Das richtige Outfit für ein Fotoshooting

29. August 2017 at 06:06

In den letzten Jahren hatten wir ja schon das ein oder andere Shooting. Ich stelle mir jedes Mal schon Tage vorher die Frage, was wir bloß anziehen sollen. Das richtige Outfit hängt natürlich auch immer vom Thema des Shootings ab. Machen wir Reitbilder ist die Outfitwahl verhältnismäßig leicht. Natürlich muss ich mich auch dann noch zwischen einem unsere farbigen Sets entscheiden und schauen, dass auch meine Kleidung farblich zu Amys Outfit passt, aber da entscheidet zur Not einfach das Los. Schließlich ist Amy ja Profimodel und ihr stehen eh ziemlich viele Farbtöne.

Problematisch wird die Auswahl der Kleidung eigentlich erst, wenn wir vorhaben alternative Bilder zu machen, eben keine klassischen Reitfotos.  Mir ist es wichtig, dass ich mich in dem Outfit dann wohl fühle und es sich auch für Bilder mit Pferd eignet.

Kleider sehen immer schön aus, allerdings macht es wenig Sinn ein kurzes und sehr enges Kleid zu wählen, da dies auf Fotos, besonders wenn man auf dem Pferd sitzt, oft nicht sehr schön aussieht. Ich hatte auch schon mal ein trägerloses Kleid an, aber weil man sich beim Shooting doch viel bewegt, finde ich es ziemlich unpraktisch. Es ist schwer genug sich auf sich selbst und das Pferd zu konzentrieren, da habe ich einfach keine Lust auch noch ständig am Kleid rum zu zupfen.

Für schicke Fotos ist es mir wichtig, dass mein Pferd möglichst frei fotografiert wird, ohne dass ich Angst haben muss, dass das Pony doch mal einen Ausflug ohne mich macht. Ich kann bei Amy ziemlich gut abschätzen, wie ihre Laune ist und wo wir auch ganz frei Bilder machen können. Auf abgezäuntem Gelände ist dies natürlich nie ein Problem, aber wenn man doch mal an einer Location shootet, wo dies nicht gegeben ist, muss das Pferd etwas tragen, womit eine permanente Kontrolle gegeben ist.

Da ich Bilder mit Trense nicht so schön finde, wenn ich im Kleid daneben stehe musste eben ein Halfter her. Bedingt nutze ich auch mal einen Halsring bei Shootings, aber ob Amy ganz frei oder nur mit Halsring da steht, hat auf meine Einwirkungskraft natürlich auch nicht viel Einfluss.

Umso mehr freut es mich, dass ich nun etwas gefunden habe, dass funktional und schick zugleich ist. Wir haben ein Knotenhalfter mit passendem Seil von Catorin. Das Schöne an dem Halfter ist, dass es besonders fein ist. Ich finde es sieht auf Bildern sehr edel aus, denn bis auf ein paar Perlen ist es sehr dezent gehalten. Die Halfter werden alle in liebevoller Handarbeit gefertigt.

Sollte der Fotograf den Wunsch verspüren, dass Halfter nachträglich weg zu retuschieren, ist dies natürlich um einiges leichter und weniger aufwendig, als wenn das Pferd ein breites normales Halfter trägt.

Das Halfter von Catorin gibt es in mehreren Farben, wir besitzen es in Bordeaux, da die Farbe am besten zu Amys Fell passt. Diese Woche hatte das Halfter seinen ersten Einsatz und die Ergebnisse sprechen für sich.

Ich denke uns wird das Halfter in Zukunft noch bei vielen Shootings begleiten.

Link zu Catorin: www.catorin.de

Die Fotos sind aus unserem wunderbaren Shooting mit Katja von „Fellfotografie“ die ihre unter: https://fellfotografie.jimdo.com/ findet.

Die Schlabbernase motivieren

26. August 2017 at 21:31

Amy und ich lieben ja die gemeinsame Arbeit vom Boden aus. Als Ausgleich zum Reiten haben wir vor einigen Jahren angefangen ein bisschen Zirzensik zu machen und das Pony somit auch vom Kopf her noch etwas anders zu bespaßen. Eigentlich arbeite ich mit Lob per Stimme und Keksen, aber wir haben vergangene Woche etwas Neues ausprobiert.

