Horsica und Geländelehrgang Tag 3

30. März 2018 at 08:21

Unser dritter Tag begann in umgekehrter Reihenfolge zum Samstag. Wir sind morgens zuerst zum Springen gefahren und anschließend wieder auf die Messe.

Amy war am zweiten Tag viel ruhiger und beim Abreiten richtig gechillt. Sie ist teilweise einfach nach einer halben Runde Galopp zum Trab durchpariert und hatte keine Lust auf Rennen oder Bocken. Nachdem ich Samstag mit dem Bremsen ja doch eher Probleme hatte, war sie Sonntag ganz brav. Ich habe mir zuerst Sorgen gemacht, dass wir in dem Schneckentempo gar nicht erst an einen Sprung herankommen.

Ab dem ersten Hindernis war Amy aber wieder super motiviert und flott unterwegs. Da sich am Zeitplan was geändert hatte waren wir 3 allein in einer Gruppe, was ich schon cool fand.

Wir hatten übrigens auch richtig Glück mit dem Wetter. Es war perfekt: trocken und nicht zu kalt oder warm.

Natürlich passierte das witzigste grade dann, wenn der Kameramann gehen musste: Ich bin abgestiegen. Tatsächlich kann man gar nicht sagen, dass ich gefallen bin, denn ich hing nur ungünstig am Hals. Bei der Kombi ist Amy das erste Mal wieder lustig am zweiten Sprung vorbeigezogen, sodass ich nach einem Zirkel erneut auf die Kombi zuritt. Der erste Sprung hat nicht so ganz gepasst und ich habe gemerkt, dass ich nicht ideal im Gleichgewicht bin. Während der drei Galoppsprünge habe ich kurz überlegt sie rumzuziehen und mich zu sortieren, aber ich wollte unbedingt, dass wir den zweiten auch noch nehmen. Gesagt, getan.

Amy sprang leider so kamelig, dass ich vollkommen aus der Bewegung war und bei der Landung fast abgestürzt wäre. Wie ein Äffchen habe ich an ihrem Hals geklammert und bin noch eine halbe Runde galoppiert und getrabt, bis Amy dann doch netterweise stehen geblieben ist. Ich wurde angefeuert mich wieder hochzuziehen, aber ich hatte keine Chance. Nach 3-mal gestrampelten Versuchen zurück in den Sattel zu kommen, habe ich mich fallen lassen und bin ordentlich wieder aufgestiegen. Die Kombi hat dann übrigens wunderbar geklappt.

Ich bin etwas traurig, dass es nicht gefilmt wurde, ob es ein Bild gibt muss ich heute nachschauen, da ich meine Kamera im Hänger vergessen habe.

Jedenfalls haben alle über meinen Stunt gelacht und ich habe mich gefragt, was die ganzen Zuschauer wohl gedacht haben. Ein fliegender Reiter kommt aber selten allein…

…kurze Zeit später kamen Cara Mia und Kira auch unpassend und so ist Kira bei der Verweigerung leider auch abgestürzt. Wir haben uns beide nichts getan und konnten darüber lachen.

Nathalie hat es aber dafür geschafft unsere Ehre zu retten und oben zu bleiben. Den Abschlussparcour konnte ich mir leider nicht merken, also habe ich etwas improvisiert und meine eigene Runde gedreht. Manchmal bin ich echt Schussel, aber rechts und links war bei uns allen nicht so gut zu unterscheiden. Ich war nach der Einheit trotz des Stunts sehr zufrieden, weil wir heute an unserem Problem gearbeitet haben und ich versucht habe alles etwas kontrollierter zu machen.

Amy war sehr fein und ich bin stolz auf uns.

Nach dem Springen mussten wir uns leider von Nathalie verabschieden. Nach einem Besuch auf der Messe dann leider auch von Kira. Was ziemlich cool war, war der Besuch meiner Eltern. Am Sonntag bekam ich plötzlich einen Anruf, dass meine Eltern spontan zur Messe gekommen sind, um mich zu besuchen. Wir sind dann gemeinsam eine Runde über die Messe gelaufen. Danach haben Carina und ich dann Amy abgeholt und uns auf den Weg nach Hause gemacht.

Danke euch allen für das schöne Wochenende!

 

Ladys Night bei Epplejeck

29. März 2018 at 18:03

Ich habe gestern ganz früh Feierabend gemacht, um mich auf die Reise zur Ladys Night bei Epplejeck zu machen. Vor mir lagen 3 Stunden Fahrt und leider auch etwas Stau. Derzeit sind Osterferien und da sind die Straßen recht voll. Nach meiner Ankunft in Groningen habe ich mich etwas verfahren. Das Autonavy und ich stehen da auf Kriegsfuß, da die Anweisungen nicht immer ganz so eindeutig sind. Aber nach 3 Runden um den Pudding bin ich auf dem Parkplatz angekommen.

