Mein Wunschstall

27. November 2017 at 05:32

Ich habe mir letzten einfach mal Gedanken dazu gemacht, wie eigentlich mein Wunschstall aussehen müsste. Welche Dinge sind mir besonders wichtig? Auf was kann ich gar nicht verzichten? Mit welchen Kompromissen kann ich bei der Wahl des Stalls leben?

Zunächst ist mir besonders wichtig, dass sich sowohl Amy als auch ich in einem Stall wohl fühlen. Das nicht alle meine Wünsche vollständig abgedeckt werden können ist mir auch bewusst, dennoch habe ich ein paar konkrete Vorstellungen.

Für Amy möchte ich, dass sie so lange wie es eben möglich ist draußen steht. Mit draußen meine ich nicht zwangsläufig eine Wiese, sondern einen sehr großen Paddock oder eben eine komplett abgefressene Wiese, da ich auf ihr Gewicht achten muss und ich grundsätzlich dabei gerne auf eine Fressbremse verzichten würde. Eine 24 Stunden Wiese würde für uns nicht in Betracht kommen, da Amy einfach nicht aufhört zu fressen und sie um ihre eigene Gesundheit willen nicht völlig dick werden sollte.

Mir würde ein Offenstall gefallen, allerdings ist dort die gezielte Fütterung eines einzelnen Pferdes kaum möglich und immer Heu zur Verfügung zu haben funktioniert bei Amy leider auch nicht. Somit ist eine Paddockbox für uns schon die ideale Lösung für nachts. Früher stand sie ja zu zweit in einer Art Paddockbox, dies hat soweit auch ganz gut funktioniert, lässt sich nur leider in den wenigsten Ställen umsetzen. Dass sie über die Nacht ihre eigene Box hat, finde ich aber auch nicht so schlimm, da sie ja nach Möglichkeit den ganzen Tag draußen verbringen soll.

Eine normale Box kommt für mich einfach nicht in Frage, da Amy es von klein auf gewohnt ist, auch nachts ein wenig rausgehen zu können. Sie ist ein sehr sauberes Pferd und erledigt ihr Geschäft immer auf dem Paddock und nicht in der Box. Letztens ist sie sogar für ihr kleines Geschäft extra rausgegangen.

Bei der Fütterung bin ich eigentlich sehr entspannt, was meine Wünsche angeht. Amy braucht nicht viel Nahrung insofern bin ich voll zufrieden, wenn es morgens und abends eine Hand Müsli gibt, damit sie den anderen Pferden nicht beim Essen zuschauen muss.

Grundsätzlich würde ich nur einen Stall mit Vollpension wählen, da mir für alles andere aufgrund von Arbeit und Studium einfach die Zeit fehlt. Rein- und Rausbringen sollte inklusive sein und natürlich auch das Anziehen von Regendecke oder Fliegenmaske.

Wichtig ist mir aber auch, dass es gute Trainingsmöglichkeiten gibt. Ich benötige eine Halle und einen Platz. Sofern es das Wetter zulässt, bin ich zu 99% auf dem Reitplatz unterwegs, möchte aber für die nassen Tage auf jeden Fall eine Reithalle zum Ausweichen zur Verfügung haben. Am liebsten wären mir 2 Plätze, einen Dressurplatz und eben einen zum Springen. Ich fände es wahnsinnig toll, wenn der Stall einen Springplatz hätte, auf dem die Hindernisse immer aufgebaut sind, sodass das nervige Rumgetragen von Materialien entfällt.

Ich fände es schön, wenn sowohl auf dem Platz, als auch in der Halle auch Bodenarbeit erlaubt wäre. Schließlich albern wir ja auch gerne mal rum, doch in unserem jetzigen Stall ist in der Halle beispielsweise nur Reiten erlaubt.

Außerdem finde ich es wichtig, dass an einem Stall freie Trainerwahl herrscht. Nicht für jeden Reiter kommt jeder Trainer in Frage und ich fände es schade nur die Wahl zwischen einem oder keinem zu haben.

