Wir bringen Amys Hufe auf Trab

30. Mai 2017 at 05:45

Ich hatte euch ja schon vor dem letzten Schmiedtermin berichtet, dass Amys Hufe sehr ausgebrochen waren. Seitdem die nasse Jahreszeit vorbei ist und es zunehmend trockener ist, sind Amys Hufe leider auch brüchiger als sonst. Der Schmied hatte uns empfohlen die Hufe regelmäßig zu fetten, was wir natürlich auch tun. Doch die Stellen, an denen der Huf einreißt und dann rausbricht, lassen sich schwierig fetten. Es spaltet sich meist der Rand etwas und wenn dann kleine Steine kommen, ist schnell mal eine Ecke rausgebrochen. Da ich ja eine kleine Hypochondermuddi bin, habe ich mir Gedanken dazu gemacht, was wir noch tun können. Ich habe mich deshalb auf die Suche nach einer Unterstützung des Hufwachstums von innen gemacht.

Bislang bekommt sie ja noch gar kein Mineralfutter und so habe ich mich erstmal auf den Seiten der verschiedenen Futterhersteller umgeschaut, welche Produkte diese so anbieten. Bei meiner Recherche bin ich dann bei der Firma Atcom hängen geblieben. Atcom bietet das Huf-Vital Zusatzfutter an, welches genau das verspricht, was ich mir von dem Futter erhoffe.

Ich möchte ein Futter, dass Amy bei der Hornbildung unterstützt und die Hufe strapazierfähiger und gesünder macht. Da wir auf jedem Fall weiter barhuf unterwegs sein wollen, finde ich es wichtig, dass sie gute Hufe hat. Neben der äußeren Pflege, möchte ich sie deshalb mit gutem Futter unterstützen.

Da sich Veränderungen am Hufwachstum natürlich nicht sofort zeigen, möchte ich euch in den nächsten Monaten gerne von meinen Erfahrungen vom Atcomb Huf-Vital berichten. Wir beginnen heute mit der Gabe des Starter-Kits, um erstmal zu testen, ob Amy das edle Futter auch mag. Ich habe es natürlich schon geöffnet und dran geschnuppert und finde, dass es wirklich lecker riecht, von daher mache ich mir eigentlich keine Sorgen, dass die kleine Raupe Nimmersatt das Essen verschmäht.

Amy wird jetzt jeden Tag eine Portion Huf-Vital bekommen und ich bin sehr gespannt, ob wir damit Erfolg haben. Sollte einer von euch schon Erfahrungen damit gemacht haben, freue ich mich natürlich über einen kleinen Bericht.

Ich bin wirklich gespannt, wann man die ersten Veränderungen am Pferd sieht.

Hier habe ich euch einfach mal die Produktbeschreibung kopiert, damit ihr wisst, was Amy die nächsten Wochen zu futtern bekommt:

Diese besonderen Eigenschaften zeichnen Atcom HUF-VITAL® aus:

  • hochwertiges Ergänzungsfuttermittel in Premium-Qualität sichert in hochverfügbarer Form den Grundbedarf an allen essentiellen Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren und beugt ernährungsbedingte Mangelerscheinungen zuverlässig vor
  • die enthaltenen Wirkstoffe schaffen eine ernährungsbedingte Optimierung des Hufwachstums und der Hufhornqualität.
  • mit organisch gebundenem Kupfer, Mangan, Zink und Selen
  • darmunterstützender Vitalstoffkomplex aus speziellen Hefen, B-Vitaminen, Antioxidantien und Kräutern
  • die enthaltenen Wirkstoffe können den Fellwechsel erleichtern und einem damit
  • einhergehenden Konditionsverlust vorbeugen
  • stärkt die Leberfunktion durch Mikronährstoffe und Lecithin
  • Unterstützung der Nährstoffverwertung und der Darmflora durch spezielle Hefen, B-Vitamine und bewährte Kräuter
  • zur gezielten ernährungsseitigen Unterstützung der Vitalität und Lebensfreude
  • mit Vitamin E, organischem Magnesium und essentiellen Aminosäuren zur Unterstützung des Muskelstoffwechsels
  • die hochwertige Rundum-Versorgung mit speziellen Wirkstoffen kann die Farbe und Glanz des Haarkleides intensivieren sowie das Schweif- und Mähnenwachstum verbessern
  • mit integrierter optimaler Selenversorgung, da Deutschland Selenmangelgebiet ist.
  • seit mehr als 10 Jahren von Tierärzten, Hufschmieden und Pferdebesitzern als bewährtes Zusatzfutter eingesetzt

Mir hat die Produktbeschreibung sofort zugesagt, wie erfolgreich wir damit sind, wird sich ja im Laufe der nächsten Monate zeigen. Ich denke, Amy freut sich schon ganz doll auf das Futter. Auch wenn sie gerne bunte Outfits trägt, geht wahre Liebe eben doch durch den Magen.