Von außen sah die Filiale recht unscheinbar aus, zunächst dachte ich, es sei bestimmt nur eine ganz kleine. Auf der Flucht vor dem Regen ging es ganz schnell vom Auto in den Laden. Zunächst habe ich mich erstmal sehr gefreut die liebe Franzi wieder zu sehen. Vielleicht erinnert ihr euch noch, dass sie Amy vor einigen Wochen besuchen war? Als ich die oberste Stufe der Treppe betreten hatte, war ich ein wenig baff: Das Ladenlokal war um einiges größer, als ich es erwartet hatte.

Besonders cool fand ich den flauschige pinken Teppich, der extra zur pinken Ladys Night ausgelegt war. Zunächst wusste ich gar nicht, was ich mir zuerst anschauen sollte. Es gab zunächst eine kleine Überraschung für mich: Eine pinke Fleecejacke! Ich habe mich total gefreut und diese sofort angezogen. Jetzt konnte die Shoppingtour top gestylt losgehen.

Alle Regale waren ordentlich und übersichtlich. Es gab zu jeder Kategorie eine eigene Ecke mit einer tollen Auswahl. Besonders gut gefallen hat mit das Candy-Shop-Design. Die einzelnen Produktgruppen sind immer farblich in Regenbogenoptik sortiert. Ich stand eine ganze Zeit vor der großen Halfterwand, wo wirklich in jedem Farbton etwas dabei war. Auch bei den Schabracken steht man vor einer riesigen Regenbogenwand.

Nach einer ersten Runde, in der alle Produkte einmal kurz begutachtet wurden, ging es an einen Tisch für eine kurze Pause. Im Rahmen der Ladys Night waren kleine Schalen mit Snacks aufgebaut. Es gab Mausespeck, Chips, Bonbons und Einhornwasser. Die Idee mit den kleinen Knabbereien hat mir gut gefallen, denn shoppen macht schließlich hungrig.

Im Laden waren auch noch ein paar extra Stände aufgebaut. Es war z.B. möglich die unterschiedlichen Gerüche einer Pferdeshampoofirma zu testen.

Bevor ich mich auf meine eigene Shoppingtour begeben habe, erhielt ich auch die Möglichkeit ein Set für eine Verlosung an euch zusammen zu stellen. Das Thema der Verlosung: PINK! Es ging gemeinsam mit Franzi durch den Store und wir haben ein ziemlich cooles Set zusammengestellt, welches ihr bald gewinnen könnt. Ich muss sagen, ich war kurz davor das Set einfach selbst zu entführen, ihr könnt gespannt sein.

Neben dem Geplauder sind wir nun zu einer weiteren Runde durch den Laden aufgebrochen, denn schließlich bin ich ja zum Shoppen gekommen. Es zog mich zuerst zu den Stiefeln und Chaps. Die meiste Zeit bin ich ja mit Stiefeln unterwegs, aber grade im Sommer reite ich auch gerne mal mit Chaps. Leider musste ich meine alten letzte Woche entsorgen und so schaute ich nach neuen und wurde fündig. Meine Wahl fiel auf das Model Epplejeck Diamonds, welche wie der Name schon verrät mit Glitzer verziert sind.

Mein Einkaufswagen füllte sich außerdem noch mit einer Reithose mit genialem Musterbesatz, einer Fliegenmaske in rosa, 3 Paar Socken und eine neue Mähnenbürste. Ich bin fast stolz auf mich, weil es beinahe noch viel mehr Artikel geworden wären.

Ich war ganze 5 Stunden bei Epplejeck und es war ein richtig witziger Abend. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Als ich um 17 Uhr eingetroffen bin, war gar nicht so viel los, umso überraschter war ich von den Menschenmengen, welche im Laufe des Abends durch den Laden schlenderten. Die Schlangen an den Kassen gingen bis zum Schluss durch das halbe Geschäft.

Ein kleines Highlight für alle Kunden war auch der GoodyBag. Für jeden Einkauf ab 25 € gab es einen Beutel mit coolen Dingen gratis.

Neben den Rabattaktionen zur Ladys Night, wie 25 % auf einen Artikel deiner Wahl und Ganzen 15 % auf die neue Frühjahrskollektion und mehreren „Nimm 3 zahl 2“ Angeboten gab es auch noch eine Schnäppchenecke. Ich wühle ja für mein Leben gerne in Schnäppchenecken. Dort habe ich mich in einen hellcremfarbenen Pulli verliebt, aber meine Vernunft hat gesiegt, denn ich mache grade helle Farben ja eh nur dreckig.

Ein Besuch bei Epplejeck lohnt sich definitiv. Es gibt nicht nur in der Filiale, sondern auch Online immer tolle Angebote.

Ich habe mich sehr über die Einladung zur Ladys Night gefreut und hatte einen tollen Abend.