Ansonsten finde ich eine nette Stallgemeinschaft wichtig, in der man sich hilft und auch mal über Dinge austauschen kann. Außerdem sollten sowohl die Stallbesitzer, als auch die anderen Einsteller so fürsorglich sein und immer auch ein Auge auf die Gesundheit meines Pferdes haben.

Dinge wie eine Führanlage beispielsweise benötige ich nicht. Mir wäre nur noch wichtig, dass der Stall nicht allzu teuer ist. Umsonst gibt es im Leben aber bekanntlich ja nichts.

 

Equizügel

22. November 2017 at 05:25

Es ist bestimmt schon 5 Jahre her, dass ich das erste Mal von etwas ähnlichem wie dem Equizügel gehört habe. Eine Stallkollegin hatte damals einen Balancezügel und ich habe gesehen, wie sie damit geritten ist. Damals habe ich mir dazu aber einfach keine Gedanken gemacht und hingenommen, dass es so etwas gibt. Nun durfte ich aber den Equizügel testen und meinen eigenen Erfahrungen sammeln.

Zunächst einmal mag der Equizügel für viele wie ein Halsring aussehen und es ist sicher auch möglich diesen so zu verwenden, aber der Equizügel hat eben auch einen anderen Sinn.

Er besteht aus pflegeleichtem Biothane und ist einfach mit einem feuchten Lappen wieder sauber zu bekommen, wenn man ihn doch mal ausversehen auf den Boden gelegt hat. Der Bereich an der Brust des Pferdes ist mit Polsterungen versehen, sodass sich der Druck gleichmäßiger verteilen kann.

Der Equizügel soll das normale Reiten unterstützen. Dies bedeutet, dass man sein Pferd wie gewohnt auf Trense reitet und den Equizügel zusätzlich um den Hals des Pferdes liegen hat. Man hält nicht mehr nur die Zügel in der Hand, sondern auch den Equizügel. Hier kann man sich das ähnlich wie bei einer Kandare vorstellen, nur das der Equizügel eben nicht auf das Maul, sondern auf den Hals einwirkt.

Gibt man eine Zügelhilfe, so kommt diese erstmal am Pferdehals an und man hat eine weniger Starke Einwirkung im Pferdemaul. Es kann für Pferde eine sehr gute Unterstützung sein und besonders Pferde die im Maul sensibel sind, bekommen die Impulse so auf einem anderen Weg.

Ich muss zugeben, dass dies am Anfang etwas ungewohnt ist, da die Bewegungsfreiheit der Hände eingeschränkt ist. ich neige ja häufig dazu meine Hände sehr weit auseinander und sehr tief stehen zu haben, weil ich ein faules Emma bin. Der Equizügel erinnert mich also immer daran, dass ich meine Hände ordentlich vor mir tragen muss. Dies ist jetzt natürlich kein Nachteil und durchaus sehr sinnvoll, aber es war für mich erstmal anders.

Amy neigt dazu ihre Hinterhand zu vernachlässigen. Ich habe den Eindruck, dass es ihr leichter fällt in Aufrichtung zu laufen, wenn die Hilfen zusätzlich über den Equizügel am Hals ankommen. Natürlich soll man den Pferdehals nicht damit hochziehen, aber es kann Pferden durchaus den richtigen Impuls vermitteln.

In der Wendyreiterzeit haben wahrscheinlich viele weniger Interesse daran, den Equizügel als Unterstützung für die Dressurarbeit einzusetzen, das Reiten mit Halsring wird immer populärer.

Gerade an dieser Stelle finde ich den Equizügel absolut empfehlenswert. Wenn ein Pferd noch keine Erfahrungen mit dem Halsringreiten gemacht hat, kann der Einsatz des Equizügels das Pferd ans Halsringreiten heranführen. Während man den Equizügel beim Reiten mit Trense als Zusatz einbaut, lernt das Pferd die Hilfen am Hals richtig zu deuten.