Neben einer Verbesserung der Hornqualität erhoffe ich mir aber auch, dass ihre Mähne und der Schweif ein bisschen voller werden. Seit ihre Freundin letztes Jahr ein Loch in die Mähne gefressen hat, sieht diese leider immer noch etwas mitgenommen aus. Außerdem finde ich, dass ihre Mähne in der letzten Zeit allgemein etwas fusseliger geworden ist.

Auf in den Kampf mit dem Atcom Huf-Vital 🙂

Meine Wünsche für die Zukunft mit Amy

23. Mai 2017 at 18:48

Als ich noch kleiner war, hatte ich unzählige Wünsche. Ganz oben stand natürlich immer ein eigenes Pferd. Diesen Wunsch habe ich mir vor 5 ½ Jahren erfüllt und seitdem ist Amy an meiner Seite. Zu Beginn unserer gemeinsamen Zeit hatte ich ebenfalls viele Träume: Gemeinsam am Strand reiten, ein Turnier gehen und Amy das Liegen beibringen.

Vor 3 Jahren fuhren wir gemeinsam für eine wundervolle Woche ans Meer. Ich weiß noch ganz genau wie sprachlos und dankbar ich für diese Zeit war. Es war besser als ich es je erträumt hatte. Unser erster Galopp am Strand und Baden im Meer machten so unglaublich viel Freude. Ich wünsche mir so sehr, dass wir das noch mal erleben können.

Auch ein Turnier haben wir gemeinsam besucht, es war das erste und einzige für uns beide. Mit einem 3. Platz in der Dressur war ich mehr als stolz. Dass wir beim Springen rückwärts die Sprünge umgerissen haben, war immerhin eine Belustigung für alle. Amy hat sich einfach so bemüht, dafür dass sie alles nicht kannte. Wer weiß, ob uns der Weg noch einmal auf ein Turnier führt. Lust hätten wir beide, nicht um uns zu messen, sondern einfach als Abwechslung zum Alltag.

Nachdem ich lange dachte, Amy wird nie eine Zirkuslektion verstehen oder mir beim Spielen auf dem Platz folgen, klappt es heute doch wirklich gut. Wir haben beide viel Spaß am gemeinsamen Spielen und ich finde es toll, wenn ich sehe wie viel Amy gelernt hat. Es wird für mich immer etwas Besonderes sein, wenn ich neben ihr liege.

Wenn ich uns heute so anschaue, habe ich eigentlich alles mit ihr erreicht, was ich mir damals gewünscht habe. Trotzdem hat man ja noch Wünsche für die Zukunft. Neben einem Ausflug ans Meer würde ich auch wahnsinnig gerne mal auf einen richtigen Geländeparcours und mit Amy die ganzen abwechslungsreichen Sprünge erkunden. Außerdem würde ich auch gerne an Lehrgängen teilnehmen oder einfach mal zum Ausreiten woanders hinfahren oder Freunde besuchen. Da ich nur leider nicht unabhängig bin, wird das Ganze nicht so einfach umzusetzen sein. Aber wir haben ja auch keinen Stress und schauen einfach mal was die Zukunft so für uns bringt.

In den 7 Monaten Verletzungspause ist mir bewusst geworden, dass alle Träume und Wünsche, die einfach einen Zusatz für unsere gemeinsame Zeit darstellen, so unbedeutend sind, wenn es dem Pferd nicht gut geht. Von daher hat es bei mir die aller größte Priorität, dass Amy gesund ist. Auf spaßige Ausflüge kann ich auch verzichten, aber niemals auf die Gesundheit meines Pferdes.

Wir haben in den letzten Jahren so viel Schönes erlebt, sodass ich einfach froh bin, so viel Zeit wie möglich mit meiner Dicknase zu verbringen.

 

Paketdienste – Der alltägliche Wahnsinn

22. Mai 2017 at 05:50

Aus aktuellem Anlass muss ich meinen Frust über die Erfahrungen mit verschiedenen Paketzustelldiensten teilen.

Ich erwartete ein Paket und kam jeden Tag erwartungsvoll nach Hause, in der Hoffnung es sei endlich da. Man bekommt ja nicht zwangsläufig bei jedem Geschäft eine Sendenummer und so war die Ankunft diesmal spannender als sonst. Ich bestelle ja nun auch wirklich viel im Internet und die Pakete erhalte ich meistens nach höchstens 3 Tagen. Eigentlich erwarte ich es schon fast am nächsten Tag.

Das besagte Paket war aber nun nicht da und ich erfragte die Sendenummer und siehe da: Das Paket hing im Zentrallager mit dem Hinweis, dass die Zustellanschrift nicht korrekt sei. Voller Motivation kämpfe ich mich auf der DPD Homepage zu den Kontaktdaten durch. Hier muss ich echt sagen, dass man diese kaum besser verstecken kann. Macht für mich ja auch Sinn, wenn ich nicht von meinen Kunden kontaktiert werden möchte, würde ich es ihnen auch nicht so einfach machen.