Vor ein paar Tagen hat mir eine Stallkollegin von ihrer neuen Leckschale erzählt. Ich schaue zu, wie ihr Pferd daran schlabberte und konnte mir nicht vorstellen, dass Amy den auch mag. Vor Jahren hatte ich mal eine bunte Leckschale gekauft, diese hat sie nicht mal angeschaut. Da die Leckschale aber Knoblauch gegen Fliegen enthalten sollte, musste ich doch mal testen, ob mein Pony diese vielleicht doch mag.

Amy steckte ihre Nase rein und begann genüsslich zu schlabbern, so stand schnell fest – wir brauchen auch eine Horslyx Leckschale. Ich erkundigte mich, von welcher Marke die Leckschale war und schaute abends direkt auf der Homepage von Derby nach.

Neben dem Leckvergnügen für das Pferd soll sich der Knoblauch auch positiv auf das Abwehren von Fliegen und anderen Viechern auswirken, außerdem sind auch Mineralien enthalten. Da Amy so begeistert war, haben wir uns eine eigene Schale besorgt.

Nach dem ersten Schlabbern kam mir die Idee, die Horslyx Leckschale einfach in unsere Arbeit einzubauen. Warum soll das Pony das Vergnügen einfach ohne Arbeit bekommen?!

Natürlich darf sie jetzt auch als Belohnung nach dem Reiten ein bisschen schlabbern, so kann ich sie auch problemlos ohne Anbinden bettfertig machen, das sie voll konzentriert am Lecken ist.

Die Leckschale aber bei der Arbeit einzusetzen war eine super Idee. Amy wollte unbedingt schlabbern und so hat sie ganz fein mitgearbeitet. Ein großer Vorteil gegenüber Keksen ist die Langlebigkeit. Frage ich zum Beispiel das Knien ab, so führt Amy die Lektion aus, nimmt ihren Belohnungskeks und beendet die Übung. Mit der Leckschale ist es möglich die Dauer der Übungen zu verlängern. Amy ist so auf das Lecken bedacht, dass sie die Übungen viel länger ausführt.

Damit die Horslyx-Schale auch etwas Besonderes bleibt, bekommt sie diese natürlich nicht jeden Tag. Es ist aber so niedlich mit anzusehen, wie sie diese schlabbert. Ihr Blick beim Lecken ist einfach zauberhaft, sie genießt es richtig. Ich hätte anfangs nie gedacht, dass sie das echt so toll findet.

Es gibt neben dem Horslyx mit Knoblauch auch noch weitere Geschmacksrichtungen, welche wir bestimmt auch nochmal testen werden. Aber da ich ja die Hoffnung habe, dass die Fliegen uns so in Ruhe lassen, bleibt diese Version wohl unser Favorit.

Über Einhörner, Glitzer und Pink

23. August 2017 at 05:30

Wie euch sicherlich schon aufgefallen ist, wären Amy und ich gerne kleine Prinzessinnen. Im normalen Leben ist es ernst genug und der Alltag verlangt einem schon einen Haufen Vernunft ab, da finde ich es nur fair, wenn man das Ponyhofleben einfach mal in vollen Zügen genießen kann.

Grade im Beruf oder Studium, aber eben auch bei Terminen beim Zahnarzt oder so, gibt einem die Gesellschaft vor, welche Kleidung man zu tragen hat, weil Einhörner schließlich unseriös sind. Doch am Stall finde ich es schön, einfach seine lustige und lebensfrohe Art ausleben zu können, ohne dass sich groß jemand wundert. Zugegeben, der eine oder andere Reiter mag die Portion Pink und Glitzer an uns vielleicht auch merkwürdig finden, aber da muss man als Ponyprinzessin eben auch einfach mal drüber stehen.

Ich find Einhörner ganz cool, allerdings nimmt der Boom schon ein wenig überhand. Bei meinem letzten Einkauf musste ich feststellen, dass es von Klopapier, über Sekt, bis hin zu Ketchup mittlerweile alles im Einhornstil gibt. Natürlich nahm ich das Klopapier mit, aber mich stört es ein wenig, dass es jetzt so Mainstream ist. Es sei auch mal dahingestellt, dass jemand sämtliche Einhornlebensmittel braucht, aber warum auch nicht?!

Ein wenig verliebt bin ich allerdings in meine neuen HKM Einhornsocken und dem dazu passenden T-Shirt. Als Ponyprinzessin ist es denke ich ok, wenn man am Stall mit kleinen Einhörnern auf den Socken rumläuft. Für das seriöse Reiten kann man ja schließlich einfach schnell die Stiefel drüber ziehen, bevor die Reitlehrerin merkt, dass man etwas anders ist als die anderen Kinder.