Der Equizügel lässt auch problemlos als Halsring verwenden. Ich finde es toll, dass es möglich ist ihn vielseitig einzusetzen. Zum einen kann ich ihn bei der Dressurarbeit einbinden, zum anderen kann ich aber eben auch freies Reiten und Zirkuslektionen damit ausüben.

Besonders toll finde ich aber auch die Personalisierung! Unser Name ziert den Rand des Equizügels.

Es gibt ihn im Übrigen in ganz vielen Farben, welche man individuell zusammenstellen kann.

 

Surprise Surprise

20. November 2017 at 05:40

Es ist schon einige Zeit her, dass ich das erste Mal von Überraschungsboxen gehört habe. Eine Freundin hatte sich eine Box mit Kosmetikartikeln bestellt und erzählte mir ganz aufgeregt, dass sie die Ankunft kaum erwarten kann. Die Idee ist ja wirklich toll für Menschen, die Überraschungen mögen. Man bestellt einfach eine Überraschungsbox und freut sich auf etwas Tolles.

Ich wollte das natürlich auch mal testen, aber Kosmetik kam für mich ja gar nicht in Frage. Ich habe dann beschlossen eine Überraschungsbox für den Hund zu ordern. Diese kam auch im nächsten Monat wie geplant und war voll mit kleinen Dingen, wie Futter oder Spielzeug. Mittlerweile gibt es solche Boxen ja für jeden Bereich, sei es Anime, Fußball oder Beauty.

Da ja das letzte Mal der Hund eine Box bekommen hat, war dieses Mal das Pferd dran. Das Schöne an den Boxen ist, dass man Produkte in einem größeren Wert erhält, als man für die Box bezahlt. Nachteil ist natürlich, dass man nicht weiß, was sich in der Box befindet und ob man alle Inhalte auch tatsächlich gebrauchen kann.

Ich persönlich würde keine größere Summe für eine Überraschungsbox ausgeben, da mir das Risiko zu hoch wäre, dass mir der Inhalt nicht zusagt. Es gibt die Boxen ja von diversen Anbietern in unterschiedlichen Preisklassen, also Auswahl hat man genug. Ein regelmäßiges Abo käme für mich auch nicht in Frage, aber hin und wieder mal eine kleine Box zu erhalten ist schon ganz witzig, weil es den Charme der Vorfreude hat.

Nun kam also letzte Woche meine erste Box für das Pferd an. Bestellt habe ich diese bei einem englischen Anbieter, da ich einfach mal was Neues testen wollte und ich von anderen Anbietern schon viele auf Facebook und co. gesehen habe. Nachteil war natürlich, dass die Produkte auf Englisch beschrieben sind. Auf der anderen Seite fand ich die Idee aber ganz gut, da man doch weniger Englisch sprechen muss, wenn man aus der Schule ist und man beruflich keine Berührungspunkte mit fremdsprachigen Kunden hat. Ich dachte es kann also nicht schaden, wenn man da mal wieder etwas üben kann.

Voller Freude öffnete ich vorsichtig die Box und durchstöberte den Inhalt. Natürlich interessiert euch jetzt sicherlich der Inhalt am meisten?! Die Box ist übrigens die „Stable Box“, welche den Titel „Bonfire Night“ trägt.

Inhalt:

Sofort viel mir der regenbogenfarbene Likit in die Hände. Als Kind hatte ich öfter mal einen Likit, habe diesen aber meistens selbst gegessen, weil er so lecker war. Passend zum Likit war auch eine Halterung dabei. Dies finde ich ganz cool und bin gespannt, was Amy dazu sagt.

In der Box war als ein Strick mit Panikhaken. Ich denke mit einem Strick kann man nie was falsch machen und der ist auch immer gut zu gebrauchen.