 

Horsica und Geländelehrgang Tag 2

28. März 2018 at 16:12

Samstagmorgen sind wir nach dem Aufstehen erst mal zum Stall gefahren und haben unsere Ponys gekuschelt und auf Nathalie (kana.ox) gewartet. Auch Nathalie kam mit ihrem Pony, denn wir wollten am Nachmittag zu dritt auf den Geländelehrgang fahren. Als sie endlich ankam und wir Kat in seine Box gebracht hatten, haben wir uns auf den Weg zur Messe gemacht.

Wir sind wieder viel über die Messe gelaufen und haben uns Sachen angeschaut. Jetzt fällt mir grade noch mein Highlight von Freitag ein: Ich durfte mit einem Gummihammer einen Helm kaputthauen. Sinn und Zweck dieser Sache war es, nachzuweisen, was ein Helm bewirkt. An dem Stand konnte man zunächst auf einen Holzkopf ohne Schutz hauen. Das Gerät hat die Schlagkraft gemessen, welche auf den Kopf einwirkt. Abschließen wurde dem Holzkopf ein Helm aufgesetzt und das Ganze wiederholt. Das Ergebnis hat deutlich gezeigt, dass ein Helm eine ganze Menger Energie bei einem Sturz abfängt.

Ich reite grundsätzlich immer mit Helm und kann dies natürlich auch nur jedem Reiter nahe legen, denn es kann schließlich immer etwas passieren!

Glücklicherweise hatte ich meinen Geldbeutel im Auto liegen lassen, so konnte ich an dem Tag gar nichts kaufen. Am Nachmittag mussten wir uns dann leider von der Messer verabschieden, da der Geländelehrgang auf dem Programm stand.

Die Hinfahrt war ich dem Tode nah, weil ich so schrecklich nervös war. Während ich früher vor gar nichts Angst hatte, reite ich mittlerweile doch immer mit einem leicht komischen Gefühl auf Sprünge zu. Als wir am Geländeplatz angekommen sind war Amy aber recht entspannt. Wir konnten sie problemlos fertig machen und sie stand lieb am Hänger. Ich war trotzdem sehr sehr froh Carina dabei zu haben, weil sie mir bei allem geholfen hat.

Nach dem Anziehen sind wir dann auf den Platz zum warmreiten gegangen. Amy hatte tierisch viel go und war ziemlich übermotiviert. Während des kompletten Abreitens hatte sie Spaß in den Backen und war am Bocken. Sie fand die Umgebung natürlich super interessant und hat sich alles angeschaut.

Bei der ersten Runde über den Platz hatte ich richtig schiss. Irgendwie waren alle Sprünge höher als ich es erwartet habe. Nagut die legen natürlich auch keinen Ast auf den Boden, aber mir war schon recht mulmig. Amy ist ja außer beim Reitabzeichen damals noch kein Geländetraining gegangen. Nach dem Abreiten ging es dann ans Springen. Noch vor dem ersten Sprung habe ich überlegt, warum ich nicht einfach zu Hause geblieben bin, weil ich echt ein kleiner Schisser bin. Aber nach den ersten Sprüngen hatte ich auch Spaß und habe aufgehört mir über alles Sorgen zu machen.

Beim Anreiten auf den aller ersten Sprung hat Amy mich kurz versucht loszuwerden und ich dachte mir nur: Du fällst auf gar keinen Fall schon vor dem ersten Sprung! Beim zweiten Anreiten sind wir dann auch gut über das Hindernis gekommen.

Amy hatte so viel Spaß. Sie springt so super gerne, nur wird sie leider etwas flott. Während sie im Trab tiefenentspannt über den Platz gleitet, wird unser Tempo etwas unkontrolliert, sobald ich die Galopphilfe gebe. Sie rennt nicht einfach los, aber die Galopphilfe ist für sie dann schon eine Art Startschuss.

Ich glaube unsere größte Baustelle ist es, dass ich Amy das Anreiten häufig überlasse. Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass wir eher unpassend kommen, sobald ich versuche einzugreifen und das Tempo zu regulieren. Das ich nur draufsitze und Amy machen lassen ist natürlich nicht richtig und so habe ich daran gearbeitet ein wenig mehr mit Schenkel und Zügel dranzubleiben und nicht nur Beifahrer zu sein. Auch wenn mir meine Fehler bewusst sind, diese zu korrigieren ist einfach nicht immer so ganz leicht. Amy ist jetzt natürlich auch noch ein Pferd was einem nichts schenkt und versucht den Ponydickkopf durchzusetzen. Sie weiß eben schon was sie will und was nicht.

Aber es lief im Allgemeinen super. Amy hat nicht einmal verweigert. Sie zieht bei Kombinationen schon mal gerne am zweiten Sprung vorbei, allerdings schon direkt nach der Landung. Aber bis auf ein zu hohes Grundtempo und dem schummeln am zweiten Sprung in einer Kombi war es für unseren ersten richtigen Geländelehrgang sehr gut.

Die Trainerin meinte auch: Man unterschätzt die Hafis doch manchmal schon.

