfolg ein, welcher damit gekrönt war, dass ich Amy sogar von unten allein in den Hänger schicken konnte.

Auf diesen Trainingsstand hin folgten einige Veränderungen in unserem Leben und wir zogen in einen anderen Stall. Weder auf der Fahrt beim Umzug, noch auf der Fahrt ein Jahr später in die Klinik, wollte ich beim Verladen irgendwelche Dramen vermeiden und bin einfach immer vorausgegangen und hatte eine zweite Person, die eben hinter gegangen ist und uns beim Verladen geholfen hat. Ganz zufrieden war ich mit diesem Zustand nicht, aber er war akzeptabel. Ich konnte Amy immer innerhalb von 30 Sekunden verladen, nur eben nicht allein.

Auch wenn wir eigentlich beide keine richtig schlechten Verladeerfahrungen gemacht haben, ist dies für mich immer eine absolute Stresssituation. Auch wenn es durch die Ausflüge letztes Jahr und erst recht jetzt, wo ich meinen Führerschein habe besser geworden ist, so kann ich die Abspannung einfach nicht ablegen.

An dieser Stelle ist dem Pferd natürlich auch kein Vorwurf zu machen, wenn die Pferdemutter schon 3 Tage vor einer Fahrt einem Nervenzusammenbruch nahe ist. So sehr ich mich bemühe und so viel besser meine Gefühlslage schon geworden ist, ich glaube die Angst und Anspannung werde ich so schnell nicht ablegen können.

Einige würden sich dieser Angst vielleicht einfach nicht stellen wollen und keine Ausflüge mit Pferd mehr machen oder eben die aktuelle Situation so akzeptieren wie sie beim Verladen eben ist. Also keine Frage, man kann sicher damit leben, sein Pferd zu 2. In unter einer Minute auf den Hänger zu bekommen, nur ich eben nicht. Mir ist es wichtig, dass wir es ganz allein schaffen, eben weil es immer Situationen geben kann, in denen keine weitere Person vor Ort ist. Und das ein Pferd grade in einem Notfall, wo man mal in die Klinik muss, verladesicher ist, ist so wichtig.

Nun habe ich überlegt mich einfach wieder alleine mit Amy ans Hänger Training zu wagen und mit ein bisschen Übung an unseren damaligen Stand anzuknüpfen, aber meine Angst etwas falsch zu machen, bzw. die Situation nachher noch zu verschlimmern ist groß. Ich meine ob mein Pferd nun Kompliment kann oder nicht ist irrelevant, aber wenn mein Pferd nachher in keinen Hänger mehr steigt, wäre dies doof.

Auf Tipps und Ratschläge muss man ja meistens nicht lange warten, aber komische Ideen bringen uns ja nicht weiter. Auch die Aussage: „Ach ihr müsste nur öfter fahren“ konnte ich nicht mehr höre. Natürlich kommt mit der Routine auch Sicherheit, aber ich möchte direkt eine korrekte Routine bei der ich mein Pferd ohne Hilfe verladen kann.

Mein Entschluss mir Hilfe zu suchen habe ich dann irgendwann gefasst und mich auf die Suche gemacht. Ich bin im Internet schnell auf einen sehr sympathischen Horsemanship-Trainer aufmerksam geworden, welcher uns am Donnerstag besuchte.

 

Gamaschen oder Bandagen?

6. April 2018 at 05:46

Da mir die Frage jetzt häufiger gestellt wurde möchte ich näher auf dieses Thema eingehen. Grundsätzlich unterstreiche ich die Einstellung, dass die Tiere in der Natur auch ohne Beinschutz auskommen. Wenn wir normal Reiten oder spazieren gehen, dann verwende ich keinen Beinschutz.

Für Stangenarbeit oder Springen finde ich einen Schutz am Pferdebein aber sehr sinnvoll. Natürlich gibt es auch Pferde die bei höheren Dressurlektionen oder aufgrund ihrer Gänge an die eigenen Beine kommen und deshalb einen zusätzlichen Schutz benötigen. Ein normales Pferd kann aber durchaus sehr gut auf seine Beine aufpassen und braucht im normalen Umgang keinen Schutz.

Einige Pferdebesitzer packen die Beine ihres Tieres auch auf der Wiese oder in der Box ein, davon halte ich aber nichts. Verletzungen sind hierbei natürlich ausgenommen.