Als nächstes habe ich eine Paste aus der Box gezogen, welche Mineralien enthält und zur Belohnung nach dem Reiten gefüttert werden kann. Mit solchen Produkten habe ich bislang noch gar keine Erfahrung.

Die bis jetzt erwähnten Produkte waren alle für das Pony. Jetzt gab es aber auch noch Kleinigkeiten für den Reiter.

Zunächst waren Streifen in der Box, wo ich erstmal nachlesen musste, wofür diese geeignet sind, da ich sie noch nie gesehen hatte. Die Streifen sollen Schweiß absorbieren. Dies ist jetzt ein Produkt, wo ich eigentlich keine Verwendung für habe.

Richtig cool fand ich hingegen ein kleines Kissen. Dieses dient als Halter für Handy oder Tablet. Da ich sowas noch gar nicht habe, finde ich es klasse.

Außerdem gab es noch ein Horse&Rider Magazin und einen Lippenpflegebalsam. Ich denke Lippenpflege kann man grade in der kalten Jahreszeit durchaus gebrauchen. Wie viel ich vom Magazin verstehe beim Lesen, bin ich mal gespannt. Aber schließlich war es ja Sinn der Sache sich mal wieder mit seinen Englischkenntnissen zu konfrontieren. Wer da allerdings keine Lust drauf hat, sollte besser einen deutschen Anbieter auswählen.

Das Ziel hat die Box definitiv erfüllt: Ich war voller Vorfreude und Aufregung und habe mich sehr gefreut dies Stable Box auszupacken. Das einem nicht immer alle Produkte zu 100 % zusagen kann eben passieren.

 

Der erste Monat ist rum

16. November 2017 at 05:52

Mittlerweile ist es knapp 6 Wochen her, dass unser neuer Sattel eingezogen ist. Ich hatte ja schon angekündigt regelmäßig zu berichten. Zur Erinnerung: Wir sind mit dem Butterfly „Claudia“ unterwegs.

Beim Probereiten hatte ich mich ja in den Sattel verliebt und hatte auch ein den Eindruck, dass Amy ihn gut findet, denn sie lief absolut entspannt und locker. Ich fand den Sattel bequem und war auch mit der Verbesserung meines Sitzes zufrieden. In dem Sattel saß ich einfach grader und mein Bein lag direkt deutlich besser.

Nun sind wir jetzt schon einige Wochen mit dem Sattel unterwegs und ich muss sagen, es hat sich nichts an meinem ersten Eindruck geändert. Wir sind sehr zufrieden mit dem Sattel und kommen gut mit ihm zurecht.

Ich lese ja auch auf Facebook in einigen Gruppen mit und sehe oftmals Beiträge, welche ich nicht nachvollziehen kann. Grundsätzlich ist doch jedem bewusst, dass nicht jeder Sattel zu jedem Pferd passt! Einige Menschen machen das gesamte Butterflysystem von vorne herein schlecht. Ich habe auch schon Nachfragen zum Sattel bekommen, die mir gezeigt haben, dass offenbar viel Halbwissen im Internet kursiert. Ja, Butterflysättel haben kein starres Kopfeisen, sondern flexible Scharniere. Diese passen sich dem Pferd natürlich besser an, als ein starres Kopfeisen. Dies bedeutet auf der anderen Seite aber nicht, dass der Sattel wie Wackelpudding auf den Pferderücken liegt.

Beim Reiten merkt man als Reiter absolut keinen Unterschied zu einem gewöhnlichen Sattel. Die Scharniere sind nicht schlabbrig und der Sattel liegt fest und stabil auf dem Pferderücken. Es ist davon auszugehen, dass dieses flexible System auf mehr Pferderücken passen könnte, als ein starres Kopfeisen. Dies bedeutet aber natürlich nicht, dass jedes Model auch zu jedem Pferd passt.