Amy gibt sich aber auch echt Mühe, ich vermute mal sie unterscheidet schon zwischen Plastikhinderniss zu Hause und Baumsprung. Während sie über ein Cavaletti schon mal dahinwurstet, ist die die Sprünge alle gut gesprungen und hat auch ihre Beine fleißig mitgenommen.

Nach dem Abschlussparcour war ich sehr zufrieden und stolz auf mein Pony.

Nachdem die Pferde wieder im Stall waren sind wir nochmal auf die Horsica zur Abendshow gefahren. Da wir spät dran waren fiel leider das Abendessen aus. Die Show ging bis ca. 23 Uhr und wir waren alle froh, als wir im Bett lagen.

 

Horsica und Geländelehrgang Tag 1

26. März 2018 at 17:29

Am Freitag ging es für uns nach dem Aufstehen in den Stall, um das Pony einzupacken und uns auf den Weg nach Bad Salzuflen zu machen. Die Nacht lag ich fast komplett wach, weil ich mir wegen dem Wochenende echt selbst viel Stress gemacht habe. Im Endeffekt muss ich einfach lernen ruhiger zu werden und mir nicht sämtliche Horrorszenarien auszudenken.

Gemeinsam mit Carina waren Amy und ich nach kurzer Zeit auf dem Weg zu Kira (oldenbeasts) um sie zu besuchen.

Wir kamen am dann gegen Mittag bei Kira im Stall an und haben erstmal Amy versorgt und ihr ihre Box für das Wochenende gezeigt. Danach wurden wir eine kleine Runde durch den Stall geführt und haben Cara Mia und Noblesse, die Pferde von Kira kennen gelernt.

Zusammen sind wir dann auf die Horsica gefahren, wo wir uns zunächst an der Bloggerecke eingefunden haben. Nach einem Gruppenbild ging es erstmal eine Runde durch die Halle und die Shoppingstände erkunden. Die Horsica ist eine noch recht junge Messe, denn sie fand erst das 2. Mal statt. Geshoppt werden konnte in einer Halle und in der Nebenhalle war der Showring aufgebaut.

Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten und schlenderten wir noch ein wenig weiter über die Messe. Wir haben uns nett mit verschiedenen Ausstellern und anderen Bloggern unterhalten. So haben wir auch Anja (Con Solido) und Anita (Anitas Girlietainment) getroffen.

Natürlich haben wir auch direkt am ersten Tag etwas Geld ausgegeben, so habe ich meine beiden Wunschsticke gekauft. Ich brauchte zu meinen Halfter einen Schwarzen und einen in navy. Einer unserer ersten Wege ging natürlich auch zum Essen und so verging der erste Tag auf der Messe recht schnell.

Wir machten uns dann auf den Weg zurück zum Stall, wo es mit Amy und Noblesse in die Halle ging. Leider konnten sich die zwei Hafidamen so gar nicht leiden. Die Giftnudeln wurden auch nach der gemeinsamen Zeit in der Halle nicht wirklich warm miteinander. Aber ich war sehr stolz auf Amy, denn sie hat sich auch in fremder Umgebung sehr viel Mühe bei den Zirkuslektionen gegeben. Ich konnte sie auch von oben ablegen und sie lag auch brav flach und hat sich den Bauch kraulen lassen.

Zum Schluss war sie dann trotz toben noch sehr gut drauf und so habe ich sie noch ein wenig an der Longe laufen lassen. Nach der Anreise hat sie sich sehr über Bewegung gefreut. Nachdem wir die Ponys dann ins Bett gebracht und versorgt hatten, fuhren wir zu einem Flammkuchen-Restaurant.

Wir waren alle hungrig und geschafft und so gab es für jeden 2 leckere Flammkuchen. Wir haben uns noch lange unterhalten und als wir zu Hause ankamen sind wir müde ins Bett gefallen. Der Tag war für mich schon wahnsinnig aufregend, weil ich immer sehr angespannt bin, wenn das Pony Hänger fahren muss, aber Amy hat das ganz fein gemacht. Mein Traum wäre es ja, dass ich sie eines Tages ganz allein verladen kann. Aber aktuell brauchen wir auch nur 30 Sekunden, aber es muss eben jemand hinter her gehen und das Pony mal kurz anschieben. Aber ich denke im Vergleich zu früher ist das jetzt jammern auf hohem Niveau. Wir standen auch vor einiger Zeit schon mal 2 Stunden kämpfend vor einem Hänger. Jetzt geht sie ganz gut rein, doch sie hinterfragt jedes Mal noch kurz, ob es denn wirklich sein muss.

Aber an diesem Wochenende musste sie ja insgesamt 6-mal auf den Hänger: Je einmal zur Hin- und Rückfahrt und dann eben bei den beiden Fahrten zum Geländeplatz. Ich bin wirklich froh darüber, dass dies absolut kein Problem dargestellt hat und Amy sehr fein war.