Aber dem kleinen Mädchen in mir drin sind Pink und Glitzer am Pferd natürlich noch wichtiger als Einhörner. Amy hat viel Zubehör in pink. Neben drei Schabracken in den Mädchenfarben rosa und pink, hat sie auch passende Bandagen und jetzt auch Hufglocken.

Die Hufglocken sind wirklich der Hammer, denn sie funkeln und glitzern schon ziemlich. Ich weiß auch gar nicht, was genau mich an Glitzer so sehr fasziniert, aber es sieht einfach toll aus. Wo wir grade bei Glitzer sind: Wir haben pinke Steigbügel mit kleinen Glitzersteinen. Abgesehen vom optischen sind die HKM Steigbügel einfach toll. Oftmals findet man bunte Steigbügel nur aus leichtem Kunststoff und das ist mir zum Reiten irgendwie zu gefährlich. Ich habe lieber Steigbügel aus Metall, da diese schwerer sind und ich so das Gefühl habe, dass man nicht so leicht hängen bleiben kann, falls es mal zu einem Sturz kommt. Die Steigbügel sind einfach schick und ich mag den Kontrast vom schwarzen Sattel zu denk pinken Bügeln wirklich gerne.

Für viele mag ein Set bestehend aus Schabracke und Bandagen in pink vielleicht too-much sein, aber ich finde farbige Steigbügel sind ein tolles Accessoires. Wenn ich mich in meinem Spind umschaue, sehe ich außerdem noch einen Stirnriemen mit pinken und rosa Steinen, welcher nur häufig unter Amys dickem Schopf gar nicht zur Geltung kommt.

Wenn das Pferd pink tragen darf, darf die Reiterin das natürlich auch. Ich habe pinke Westen und Socken, aber eben auch eine tolle pinke Reithose. Die Reithose habe ich jetzt schon einige Jahre, aber sie hat einen coolen Pinkton, dass ich damals einfach nicht an ihr vorbei kam. Außerdem haben ich tollen Magic Tack Handschuhe von Hauke Schmidt, mit einem pinken Patch.

Ich glaube Amy ist manchmal echt froh, dass sie ein Mädchen ist. Ich befürchte mein Pferd würde auch als gestandener Mann nicht vollkommen an Pink vorbei kommen.

Ich finde es einfach so schön, wenn das gesamte Outfit farblich zusammen passt. An Amys neuer HKM Schabracke gefällt mir aber die Qualität besonders. Die Schabracke ist relativ dick, also nicht so dick, das Amy schwitzt, aber eben so dick, dass ich das Gefühl habe, dass sie den Sattel gut abpolstert. Ich bin jetzt schon einige Male bei warmen Wetter geritten und sie nimmt den Schweiß super auf. Und durch die Akzente in navy wirkt das Set auch gar nicht ganz so mädchenhaft.

Aber wahre Prinzessinnen können eigentlich nicht genug Pink und Glitzer tragen 🙂

Wenn sich die Familie nicht für dein Hobby interessiert

19. August 2017 at 20:36

Ich hatte ja schon bei der Motivation für den Blog berichtet, dass meine Eltern sich eher so gar nicht für mein Hobby interessieren. Heute wurde mir wieder bewusst, dass sich in den letzten 6 Jahren als Pferdebesitzerin daran auch noch nicht viel geändert hat. Ich wollte stolz ein paar Pferdebilder zeigen, aber diese wurden mit den Worten: „Vielleicht solltest du mal lieber Geld für ein neues Staubtuch ausgeben, als für bunte Lappen unter dem Sattel.“

Es ist ja nicht abzustreiten, dass in dieser Aussage durchaus etwas Wahres drin steckt, aber Reiten macht eben doch etwas mehr Spaß, als Staub zu wischen. Möglicherweise lässt sich ja auch über die Menge an Reitsportzubehör streiten, aber ein wenig mehr Interesse wünsche ich mir manchmal eben doch.

Hin und wieder gibt es einen Tag im Jahr, da darf ich mal schnell 5 Minuten Bilder zeigen, welche mit: „Sieht ja ganz nett aus“ abgetan werden. Wenn ich mich aber am Stall oder im Internet so umschaue, dann gibt es viele Eltern, die ihre Kinder voll unterstützen, immer mit in den Stall kommen und auch sonst dahinter stehen.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Eltern und komme super mit ihnen zu Recht, aber vom Pferd möchten sie eben trotzdem nichts wissen. Ich finde das eigentlich ziemlich schade, aber ich muss es eben hinnehmen, wie es ist. In den letzten 2 Jahren war mein Papa Amy zweimal besuchen und meine Mama immerhin dreimal. Wenn sie mitkommen, dann gibt es ein paar Möhrchen für das Pony und einen Streichler über die Nase und schon sind sie wieder auf dem Heimweg.