Doch wann sollte man Bandagen und wann Gamaschen verwenden und wo liegen die Besonderheiten?

Beginnen wir mit den Bandagen:

Bandagen sind heute fast überwiegend aus Fleece und in sämtlichen Farben verfügbar. Keine Frage Bandagen sehen super aus, besonders wenn sie farblich zur Schabracke passen. Bandagen kann man aber natürlich nicht nur wegen der Optik verwenden, sondern sie haben den Sinn das Pferdebein zu schützen und zu unterstützen. Meine Reitlehrerin hat mir mal gesagt, dass zu häufiges Bandagieren, wegen seiner Sehnen und Bänder unterstützenden Wirkung auch nicht ganz so gut sein soll. Ich persönlich verwende Bandagen meist an Fototagen, der Optik wegen.

Ein Nachteil von Bandagen ist auf jeden Fall die zeitintensive Montage. Alle Beine schön zu bandagieren nimmt etwas Zeit in Anspruch. Ebenso sind Bandagen nicht einfach zu reinigen, sie müssen sobald sie dreckig sind zu Hause in die Waschmaschine.

Beim Bandagieren kommt häufig auch die Frage auf, ob man besser mit oder ohne Unterlagen bandagiert. Ich bandagiere in der Regel ohne Unterlagen, weil mir beigebracht wurde, dass diese bei Fleecebandagen nicht nötig sind. Bei den früher üblichen Elastikbandagen machte es wohl mehr Sinn, weil diese schnell mal die Durchblutung abgeschnürt haben. Diese Gefahr besteht bei Fleecebandagen weniger. Unter Bandagen kann es grade im Sommer schnell warm werden, deshalb reite ich bei zu hohen Temperaturen nicht mit Bandagen. Ob Unterlagen die Temperaturregulierung dahingehend verbessern, kann ich nicht sagen.

Also lieber Gamaschen?

Gamaschen haben eine bessere Wärmeregulierung, zumindest die Springgamaschen. Da sie das Pferdebein nicht vollständig umfassen, kann die Luft die Beine ganz natürlich bei der Arbeit kühlen. Gamaschen sind schnell am Pferdebein und Schützen es vor Schlägen und Stößen. Sie sind pflegeleicht, da man sie einfach unterm Wasserschlauch abspritzen oder mit einer Wurzelbürste abbürsten kann. Während Bandagen das ganze untere Pferdebein schützen, kommt es bei Gamaschen immer auf die Art an. Es gibt Dressurgamaschen, welche das Pferdebein vollständig umschließen, aber eben auch so genannte Sehnenschoner, welche im Springsport eingesetzt werden. Hier werden vor allem die hinteren Sehnen geschützt.

Jeder muss selbst wissen, welchen Beinschutz das eigene Pferd tragen sollte. Grundsätzlich ist Amy immer ganz ohne unterwegs, außer beim Springen und der Stangenarbeit, da ich da ein höheres Verletzungsrisiko sehe. Außerdem liebe ich ein schön gekleidetes Pferd und so wird Amy auch mal mit passenden Bandagen zum restlichen Outfit eingekleidet.

 

Die Reithose mit Handytasche

4. April 2018 at 05:43

Vor einiger Zeit bin ich auf Facebook auf ein mir bis dahin unbekanntes kleines Unternehmen aufmerksam geworden: Convalenzo. Sie bieten schwerpunktmäßig Reithosen mit Handytasche an, aber auch Shirts und Westen. Mir gefiel die Idee mit der extra Handytasche sehr gut.

Wir ihr wisst bin ich am Stall fast immer mit Handy unterwegs, um Bilder zu machen, Stotys für euch aufzunehmen und auch einfach um Nachrichten zu beantworten oder im Notfall Hilfe rufen zu können. In die normalen Taschen einer Reithose passt aber leider einfach kein Handy herein. Die vorderen Taschen sind zu klein und aus den Hinteren fällt das Handy schnell heraus, spätestens aber beim Reiten kann es dort nicht bleiben.

Im Winter habe ich mein Handy in der Jackentasche, doch im Sommer weiß ich oft nicht wohin damit. Es gibt Tage da lasse ich es direkt im Auto liegen, um auch einfach mal meine Ruhe am Stall zu haben. Aber wenn ich mit Handy am Stall und auf dem Pferd unterwegs sein möchte, muss eine andere Lösung her.