Ich bin der Meinung man sollte beim Sattelkauf immer einen Fachmann zur Seite haben und sich ausführlich beraten lassen. Mich macht es einfach etwas traurig, dass viele vorschnell über das Butterflysystem urteilen, ohne eigene Erfahrungen gemacht zu haben. Natürlich mag es Pferde geben, die mit einem Sattel nicht zurechtkommen, denn niemand kann den ultimativen Sattel für alle Pferde herstellen. Mir ist es aber wichtig einfach berichten zu können, dass es eben auch Pferde gibt, die super mit solch einem Sattel laufen.

Wenn ich Beiträge in Gruppen lese, dann haben die Menschen, die Butterfly verteufeln, aber ebenso zahlreiche andere Sättel getestet und nicht den richtigen gefunden. Und wenn ich lese, dass ein Sattel ohne Beratung einfach im Internet gekauft wurde, dann muss ich mich auch nicht wundern, wenn ein Sattel mal nicht passt.

Aber wir kennen ja die Reiterwelt: Jeder weiß es besser und die anderen machen alles falsch!

Wir sind jetzt seit Wochen glücklich mit unserem Sattel unterwegs, Reiter und Pferd kommen gut mit dem Model klar. Ich bin der Meinung, dass jedes Team seinen Sattel finden muss und man bei der Suche nicht allzu sehr auf Erzählungen anderer hören sollte, sondern sich völlig unvoreingenommen beraten lassen sollte.

Im Übrigen startet in den nächsten Tagen ein cooles Gewinnspiel auf der Facebookseite von Butterfly: Vorbeischauen lohnt sich! Einfach hier entlang.

 

Ordnung muss sein

10. November 2017 at 05:43

Als ich mit dem Reiten angefangen habe, musste ich immer das Putzzeug benutzen, dass vom Stall für die Schulpferde zur Verfügung gestellt wurde. Auch in den Reiterferien gab es einfach immer eine Riesenkiste für alle und man musste sich um das beste Putzzeug streiten. Irgendwann kam dann der stolze Tag, an dem ich meine erste Putzkiste bekommen habe.

Damals hatten viele Kinder eine Plastikbox oder eben nur eine Verpackungstüte, wo die nötigsten Utensilien drin waren. Ich fand meine Box toll, nur leider war diese auch recht schnell kaputt. Auf der Suche nach einem Leckerchen hat ein Pony mal einen Schritt mit dem Huf in Richtung Kiste gemacht und schon war sie dahin. Ich bin dann eine ganze Zeit mit der gerissenen Kiste zu meiner Reitstunde gegangen, aber als Amy ein Teil meines Lebens wurde, musste auch eine neue Aufbewahrungsmöglichkeit für meine Putzsachen her.

Ich habe mir eine Putztasche gekauft. Diese gefiel mir zunächst auch sehr gut, dass sie flexibel ist und gut in den kleinen Spint passte. Mich hat nur immer gestört, dass man darin nichts wieder findet. Liegt vielleicht auch daran, dass ich ein kleiner Chaot bin. Für Unterwegs finde ich Taschen ideal, weil man viele Fächer hat und so Dinge gut verstauen kann, da man dann ja eine überschaubare Menge an Dingen dabei hat. Für zu Hause wollte ich aber eine andere Lösung.

Eines Tages habe ich im Internet die Putzboxen von Uniquehorse gesehen und war sofort verliebt. Sie sind optisch ein echter Hingucker! Natürlich überzeugt mich die Box aber auch von ihrer Qualität. Da sie aus Alu ist, ist sie um einiges stabiler, als meine erste Plastikkiste vor vielen Jahren. Die Box hat 3 variable Bereiche im Hauptteil und eine kleine Ablagefläche für die Geländemarken, Augensalbe oder unseren Hufauskratzer. Die Box ist einfach viel übersichtlicher als meine alte Tasche.

Amy findet sie glaube ich auch besonders schick, da sie so schön funkelt. Für Ausflüge ist natürlich eine Tasche praktischer, als eine starre Box, aber für den täglichen Gebrauch bin ich mit der Putzbox von Uniquehorse viel zufriedener. Ich bemühe mich jetzt auch immer alle Haare aus den Bürsten zu entfernen, bevor ich diese zurück in die Box lege.