Die Nacht habe ich fast nicht geschlafen, weil ich schrecklich aufgeregt wegen dem Geländelehrgang war. Dazu aber mehr in Teil 2…

Der Hänger ist eingezogen – endlich mobil

21. März 2018 at 05:27

Nachdem mein Papa so lieb war und alle Formalitäten geregelt hatte, konnte ich den Hänger letzte Woche endlich abholen. Ich war so unglaublich nervös, weil ich mich ganz alleine auf den Weg machen musste. Zum Glück hat alles ohne Probleme geklappt und ich habe den Hänger sicher nach Hause gebracht.

Am meisten Sorgen hat mir ja das Parken bereitet, weil ich mich schon ganz alleine auf dem Platz stehen gesehen habe. Zum Glück war aber jemand am Stall so lieb mich einzuweisen, sodass dies auch gar kein Problem war. Es hat viel besser geklappt als das letzte Mal. Mir fiel ein Stein vom Herzen als er bei den anderen Hängern stand und ich erstmal das Pony knuddeln konnte.

Dieses Wochenende steht dann der erste Ausflug mit Pferd im eigenen Hänger an. Es geht für uns auf einen Geländespringlehrgang und ich freue mich schon sehr auf das Wochenende. Selbstverständlich bin ich jetzt schon super nervös und hoffe es klappt alles gut. Ich hoffe wir haben auf der Fahrt kein Stau und auch das das Pony brav seinen Hänger in Besitz nimmt.

Ich habe schon angefangen meine Sache für das Wochenende herauszulegen und packe morgen schon mal meine Tasche. Da ich ein kleines Chaoskind bin, habe ich ständig die Sorge ich könnte etwas vergessen. Mein Kopf ist ja zum Glück angewachsen.

Neben dem Lehrgang findet dieses Wochenende auch die Horsica statt, an der ich teilnehmen werde. Ich wurde zur Bloggerecke eingeladen und so wird es ein richtiges Pferdemädchenwochenende. Ein Kurzurlaub mit Pferd und Pferdemesse mit anderen Pferdemädchen. Ich werde das Wochenende zusammen mit Carina und Natalie (von kana.ox) bei Kira (von Oldenbeasts) verbringen.

Selbstverständlich folgt ein ausführlicher Bericht sobald ich wieder zu Hause bin. Jetzt hoffe ich, dass ich die letzten zwei Nächte ruhig schlafen kann und mir nicht allzu viele Gedanken mache.

 

Hufschuhe

12. März 2018 at 06:00

In der Natur sind Pferde ohne jeglichen Hufschutz unterwegs, da ihre Hufe aus widerstandsfähigem Horn bestehen. Grundsätzlich sollte natürlich auch beim Haustier Pferd darauf geachtet werden, dass es möglichst ohne große künstliche Eingriffe durch den Menschen auskommt. Ähnlich wie auch beim Scheren, bin ich bei Hufbearbeitung er Meinung, dass sich die Natur schon etwas bei dem gedacht hat, wie es ist. Ausnahmen bestätigen hier natürlich wie immer die Regel.

Nicht jedes Pferd hat eine gute Hornqualität und kann barhuf unterwegs sein. Wer sich einmal näher mit der Anatomie eines Pferdes beschäftigt wird feststellen, dass der ganze Bewegungsapparat am besten in seiner natürlichen Form arbeiten kann. Eisen wirken sich immer auf Sehnen und Gelenke aus.

An dieser Stelle macht es natürlich Sinn, ein Pferd das eine Beinverletzung, wie zum Beispiel einen Sehnenschaden hat, mit Eisen zu unterstützen. Doch noch vor einigen Generationen war es meist Gang und Gebe sein Pferd ab einem gewissen Alter zu beschlagen, ohne dass dieses zwangsläufig nötig war. Pferde die zur Arbeit eingesetzt werden, wie beispielweise Kutschpferde, welche viel auf Asphalt unterwegs sind, brauchen natürlich einen Hufschutz.

Ich bin auch keinesfalls jemand, der Eisen vollkommen verteufelt, das es auch Pferde gibt, die schlichtweg nicht ohne laufen können. Dennoch sollte man mit Hilfe eines Hufbearbeiters zum Wohle des Pferdes die Chance nutzen und schauen, ob barhuf nicht umgesetzt werden kann.

Mein Pferd hat zum Glück weitestgehend gute Hufe und ist schon immer ohne Hufschutz unterwegs, zumindest beinahe. Als Baby waren wir hin und wieder im Wald spazieren, was sich weniger als Problem darstellte. Mit zunehmenden Alter ging es dann immer öfter spazieren und später auch ausreiten, sodass ich irgendwann feststellte, dass sie oft versucht am Wegesrand zu laufen und den Steinen auszuweichen. Dazu sei gesagt, dass wir am alten Stall fast ausschließlich Schotterwaldwege hatten. Doch sollte ich mein Pferd nun beschlagen?