Als ich von der Reithose mit Handytasche gehört habe, wollte ich so eine gerne mal testen. Die Hose gibt es sowohl mit Grip, als auch ohne. Alle bisherigen Modelle haben Vollbesatz, was mir sehr zusagt. Vollbesatz brauche ich bei meinen Hosen schon, zum Springen kann ich auch mal mit Kniebesatz leben. Hat eine Hose aber nicht nur normalen Vollbesatz, sondern auch Grip, dann bin ich sehr zufrieden.

Nach dem Auspacken habe ich die Hose sofort anprobiert und sie passte in meiner normalen Größe nicht ganz. Die Hose fällt recht groß aus, sodass man wirklich drüber nachdenken kann, ggf. eine Nummer kleiner zu bestellen. Ich trage die Hose jetzt einfach mit meinem Glitzergürtel und fühle mich schlank, weil ich noch Platz in der Hose habe. Der Stoff ist angenehm auf der Haut, vielleicht könnte der Stoff für meinen Geschmack noch etwas weicher sein. Wichtig finde ich aber, dass die Hose zum größten Teil aus Baumwolle besteht. Natürlich ist auch genug Elasthan vorhanden, sodass sie gut nachgibt.

Was mir sofort auffiel, ist der etwas andere Gripbesatz, als den meiner anderen Reithosen. Während meine Reithosen alles eine Gummischicht als Grip haben, welche beim Anfassen fast ein wenig klebrig ist, besteht dieser Gripbesatz aus kleinen nicht klebrigen Punkten. Ich persönlich mal den klebrigen Besatz sehr gerne, aber ich habe auch schon gehört, dass dies einige Reiter stört. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Besatz also auch für Gripmuffel gut geeignet ist.

Nach dem ersten Eindruck bei der Anprobe wollte ich die Hose natürlich auch noch beim Reiten testen. Man sitzt mit der Hose gut im Sattel und hat auch beim Aussitzen und Galoppieren halt. Ich muss sagen, ich klebe auch tatsächlicher weniger am Sattel, als bei dem normalen Gripbesatz. Da meine Reitkünste natürlich nicht von einem Besatz abhängen, kann ich mit beiden Arten von Besatz gut reiten.

Ob der Einzelne den starken Grip oder eher den etwas abgeschwächten Grip, wie bei der Convalenzo „Pegasus“ mag, ist individuell. Mir gefällt die Hose jedenfalls gut und ich ziehe sie gerne zum Reiten an.

Nun aber natürlich auch noch ein paar Worte zum Highlight der Hose: Die Handytasche. Die Idee ist super und das Handy kann Problemlos beim Reiten oder Stallarbeit mitgeführt werden. Die Tasche ist weiter unten am Bein positioniert, sodass das Handy beim Reiten nicht stört. Die Bewegungsfreiheit wird nicht eingeschränkt und man das Handy immer bei sich, falls mal Hilfe rufen oder ein Selfie machen muss.

Die Handytasche wird von dem Convalenzo Pferdekopf geziert. Die Handytasche kann mit einem Klettverschluss verschlossen werden, sodass das Handy auch nicht herausfallen kann. Selbst beim Spielen mit Amy, wo ich viel renne und tobe, war das Handy sicher in der Tasche verstaut.

Die Tasche ist übrigens so groß, dass alle gängigen Smartphones darin platz finden.

Einziger kleiner Kritikpunkt ist die Beinlänge. Bei mir passt die Länge noch ganz gut, allerdings bin ich auch ein Zwerg. Ich könnte mir vorstellen, dass die Länge bei größeren Menschen knapp werden könnte. Aber ein Paar Socken richten das Problem zur Not. Abgesehen davon gibt es für große Menschen natürlich auch noch die Langgrößen. Daran sollte nur bei Bestellung auf jeden Fall gedacht werden.

Ich habe die Hose schon bei einem längeren Ausritt, beim Dressurreiten und bei ein paar kleinen Sprüngen getestet und kann super in ihr reiten.

Die Reithose wird uns grade im Sommer wohl öfter gerade auf Ausritten begleiten. Wer sein Handy gerne mit sich führt, trifft bei der Hose eine gute Wahl.