Mir macht es deshalb umso mehr Spaß diesen Blog zu führen und unseren Stallalltag in den Social Media mit der sonstigen Pferdewelt zu teilen. Hier bekomme ich Feedback und kann mich einfach über alle möglichen Dingen austauschen. Ich habe schon viele nette Menschen über das Internet kennen gelernt und so teile ich meine Freuden, Ängste oder Sorgen eben mit Leuten, die es interessiert.

Ich bin einfach froh, dass meine Eltern schon lange nicht mehr versucht haben mir einzureden, dass es doch vielleicht besser wäre, Amy einfach zu verkaufen. So lange sie mein Dasein als Pferdebesitzerin akzeptieren bin ich doch schon zufrieden.

Wenn ich sehe, dass es doch einige Leute gibt, die ihr Pferd und alles drum herum mal ebenso von ihren Eltern bezahlt bekommen und das Ganze für sie auch noch völlig selbstverständlich ist, dann gibt mir das echt zu denken. Diese Leute haben es wirklich gut, da es allein nicht unbedingt besonders einfach ist, sich den Traum vom eigenen Pferd zu erfüllen.

Sein Hobby völlig in Eigenregie zu führen ist bestimmt nicht immer leicht, aber man weiß wenigstens, dass man von niemandem abhängig ist. Amy gehört eben genauso zu meiner Familie wie meine Eltern auch.

Stallwechsel – unser Fazit

16. August 2017 at 05:43

Mittlerweile stehen wir nun schon 2 Jahre im neuen Stall und vor einigen Tage fragte mich jemand, ob der Stallwechsel eigentlich die richtige Entscheidung war.

Zunächst einmal zu den Gründen unseres Stallwechsels: Nach meinem Umzug war der alte Stall fast eine Stunde von zu Hause entfernt und somit war ein Verbleib dort auf Dauer einfach nicht machbar. Neben einem Vollzeitjob und dem Studium das Pferd zu managen ist schon an sich schwierig, sodass die weite Fahrt einfach nicht möglich war. Grundsätzlich war also nie geplant unseren alten Stall zu verlassen.

Unser alter Stall war klein, es gab grade mal 11 Pferde, wovon die Hälfte der Besitzerin gehörte und somit gab es nur eine Hand voll Einsteller. Ich habe dort das Reiten gelernt und kannte bis zu unserem Umzug auch gar keinen anderen Stall. Die Entscheidung zu gehen ist mir alles andere als leicht gefallen. Natürlich gibt es überall Dinge, die vielleicht nicht ideal sind, aber ich habe mich dort immer sehr wohlgefühlt und das Pony auch.

Die ersten Wochen im neuen Stall waren für mich eine große Umstellung. Von meinem kleinen überschaubaren Ponyhof ging es in einen recht großen Stall mit ca. 60 Pferden. Jegliche Erzählungen von anderen Pferdebesitzern aus großen Ställen schwirrten mir durch den Kopf und ich wusste nicht, ob die Entscheidung uns wirklich glücklich macht. Ich hatte einfach wahnsinnige Angst vor der kommenden Zeit und stellte schnell fest, dass ich nun wirklich ganz auf mich allein gestellt war. Am alten Stall war ja immer noch die Hofbesitzerin (sie war auch die Vorbesitzerin von Amy) die uns immer beratend zu Seite stand und Dinge wie Impfen oder Schmied regelte. Aber wie heißt es so schön: Man wächst mit seinen Aufgaben. Nachdem unser erster Schmied am neuen Stall nicht zufriedenstellend war, haben wir nun einen guten gefunden und den Anruf zum Impfen schaffe ich doch auch ganz gut allein.

Nach den vergangenen 2 Jahren kann ich aber beruhigt sagen: Wir fühlen uns dort sehr wohl. Ja, es ist anders als früher, aber nicht schlechter. Die Anlage bietet sehr viel mehr Möglichkeiten als unser alter Stall und Amy wird super versorgt. Meine Befürchtungen, es könnte mit so vielen Leuten stressig werden hat sich gar nicht bestätigt. Dazu muss man sagen, dass wir kein Turnierstall sind und die anderen überwiegend sehr umgänglich sind. Dass man sich nicht mit jedem super versteht ist eine Tatsache, mit der ich aber gut leben kann.