Ich hatte zunächst kurz darüber nachgedacht, aber auf dem Hof, der Wiese, dem Paddock oder auf dem Platz hatte sie keinerlei Probleme. Braucht ein Pferd dann wirklich für Spaziergänge oder einen Ausritt unbedingt Eisen? Schon von den Schulpferden kannte ich Hufschuhe, ob das nicht eine geeignete Alternative ist?

Unsere Schulpferde hatten früher als ich klein war immer Hufschuhe mit einem Riemen zum Festziehen. Ich habe sie ziemlich gehasst, dass sie schwer anzuziehen waren und nach fast jedem Galopp nicht mehr am Pferdehuf waren und ich zurücklaufen musste, um diese zu suchen. Darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Ein Schulpferd hatte aber schon ein anderes Model: Die Cavallo Simple Boots. Glücklicherweise passte uns das Paar relativ gut und wir durften diese testen.

Das schöne an den Cavalllo Simple Boots war die super einfache Anbringung. Man öffnet nur den Klett, schiebt den Schuh über den Huf, schließt ihn wieder und schon ist man fertig. Es gab kein mühevolles am Pferdebein Herumgeziehe, der Schuh konnte kinderleicht angezogen werden.

Die ersten Schritte lief mein Pony wie auf rohen Eiern, denn da war ja plötzlich etwas Neues an den Hufen. Nach wenigen Schritten setzte sie ihre Beine aber wieder ganz normal auf und wir gingen Spazieren. Später folgten lange Ausritte mit Galopp und Trab und die Schuhe gingen nicht verloren. Daraufhin folgte der Kauf unserer ersten Hufschuhe, den Cavallo Simple Boots.

Leider stehen wir zwischen zwei Größen, sodass direkt nach dem Schmied die kleinere passte, nach 2-3 Wochen aber eben nicht mehr. Doch hier gibt es eine coole Lösung: Neoprensocken! Wir entschieden und also für die Größeren und glichen die erste Zeit nach dem Ausschneiden mit den Neoprensocken aus. Die Schuhe hielten recht lange doch bei häufigem Einsatz sind sie natürlich irgendwann ausgelatscht. Wenn der Schuh selbst noch gut in Schuss ist und lediglich die Sohle abgelaufen, so kann man diese auch beim Schuster erneuern lassen. Da unsere Schuhe aber im Ganzen sehr mitgenommen waren, machten wir eines Tages einen Termin bei einer Beraterin für Hufschuhe und unser zweites Paar sollte einziehen.

Wir entschieden uns für die Cavallo Sports, im Grunde ähneln diese den Simple Boots, allerdings sind sie etwas schmaler geschnitten, ich meine ca. 5 mm und dies passte besser zu Amys Hufform, sodass wir uns für dieses Model entschieden. Während der Simple Boot zwei Klettstreifen zum Befestigen hat, ist der Sport Boot mit einer großen Lasche ausgestattet. Zu Reinigen war dieses Model meiner Meinung nach ein wenig leichter.

Seit letztem Jahr haben wir nun die Cavallo Trek, ein weiteres Model von Cavallo. Im Gegensatz zu den bisherigen haben diese keine glatte Oberfläche, sondern eine wabenhaltigen Stoff. Das Model Trek sollte einfach auch nochmal etwas leichter sein, als seine Vorgänger. Er hat zum Befestigen einen Klettstreifen an der Front.

Das Schöne an Hufschuhen ist, dass sie ganz nach Bedarf an und eben auch wieder ausgezogen werden können. Sie lassen sich schnell und einfach anlegen und auch nach Gebrauch einfach reinigen. Dazu kann man die Schuhe ganz einfach mit einem Schlauch abspritzen und zum Trocknen hinstellen. Das Pferd kann den Großteil seines Alltags barhuf unterwegs sein, aber ist bei Bedarf gut geschützt.

Der Einsatz von Hufschuhen hängt aber auch ein wenig vom vorhandenen Gelände ab. Während Straßen und steinige Wege super mit ihnen zu bewältigen sind, sehe ich Hufschuhe auf nassen Wiesen nicht als perfekte Lösung an. Durch die Sohle wird die Auflagefläche erhöht, sodass ich das Gefühl habe, dass wir auf nassen Wiesen beim Durchparieren schon mal etwas rutschen. So lange der Untergrund trocken ist, besteht dieses Problem allerdings nicht.

Für uns ist der Einsatz von Hufschuhen ideal. Aktuell haben wir die Cavallo Trek in unserem Spint stehen, welche wieder auf ihren Einsatz bei den sommerlichen Ausritten warten. Vor etwa 7 Jahren zogen unsere ersten Hufschuhe ein und seitdem ist dies eine gute Lösung für uns. Wenn wir nur eine kleine Runde über Wiesenwege reiten, dann gehen wir barhuf und bei längeren Ausritten über Stock und Stein begleiten uns unsere Cavallo Hufschuhe.

Welches Model passt zu meinem Pferd und wie finde ich die richtige Größe?

Hier gibt es Größentabellen, wo sich die Hufe ganz einfach durch Ausmessen der passenden Größe zuordnen lassen. Selbstverständlich kann man sich auch von Hufbearbeitern beraten lassen, da diese nochmal ein ganz anderes Auge für die Hufe haben.