Wir haben die Box in Black Perl! Rosa gefiel mir auch richtig gut, aber leider habe ich den Mann an meiner Seite in die Entscheidung mit einbezogen und so viel meine Wahl auf schwarz.

 

Sankt Martin

9. November 2017 at 05:35

Als ich am Montag nichts ahnend mein Pony geputzt habe, wurde ich gefragt, ob ich nicht Interesse hätte am Mittwoch den Sankt Martin zu spielen. Ich muss sagen, dass mir als Kind Laterne singen gehen immer sehr wichtig war und ich mich da neben Weihnachten und Ostern immer sehr drauf gefreut habe. Der Gedanke den Sankt Martin für viele kleine Kinder mit Laternen zu spielen klang toll! Natürlich wollte ich!

Bevor ich zusagen konnte, sind mir natürlich eine ganze Reihe Zweifel in den Kopf gekommen. Ob Amy das wohl so einfach mitmacht? Dann habe ich aber Gedacht: Warum denn eigentlich nicht! Ich habe sofort Paulina gefragt, ob sie so lieb währe ihre Reitstunde zu verschieben, weil ich mir das Pony für den Ausflug borgen muss. Mittwochs ist ja eigentlich ihr Amytag, aber sie konnte einfach eher Stunde nehmen, sodass dem Ausflug nichts mehr im Wege stand. Mich beruhigte es auch zu wissen, dass Amy vorher schon Sport machen musste.

Viel Zeit zum Panik schieben hatte ich ja eh nicht, denn der Mittwoch war stand ja sofort vor der Tür. Als ich am Stall ankam waren Paulina und Amy schon fertig mit Reiten und wir konnten Amy umstylen. Bandagen und eine weinrote Schabracke wurden angezogen und da Amy vorher ein Zöpfchen hatte, war die Mähne süß gewellt. Ich habe mich auch umgezogen und dann haben wir alles eingepackt und sind zum Hänger gewandert.

Amy blieb schon 10 Meter vorher einmal stehen und wollte mal wieder hinterfragen, ob wir denn wirklich da rein wollen. Ein kleiner Klaps und ich konnte mich dem Hänger nähern und sie ging sofort fein drauf. Ich war sehr zufrieden mit dem sturen Ponylein. Am Rückweg ist sie sogar komplett ohne auch nur mit der Wimper zu zucken draufgegangen. Ich muss sagen es wird echt immer besser und das gestern war beide Male absolut stressfrei für mich, wie mit einem richtigen gut erzogenen Pferd 🙂

Wir mussten nicht allzu weit fahren und kamen schnell am Kindergarten an. Wir gingen zur Begrüßung zum Eingang und das erste was ich sah: Menschen mit riesengroßen Musikinstrumenten! Posaunen und Trompeten vermute ich, denn der Musikunterricht ist schon eine Weile her. Im Endeffekt hatte ich mehr Angst davor, als mein Pony.

Ich Schussel habe mit den Handschuhen meinen Mantel nicht festbekommen und bin zu einer Kindergartenfrau hin, damit sie mir eine Schleife macht. Da musste ich ein wenig lachen, weil es über 20 Jahre her ist, dass mir eine Kindergärtnerin eine Schleife machen musste.

Und dann ging es auch schon los. Wir vorne weg und zahlreiche Kinder und Musik hinter uns. Amy war sehr aufgeregt, aber wusste auch nicht so recht wie sie sich verhalten sollte. Sie fein und hat sich sehr auf mich konzentriert. Schon nach einem kurzen Stück kamen wir auf einer Wiese mit dem Bettler an und alle haben sich in einem Kreis um uns versammelt, während ich um den Bettler ritt. Es kamen Menschen und noch mehr Menschen. Ich bin gar nicht von so vielen ausgegangen und als alle da waren, war ich wirklich überrascht von der Masse. Amy hat beim Betreten der Wiese einfach mal Pipi gemacht. Ich musste so lachen, obwohl sie sehr aufgeregt war, stellte sie sich eiskalt hin und hat erstmal ein Bächlein gemacht.