Was mir wirklich fehlt sind aber meine Freunde. Wir waren am alten Stall ein cooler Haufen und hatten immer eine Menge Spaß. Naja, mal ganz nüchtern betrachtet waren wir damals natürlich auch noch sehr viel jünger und hatten viel mehr Zeit. Ganz so wie früher, wäre es heute vermutlich auch nicht mehr, aber dennoch hätte ich die Ponyprinzessinnen gerne wieder um mich. Sollte eines Tages doch noch der erwartete Lottogewinn eintreten, werden wir uns einfach zusammen unseren eigenen Stall kaufen.

Mein Fazit: Von der Anlage und der Haltung gefällt mir der neue Stall fast besser als unser alter. Von den Menschen aber, kann den alten einfach nichts toppen.

 

Farbenfroh und Glitzer – meine Lieblingsstücke im August

14. August 2017 at 06:51

Wie dem ein oder anderen aufgefallen sein dürfte bin ich ein Fan von außergewöhnlichem Zubehör, im Sinne von möglichst farbenfroh und am besten mit Glitzer. Seit ich Amy habe, schaue ich mir gerne die aktuellen Pferde- und Reitertrends an. Ich finde es schön aufzufallen und habe Freude an bunten Sachen.

Zum Glück steht Amy ja auch fast jede Farbe, sodass ich immer wieder etwas Schönes für uns beide zum Anziehen finde, natürlich auch gerne im Partnerlook.

Ich möchte euch nun meine heutige Top 5 für diesen Monat vorstellen:

1 Pinke Steigbügel von HKM

Ich bin total verliebt in die farbigen Steigbügel von HKM. Auch wenn es sie in vielen Farben gibt, war klar, dass wir diese in pink benötigen. Es ist ein tolles farbliches Highlight zum Outfit und besonders mag ich die kleinen Glitzersteine. Da ich keine Kunststoffsteigbügel mag, da ich Angst habe in diesen leichten Dingern hängen zu bleiben, bin ich froh, dass HKM auch stabile in tollen Farben anbietet.

2 Maritim-Schabracke von Krämer

Die tolle Schabracke in navy ist mit kleinen Ankern verziert und sieht einfach super schick aus. Der Stoff ist nicht zu dick, sodass sie auch an wärmeren Tagen super genutzt werden kann. Selbstverständlich findet man versteckte kleine pinke Highlights in dem Outfit.

3 Der Halsring

Ich reite zwischendurch immer sehr gerne mal mit Halsring. Bei der Arbeit auf dem Platz lässt sich so leicht überprüfen, wie fit man bei Gewichts- und Schenkelhilfen ist. Für Fotos im Grünen eignet sich der Halsring natürlich besonders gut, da er ein Gefühl von Freiheit vermittelt.

4 Biorepell

Sommerzeit ist ja leider auch Fliegenzeit. Egal ob beim Putzen oder Reiten, die kleinen Biester rauben einem den letzten Nerv. Da man sich und das Pferd ja leider nicht vollständig in einen Schutzpanzer hüllen kann, ist Fliegenspray eine gute Alternative. Wir nutzen aktuell das gut duftende von Biorepell.

5 Glitzerhalfter mit passendem Strick von HKM

Prinzessinnenpony durch und durch. Das pinke Halfter strahlt einfach so richtig toll und funkelt mit seinen schicken Glitzersteinen. Ich finde die Farbe absolut toll am Pony und finde das Set auch von der Qualität echt klasse.

Schaut doch auch nächsten Monat wieder bei „Farbenfroh und Glitzer – meine Lieblingsstücke“ vorbei.

Fliegenspray?! – Biorepell

11. August 2017 at 05:58

Vor ein paar Wochen habe ich auf Instagram gesehen, dass Aline und ihr Blue ein Fliegenspray testen, von dem ich bis dato noch nichts gehört hatte. Ihre Erfahrungen klangen sehr positiv und ich fand das Produkt recht interessant. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass auch ich die Chance bekommen habe, Biorepell zu testen.

Mittlerweile haben wir in den letzten Jahren schon so einige Produkte ausprobiert, doch ich muss sagen so wirklich total überzeugt war ich von keinem. Einige riechen gut, was scheinbar auch den Fliegen gefällt, da sie einfach nichts gebracht haben. Andere haben schon so gemüffelt, dass ich auch zu Hause nach dem Duschen noch nach dem Spray gerochen habe. Der Worst Case war aber ein Produkt, von dem selbst meine absolut robuste Haut angefangen hat zu jucken. Es war zwar auch mal eins dabei, was ganz okay war, aber eben auch nicht überragend.