Der Weg zum eigenen Hänger: Teil 2

10. März 2018 at 08:40

Als ich am vereinbarten Morgen aufwachte, traute ich meinen Augen nicht: Es lag mal wieder Schnee. Mein erster Blick ging zum Handy, ich hatte Angst meine Eltern würden wegen dem Wetter gar nicht losfahren wollen. Da mich keiner anrief fuhr ich los und holte meine Eltern ab. Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg, um uns einfach mal ein paar Hänger anzuschauen.

Im Internet hatte der Händler meiner Wahl eigentlich angekündigt eine größere Auswahl an Hängern vor Ort zu haben, so war ich sehr zuversichtlich, dass wir was Passendes findet könnten. Insgeheim hoffte ich natürlich, dass wir den Hänger quasi direkt mitnehmen.

Nach der Ankunft folgte die Ernüchterung, denn es stand nur noch ein 1 ½ auf dem Hof und er war ohne Sattelkammer. Ich zog direkt ein Gesicht wie 10 Tage Regenwetter, denn sowas war ja wieder typisch. Wir wurden dann von einem Verkäufer beraten und folgten ihm in sein Büro. Ein neuer Hänger könnte direkt bestellt werden und wäre dann in 4-8 Wochen da. Klasse, ich hatte richtig Bock noch so lange zu warten.

Für Ende des Monats haben wir bereits etwas geplant, sodass ich mir für dieses Event wieder einen Hänger leihen müsste. Na für meine Eltern stand schnell fest: Wenn ich mir eh nochmal einen leihen muss, müssen wir ja auch gar nicht heute direkt etwas bestellen. Während meine Eltern entspannt auf ihren Stühlen saßen und den Verkäufer haben abblitzen lassen, rutsche ich unruhig hin und her, einen Kugelschreiber fest umklammert. Ich war bereit direkt einen zu bestellen, je eher desto besser. Ein Blick zu meinen Eltern verriet mir, dass ich wohl am besten nichts sage.

Das Gespräch ging weiter und wir kamen dann doch auf einen 2er Hänger zu sprechen. Das Leergewicht ist gar nicht so viel höher als bei einem 1 ½ und ein 2er würde die Möglichkeit bieten, doch mal mit wem anders zusammen unterwegs zu sein. Grundsätzlich hatte ich ja auch nie was gegen einen 2er Hänger, ich dachte nur ein 1 ½ würde eben ausreichen.

Ein Blick auf die Preise zeigte ebenfalls, dass es im Grunde gar keinen Unterschied machen würde, einfach einen 2er zu nehmen. Der Verkäufer machte meinen Eltern ein Angebot und wir beschlossen doch noch einmal über den Hof zu den Hängern zu gehen. Das Gute war eben, dass noch 2er Hänger zum sofort mitnehmen zur Verfügung standen.

Wir schauten uns gemeinsam die Hänger an und mir war klar: Ich war zufrieden, meine Eltern waren dies komischerweise auch. Meinem Papa war es wichtig, dass nicht nur der Boden, sondern auch die Wände aus Alu waren, aber dies erfüllte der Hänger.

Ich schaute meine Eltern an und wir entschieden uns gemeinsam für einen mit dunkelgrauem Dach. Wie ein Honigkuchenpferd ging es dann ins Büro zurück und ich durfte den Vertrag unterschreiben. Meine Eltern haben mich finanziell bei dieser Anschaffung wirklich sehr unterstützt und ich bin ihnen dafür unendlich dankbar.

Und weil mein Papa der aller Beste ist, kümmert er sich auch um den Papierkram, wie Anmeldung und Versicherung! Das ist unfassbar lieb von ihm und ich bin wirklich ziemlich dankbar.

Wenn alles gut geht, dann holen wir ihn nächste Woche ab!

 

Der Weg zum eigenen Hänger: Teil 1

9. März 2018 at 05:33

Schon eine ganze Weile träume ich davon auch mit Pferd mobil zu sein. Öfter werde ich beispielsweise nach Turnieren gefragt, wo ich ja ohne das nötige Equipment einfach nicht hinkomme, da mein Pony nicht in den Kofferraum passen will. Ich würde gerne auf Lehrgänge fahren, nochmal ans Meer, Freunde besuchen oder einfach zu schönem Gelände um auszureiten.

Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass es nicht unbedingt klug und zielführend ist, sich hier auf andere Menschen zu verlassen. Nachdem ich es lange vor mir her geschoben habe, ging ich im vergangenen Jahr den ersten Schritt und machte meinen Hängerführerschein. Daraufhin überraschte ich meinen Papa völlig selbstlos mit einer Anhängerkupplung an seinem Auto.

Ich bin ihm sehr dankbar, dass er mir sein Auto gerne zur Verfügung stellt und auch das ein oder andere Pferdehaar in seinem Auto in Kauf nimmt. Dies heißt natürlich nicht, dass mir die Ohren nicht langgezogen werden, wenn es später dreckig ist.