Amy ging super brav an den Zuschauern mit Laternen und Fackeln vorbei. Sie schaute sich zwar alles an, war aber ganz lieb. Dann kam mein großer Auftritt: Die Teilung des Mantels. Ich habe mein Schwert gezogen und wollte den Mantel teilen, doch leider habe ich ihn nicht vom Hals bekommen. Da musste mir doch glatt jemand helfen ihn auszuziehen, das war mir etwas peinlich. Als ich den Mantel ausgezogen hatte war der Rest kein Problem, ich teilte ihn und rettete den Bettler vor dem Erfrieren. Amy war der Bettler sichtlich egal, denn er saß auf leckerem grünem Gras.

Jetzt ging es weiter eine große Runde durch einen dunklen Park. Amy wollte die erste Hälfte des Weges nicht ruhig stehen. Langsam Schritt reiten war gar kein Problem, aber beim Versuch anzuhalten hat sie etwas getänzelt. Ich konnte aber wenn ich ein Stück zu weit vorne war problemlos drehen und auf die Fackel- und Laternengruppe zureiten, das hat sie super gemacht. Die zweite Hälfte des Weges war dann super unkompliziert, denn Amy war viel entspannter und ich konnte immer stehen und warten. Als ich nach hinten schaute war ich überrascht, wie lang der ganze Zug war. Ich war ja von so 30 Kindern ausgegangen, aber die Schlange ging schon so 200 Meter durch den Park hinter uns her.

Zurück am Kindergarten durften die Kinder noch das Näschen streicheln und dann ging es auch schon nach Hause zurück. Für mich gab es einen leckeren Weckmann, den ich sofort im Auto aufgegessen habe.

Es war einfach eine sooo tolle Erfahrung. Ich hatte nie fest davon geträumt einmal bei so etwas mit zumachen, aber dennoch war es die Erfüllung eines kleinen Kindheitstraums. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich bin sehr sehr sehr stolz auf Amy.

Die Beine dürfen ja auch nicht fehlen

7. November 2017 at 07:53

Vor einigen Wochen habe ich euch ja von unserer Protechmasta Infrarotdecke erzählt. Da die kleinen Pferdebeinchen ja unten aus der Decke rausschauen, musste jetzt auch etwas für die Beine her. Protechmasta bietet ja neben der Decke auch noch andere Produkte an, so gibt es z.B. auch einen Genickschoner und eben auch Gamaschen.

Das besondere an diesen Produkten ist die Gewebestruktur, welche Keramikpartikel enthält. Durch dieses besondere Gewebe werden die natürlichen Wärmestahlen des Pferdes auf Infrarotebene reflektiert. Dies sorgt für eine bessere Durchblutung der Beine und soll den Sauerstofftransport erhöhen.

Wie wendet man die Gamaschen am besten an?

Im Grunde kann man die Gamaschen immer an das Pferdebein machen. Es bietet sich an die Gamaschen vor dem Training anzulegen, da sich Sehnen und Bänder so schon mal etwas aufwärmen können. Natürlich ersetzen die Gamaschen keine Aufwärmphase beim Reiten, aber sie unterstützen die natürliche Blutzirkulation. Am besten beginnt man beim Putzen mit den Beinen, denn so kann man das Pferd die Gamaschen tragen, während man das restliche Pferd putzt und sich für die Reiteinheit vorbereitet.

Auf der anderen Seite kann es auch sinnvoll sein, die Gamaschen nach dem Reiten anzulegen, da die Beine nach der Reiteinheit stark beansprucht sind und die Gamaschen für Entspannung sorgen können. Durch die bessere Durchblutung werden die Beine schneller mit Nährstoffen versorgt und so regenerieren sich Muskeln, Sehnen und Bänder nach der Arbeit schneller.