Nachdem ich nur positives von Biorepell gehört hatte, erwartete ich also ganz gespannt das Eintreffen des Pakets. Als es mich erreicht hat, habe ich mir direkt ein wenig auf den Arm gesprüht und war positiv vom Geruch überrascht. Eine Freundin von mir, die absolut nichts mit dem Reitsport am Hut hat meinte lachend: „Du kannst dir ja auch einfach 2 Klosteine an den Sattel hängen.“ Das fand ich dann schon etwas gemein, mir gefällt der zitronige Geruch nämlich gut.

Nur war ich ja nicht auf der Suche nach einem Parfüm, sondern nach einem geeigneten Fliegenspray und so bin ich direkt in den Stall gefahren, um es dort zu testen.

Amy schaute mir beim Sprühen gespannt zu und fand den Geruch auch ganz nett. Es ist wichtig das Pferd wirklich großflächig einzusprühen, damit es auch wirken kann. Es ist mir sofort aufgefallen, dass tatsächlich viel weniger Fliegen auf dem Pony saßen. Einige trauten sich zwar noch sich dem Pony zu nähern, drehten aber dann kurz vorher ab. Natürlich landen noch vereinzelt kleine Fliegen auf dem Pferd, aber eben bei Weitem nicht mehr die große nervige Masse.

Selbst nach einer Stunde reiten hielt der Effekt an. Es gab in der Vergangenheit ja einige Produkte, bei denen die Wirkung schon nach 5 Minuten wieder nachgelassen hat. Wie lange genau die Wirkung anhält, kann ich aktuell aber noch nicht beurteilen.

Wenn ich am Stall ankomme und mich umziehe werde ich auch immer von einem Dutzend Viechern belästigt und so habe ich damit begonnen mich immer direkt nach Ankunft einzusprühen. Es hat mich wirklich fasziniert, dass meine Arme und mein Gesicht zunächst voll mit Fliegen waren, nach dem Sprühen hingegen waren sie fast vollständig verschwunden.

Zudem bleibt auch noch zu erwähnen, dass Biorepell aus natürlichen Zutaten besteht. Wenn ich ehrlich bin, klingt das natürlich um einiges besser, als eine reine Chemiekeule. Warum sollte man ein chemisches Produkt verwenden, was nicht besser wirkt und zusätzlich den Pony und mir schadet.

Natürlich sollte einem bewusst sein, dass das Spray nicht zu 100% vor allen Fliegen schützt, aber es ist bislang das mit Abstand effektivste Spray, das ich je benutzt habe. Wer von euch also auf der Suche nach einem guten Fliegenspray ist, sollte Biorepell auf jedem Fall testen.

 

Produktvorstellung: Reitstiefel Epplejeck Montreal

9. August 2017 at 09:06

Schon länger war ich auf der Suche nach schicken und vor allem außergewöhnlichen Stiefeln. Auf der einen Seite finde ich schlichte schwarze Stiefel praktisch, weil diese zu jedem Outfit passen, auf der anderen Seite mag ich es ja, wenn man ein wenig auffällt. Schaut man sich in verschiedenen Online-Shops um, so fällt schnell auf, dass besondere Stiefel eben auch besonders viel Kosten.

Eigentlich war mein ursprünglicher Wunsch ein Paar Stiefel mit viel Glitzer zu finden, aber dann entdeckte ich die Stiefel mit Schlangenoptik und entschied mich für diese. Mir ist es in der Vergangenheit schon öfter passiert, dass beim Blick auf die Größentabelle meine Hoffnung auf Stiefel zerstört wurde, da ich doch recht kräftige Waden habe. Die Epplejeck Montreal gab es aber zum Glück in einer Größe, die mir passen sollte.

Nachdem ich das Paket dann endlich in den Händen hielt, war die Vorfreude groß. Vorsichtig habe ich die Stiefel aus ihrem Karton geholt und war entzückt. In echt sehen sie nämlich noch schicker aus, als auf den Bildern im Shop.

Am Schaft sind schicke Applikationen in Schlangenoptik, die Nähte sind weiß abgesetzt. Ebenso ist die Naht auf dem Fuß weiß abgesetzt, was ich sehr gelungen finde. Besonders toll finde ich den kleinen Lackstreifen, welcher über den Fuß verläuft.