Schon länger träumte ich jetzt natürlich auch noch von einem eigenen Hänger. Zunächst versuchte ich mir einzureden, dass ich mir auch immer einen leihen könnte, aber das läppert sich bei häufigen Fahrten schon, außerdem ist es immer mit Stress und Fahrerei verbunden. Ich wollte endlich komplett mobil und unabhängig sein und durchstöberte immer mal wieder das Internet.

Was ich mir vorstellte…

Geplant war ein 1 ½ Hänger, da das Auto ohnehin nur ein Pferd ziehen kann. Relativ schnell war ich dann frustriert, da es auf dem Markt im Grunde gar keine kleinen Hänger gibt. Für mich stand fest, dass ich mir auf keinen Fall einen sehr alten kaufen wollte, wo ich dann wieder viel Geld investieren müsste. Außerdem sollte er definitiv eine Sattelkammer haben, da ich den Pferdekram nicht im Auto haben möchte. Zum einen weil es nicht mein Auto ist und zum anderen wird der Kofferraum bei einer längeren Reise auch für das Gepäck benötigt. Außerdem wollte ich gerne einen Aluboden, da ich schon einige Horrorstory gehört habe und dann doch ein wenig paranoid bin. Alles in allem wollte ich einfach einen ordentlichen Hänger, wenn ich schon Geld in die Hand nehme.

Da der Markt nichts Passendes zu bieten hatte, freundete ich mich mehr und mehr mit dem Gedanken an, mir einfach einen neuen zu kaufen. Nun schaute ich aber 3-4 Monate immer mal wieder auf diversen Plattformen, ob sich nicht doch noch eine Chance auftat etwas geeignetes Gebrauchtes zu finden. Irgendwann gab ich die Suche innerlich auf und hier kommen meine Eltern ins Spiel.

Zunächst waren sie mal wieder der Meinung, dass man eigentlich gar kein Pferd an sich braucht. Die Tatsache, dass ich nun den Führerschein gemacht habe und wir eine Anhängerkupplung habe nachrüsten lassen, überzeugte sie aber dann doch über die Anschaffung eines Hängers nachzudenken.

Mit einem Grinsen im Gesicht stellte ich fest, dass mein Papa sich auch auf die Suche gemacht hatte und mir einige Prospekte mitbrachte. Er war sogar bei einem Händler gewesen und hatte sich beraten lassen. Ich fiel ein wenig vom Glauben ab, war aber einfach super happy solch liebe Eltern zu haben.

Wir sprachen über einige Hersteller und schauten uns Bilder an, im Grunde war ich aber recht offen für alles, Hauptsache der Hänger hatte einen Aluboden und eine Sattelkammer. Nach einigen Wochen war es dann so weit und ich fuhr tatsächlich mit meinen Eltern zu einem Händler…

Genervt vom Wetter

3. März 2018 at 10:21

Ich muss einfach mal meinen Frust loswerden. Seit fast 2 Wochen ist es einfach richtig kalt bei uns. Die ersten Tage fand ich das Ganze auch gar nicht so schlimm, weil die Sonne geschienen hat. Zunächst konnten wir auch noch draußen auf dem Platz reiten, zumindest auf der nicht gefrorenen Hälfte. Mittlerweile ist es aber schon so lange kalt, dass draußen reiten einfach nicht mehr möglich ist, der Boden ist komplett gefroren.

Aktuell ist echt eine Phase, wo ich sehr froh darüber bin, dass wir auch eine Halle haben. Gestern musste ich aber feststellen, dass es dort doch mittlerweile recht staubig ist. Aber wir sind ja nicht aus Zucker und so bewegen wir uns zurzeit eben drinnen.

Das Schlimme ist, dass man gar nicht weiß, was man anziehen soll. Trotz Strumpfhose unter der Reithose, 2 Pullis und Mütze ist es trotzdem nicht so schön am Stall. Ich bin sehr froh über meine Thermoreithose, die mich wenigsten etwas mehr warm hält.

Jetzt sagt der Wetterbericht für nächste Woche zwar Plusgrade an, dafür soll es aber regnen. Na da ist mir Sonne und Minus 10 Grad ja fast noch lieber als eine Schlammparty. Trotz meteorologischem Frühlingsanfang ist leider noch kein schönes Wetter in Sicht.

Das Positive an dem Wetter sind die traumhaften Sonnenuntergänge, welche mich ein wenig aufmuntern.

Ich hoffe sehr, dass es bald wärmer wird und der Aufenthalt am Stall wieder ein bisschen angenehmer wird. Das Pony trägt aktuell sogar eine Decke mit Fleece, weil es nachts ja wirklich sehr kalt wird. Normal hat sie nur eine ungefütterte Regendecke, aber bei dem Wetter ist mein Herz erweicht und die dickere Decke mit in den Stall gekommen.