Die Gamaschen gibt es in verschiedenen Größen und sie passen sowohl für die Vorderbeine als auch für die Hinterbeine. Wer sich bei der Größenwahl unsicher ist, Amy trägt COB.

Optisch gefallen mir die Gamaschen auch sehr gut, da sie zwar im schlichten Schwarz gehalten sind, die Klettbänder aber in Rot herausstechen.

Ich denke die Gamaschen können das Pferd besonders jetzt in der kalten Jahreszeit gut unterstützen.

Grade auch bei Verletzungen der Sehnen kann der Einsatz dieser Infrarotgamaschen sinnvoll sein. Nach Amys Verletzung letztes Jahr bin ich extrem ängstlich was ihre Beine angeht und ich denke man macht ja definitiv nichts falsch, wenn man das Pferd mit diesen Gamaschen vor und nach dem Reiten unterstützt.

Hier geht’s zu den Gamaschen!

Farbenfroh und Glitzer – meine Lieblingsstücke im November

3. November 2017 at 14:17

Wie dem ein oder anderen aufgefallen sein dürfte bin ich ein Fan von außergewöhnlichem Zubehör, im Sinne von möglichst farbenfroh und am besten mit Glitzer. Seit ich Amy habe, schaue ich mir gerne die aktuellen Pferde- und Reitertrends an. Ich finde es schön aufzufallen und habe Freude an bunten Sachen.

Zum Glück steht Amy ja auch fast jede Farbe, sodass ich immer wieder etwas Schönes für uns beide zum Anziehen finde, natürlich auch gerne im Partnerlook.

Ich möchte euch nun meine heutige Top 5 für diesen Monat vorstellen:

1 Das Einhorn T-Shirt von HKM

Für jeden Einhornfan ein absolutes Must-Have. Ich finde das T-Shirt wirklich total süß. Für die kleinen Einhorn-Fetischisten unter uns gehört so ein niedliches T-Shirt doch einfach in den Kleiderschrank. Ich meine schließlich habe ich auch schon Küchenrolle und Klopapier mit Einhorn, da durfte ein T-Shirt einfach nicht fehlen.

2 Paul Hewitt Uhr aus der MissOcean-Kollektion

Ich bin einfach so verliebt in die schicke Uhr. Das ist zwar mal ein Produkt, dass nicht klassisch mit dem Reiten zu tun hat, aber auch am Stall muss man ja wissen, wie viel Uhr wir grade haben. Mir gefällt das Design einfach total und die Uhr trage ich natürlich nicht nur am Stall, sondern auch in der Arbeit.

3 Leckerlibeutel von Krämer

Für die gemeinsame Arbeit ist es absolut praktisch, wenn meine seine Belohnungskekse sicher aufbewahren kann. Ich habe einfach nicht gerne Kekse in der Tasche, da diese immer bröseln und man später eine Sauerei in der Tasche hat. Der Beutel ist super nützlich, da man die Kekse direkt griffbereit hat, falls man sein Pony belohnen möchte.

4 Springstar Schal

Der Winter hat begonnen und ich liebe es mich an kalten Tage in einen kuschligen Schal zu wickeln. Der Schal ist super weich und hält schon warm. Außerdem gefallen mir die Farben sehr gut, da sie recht schlicht sind und somit zu vielen Outfits kombiniert werden können.

5 Braune Stiefel von Botas Conin

Passend zum Herbst sind bei mir die wunderschönen braunen Stiefel eingezogen. Nachdem ich immer nur schwarze Stiefel hatte, finde ich sind diese eine tolle Abwechslung. Die extra von mir ausgesuchten Glitzersteine gefallen mir besonders, denn sie veredeln die Stiefel, ohne dass sie übertrieben sind.

Schaut doch auch nächsten Monat wieder bei „Farbenfroh und Glitzer – meine Lieblingsstücke“ vorbei.