Der erste Eindruck war also schon mal sehr positiv. Außerdem fällt beim Betrachten direkt auf, dass die Stiefel kleine Nöppchen haben, die für einen besseren Halt von Sporen sorgt. Dies ist sicher sinnvoll für Reiter, die auch mal mit diesem Hilfsmittel unterwegs sind. Neben einem Reißverschluss, welcher bis unten zum Fuß geht, haben die Stiefel auch oben und unten über der Verse eine verschließbare Lasche. Die Innenauskleidung der Stiefel ist wie der gesamte Stiefel aus Leder.

Nach der ausführlichen Betrachtung schlüpfte ich schnell in eine Reithose, um die Stiefel anzuprobieren. Die Stiefel sitzen super und ich bin mich erstmal im Spiegel bewundern gegangen. Bis mein Freund nach Hause kam, habe ich dann mit den Stiefeln auf der Couch gelegen, musste sie dann aber schnell ausziehen. Na gut, zum Essen kochen und Wäsche aufhängen durfte ich sie noch anlassen. Jetzt dürfen sie leider nicht mehr weiter als in den Flur, da ich sie schon am Stall getragen habe.

Meiner Reitlehrerin ist sofort aufgefallen, dass sich etwas an meinen Füßen verändert hat. Amy hat die Stiefel nur kurz in Augenschein genommen, aber nachdem sie die Unfressbarkeit festgestellt hatte, waren sie ihr zu uninteressant.

Die Stiefel sind sehr bequem und ich hatte nach den ersten Male tragen keine Blasen oder Druckstellen. Die Stiefel sind nicht nur schick, sondern auch toll zu tragen. Meine Waden hätten sich aber vielleicht noch einen Zentimeter mehr Platz gewünscht, sodass man bei kälteren Temperaturen auch mal ein dicken Paar Socken anziehen könnte. Vielleicht wird das aber noch möglich, wenn ich auf den einen oder anderen Donut zum Frühstück verzichte.

Positiv hervorheben möchte ich aber auch noch den Preis. Die Epplejeck Montreal liegen bei 199,95 € und dies ist ein absolut fairer Preis. Schaut man nach kreativen und etwas besonderen Stiefeln, so ist man schnell bei weitaus höheren Summen.

Mir gefallen die Stiefel einfach super. Schaut doch mal bei Epplejeck vorbei: https://www.epplejeck-reitsport.de/

 

Ostwind 3 – Meine Rezension

4. August 2017 at 05:50

Nachdem ich von den ersten beiden Ostwindteilen sehr begeistert war, stand natürlich sofort fest, dass ich mir auch den 3. Teil anschauen werde. Vor einigen Monaten hatte ich dann das erste Mal den Trailer gesehen und fand diesen recht ansprechend und so war die Aufregung groß, als der Kinostart näher rückte.

Am Montag ging es dann spontan nach der Arbeit und einem kurzen Besuch beim Pony ins Kino. Leider läuft der Film ja nur nachmittags, sodass es als großes Kind schon etwas schwierig ist, alles andere bis zu der Uhrzeit organisiert zu bekommen.

Nachdem dann auch noch die Straße zum Kino gesperrt war und ich schon Angst hatte zu spät zu kommen, saß ich endlich zusammen mit meinem Popcorn und Nachos auf meinem Platz. An den Kinderfilmvorschauen zu Beginn habe ich festgestellt, dass ich doch langsam alt werde. Grundsätzlich schaue ich gerne Zeichentrickfilme, aber manche finde ich nun doch etwas sehr dämlich.

Bevor man sich einen Film anschaut, entwickelt man ja gewisse Erwartungen an einen Film und ich muss sagen, dass meine nicht so ganz zum 3. Teil von Ostwind gepasst haben. Nach den ersten beiden Teilen, hatte ich die Erwartung, dass sich das, was ich mit Ostwind verbinde auch im 3. Teil fortsetzt. Ostwind steht für mich für Freiarbeit, Halsringreiten und das ein oder andere Kunststück.

Für mich kamen diese Punkte im 3. Teil etwas zu kurz. Betrachtet man den Film ganz neutral ist er wirklich schön gemacht. Die Story ist nett, die Charaktere sympathisch, es gibt einige lustige Szenen und eine beeindruckende Kulisse. Besonders der Schauplatz für Ora und die Wildpferde sind toll anzusehen.

Im Gegensatz zu den Teilen 1 und 2 rückt für mich aber die Beziehung zwischen Mika und Ostwind in den Hintergrund. Mir gefielen an den ersten Teilen besonders die Freiarbeitsszenen, da diese der Reiterwelt einen anderen Umgang mit Pferden vermittelt haben. Ohne viel vorwegnehmen zu wollen, betrachtet man nur Mika und Ostwind, so laufen sie im Grunde im ganzen Film nur durch die Gegend. Das mag jetzt vielleicht hart klingen, aber ich hätte mir ein bisschen Halsringreiten und ein paar Zirkuslektionen und Freiheitsdressur gewünscht.

Und grade weil ich an den Film die Erwartung hatte, dass der Freiheitsgedanke übertragen werden soll, fand ich Szenen aus dem Rennen etwas schade, da die Pferde da mit scharfen Gebissen und auch mal mit offenem Maul durch die Gegend brettern.

Insgesamt kann man sich den Film gut anschauen, auch ohne die ersten Teile zu kennen. Mir persönlich gefallen aber Teil 1 und 2 mehr.

 

Grau grau grau – sind alle meine Kleider

1. August 2017 at 05:45

Ja, zugegeben: Möglicherweise hat mein Pony mehr zum Anziehen, als es wirklich braucht. Ich habe einfach das Problem, dass ich es liebe mein Tierchen in schicken bunten Outfits zu sehen und so kommt es immer mal wieder vor, dass ich für meine Prinzessin ein neues Set kaufe. Wir haben mittlerweile schon einige Farben in unserem Kleiderschrank und ich möchte euch einfach mal ein paar dieser Sets vorstellen.

Manchmal denke ich, es wäre besser gewesen einen Schecken zu kaufen, denn denen steht bei weitem nicht so viel, wie einem Haflinger. Es gibt nur wirklich wenige Farben, die mir auf dem Hafifell so gar nicht gefallen. Egal ob blau, rot oder grün, die Dame kann einfach alles tragen. Zum Glück ist sie eine Stute, ansonsten würden wir bestimmt des Öfteren mal schräg angeschaut, weil ich nicht glaube, dass Pink bei mir vor einem männlichen Pony Halt gemacht hätte.

Wenn ich Amy in einem schicken Set sehe, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie ganz genau weiß wie gut sie aussieht. Vermutlich halten mich einige für verrückt, aber ich denke Amy mag es, wenn sie schick angezogen wird.

Im Alltag laufen wir meistens kunterbunt rum, zwar habe ich in fast allen Farben etwas für Pferd und Reiter, nur meistens eben nicht passend an. Steht allerdings ein Fototag an, so schaue ich schon, dass wir nicht wie Pipi Langstrumpf aussehen.

Jedes Mal wenn ich in den Keller gehe, werde ich das Gefühl nicht los, dass das Pferd mehr schicke Sachen zum Anziehen hat, als ich selbst. Aber so ist das wohl als Mutti…

Eine meiner Lieblingsfarben ist ein kräftiges Royalblau. Hier seht ihr Amy in der Schabracke Daytona von HV Polo:

 

Auch wenn ich überwiegend wirklich bunte Farben bevorzuge, muss ich sagen, dass mir weiß am Haflinger auch sehr gut gefällt. Das ist irgendwie so seriös und wenn dann noch Mähne und Schweif sauber sind, ist weiß echt schick. Amy trägt hier eine Schockemöhle Schabracke, mit silberner Biese:

 

Eine weitere Farbe, die mir einfach sehr gefällt sind Bordeauxtöne. Aus der letzten Eskadron Heritage Kollektion seht ihr hier das Merlot:

 

Nicht zu vergessen ist selbstverständlich das Iceblue von Eskadron. Die Kollektion aus 2014 gefiel mir zwar um einiges besser, als die aus dem letzten Jahr, aber da ich keine Sammlerpreise zahle, habe ich mir die aus dem Jahr 2016 gekauft:

 

Als kleine Prinzessin finde ich pink natürlich auch immer sehr schön. Hier trägt Amy nur pinke Bandagen, kombiniert zur Maritimschabracke von Krämer, auf der sich kleine Anker befinden. Dieses Set gefällt mir sehr:

 

Dies war jetzt nur eine kleine Auswahl aus Amys Kleiderschrank, aber ihr seht, ein Haflinger kann im Grunde echt alles tragen. (Natürlich auch kleine Reitermädchen durch die Gegend 🙂 )

Zu meiner Verteidigung möchte ich nur noch anbringen, dass ich die meisten meiner Outfits reduziert und nicht zum Neupreis erworben habe. Ich schaue immer, dass ich Sachen erst kaufe, wenn bereits eine neue Kollektion rausgekommen ist und die Alte entsprechend günstiger ist. Außerdem durchstöbere ich auch regelmäßig Ebay und Facebookverkaufsgruppen.