Das Gespräch mit dem Mitarbeiter verlief vermeintlich gut, Adresse wurde abgeglichen und das Paket sollte am Folgetag zugestellt werden. Ich bin da aus Erfahrung ja eher skeptisch und fragte noch 3-mal nach. Aber nein, es gibt absolut kein Problem und mich wird das Paket am nächsten Tag erreichen, zumal das Zentrallager auch nur knapp 30 Minuten von mir weg ist.

Eine halbe Stunde später schockte mich der Blick in die Sendehistorie, denn was musste ich da sehen?! Das Paket ist als Retoure zum Versender wegen Lagerüberschreitung gescannt. Ich dachte ich stehe im Wald und griff zu Hörer.

Den Spaß in der Kundenhotline kann ich jedem nur empfehlen, der seine Geduld trainieren möchte. Zuerst einmal sei erwähnt, dass die Hotline kostenpflichtig ist. Als Dienstleister ist das für mich ein absolutes No-Go. Wenn man als Kunde schon Probleme bei dem Empfang seiner bezahlten Dienstleistung hat, kann eine Hotline zum Hinterherrennen in meiner Welt nicht auch noch gebührenpflichtig sein.

Nach der kostenlosen Ansage, mit dem Hinweis, dass einen das weitere Gespräch in den finanziellen Ruin treibt, wird einem nochmal vorgelesen, was man eh schon weiß: Welches Paket wohin geliefert werden sollte. Eine gefühlte Stunde schweigen. Grade als ich auflegen wollte, ging die Bandansage weiter: „Für Fragen zu einem anderen Paket sagen Sie: Paketverfolgung“ und für den Fall, dass man doch tatsächlich einen Servicemitarbeiter sprechen will: „Sagen Sie: Servicemitarbeiter“. Der ganze Spaß wiederholte sich 3-mal. Ok, mag ja sein das ich nuschle. Als nächstes erfolgte dasselbe Spielchen mit dem Drücken von Tasten. Auch hier ging es erst nach dem 3. Drücken derselben Taste weiter und ich erreichte endlich wieder einen Mitarbeiter.

Natürlich konnte auch dieser nicht wirklich weiterhelfen und ein Storno des Vorgangs wäre ja auch nicht so einfach. Vorsichtig versuchte ich zu erklären, dass sich das Paket aktuell im eigenen Lager befindet und die Retourbenachrichtigung grade ein paar Minuten her ist und es sinnvoller ist, dass Paket am nächsten Tag die 30 Minuten zu mir zu liefern, als es kilometerweit zum Absender zurückzuschicken. Der Mitarbeiter wusste selbstverständlich nicht, was der Kollege zuvor gemacht hatte und aus dem Adressenabgleich wurde ja die Retoure.

Nett wie ich bin bat ich auch an, mir das Paket selbst am Lager abzuholen, aber das ginge ja auch nicht und es ist ja auch kein Problem, denn man kann das ja stornieren und dann doch am nächsten Werktag zustellen. Handynummer und Adresse habe ich erneut mitgeteilt und das Gespräch mit einem kleinen verkümmerten Hoffnungsschimmer beendet.

An der Sendehistorie hat sich nichts mehr geändert, es hieß wohl abwarten. Nach dem Aufwachen erstmal das Handy geschnappt und den Status gecheckt. Das Paket ist seit heute Morgen wieder in Holland, na Halleluja.

Ein hoch auf DPD!

Eigentlich hatte ich nach dem letzten Zirkus auch gar nichts anderes erwartet. Die Story in Kurzfassung:

Paket sollte im Store zur Abholung liegen, dort angekommen war kein Paket da. Die nette Dame bat mich einfach am nächsten Tag erneut vorbei zu kommen. Ergebnis: Wieder kein Paket und das Telefonat mit der Servicehotline ergab, dass das Paket wohl im Zentrallager statt im Store gelandet ist. Aber es sei ja kein Problem, denn morgen wäre es ja da. Klever wie ich bin habe ich extra einen Tag länger gewartet, wer weiß ob der Fahrer das Paket noch vorher einmal nach Timbuktu und zurück fährt. Im Store angekommen, teilte die Dame mir mit, dass sie von meinem Paket immer noch keine Spur hat. Voller Elan griff ich wieder zum Telefon und was musste ich erfahren: Das Paket wurde an den Versender zurückgeschickt. Kommt euch bekannt vor, was?

Bei einem anderen Paket stand bei der Sendehistorie nur, dass es an einen Nachbarn zugestellt worden ist. Jegliche Benachrichtigungskarte mit dem Namen des Nachbarn ist selbstverständlich überflüssig, denn man kann ja einfach mal bei jedem klingeln. In dem Fall hatte ich Glück, dass mir der Richtige zufällig im Flur über den Weg lief.

Es wäre für die Zukunft einfach schön, wenn man eine korrekt ausgefüllte Karte im Briefkasten findet, sofern einen das Objekt der Begierde immerhin doch tatsächlich erreicht hat und nicht aufgrund von Chaos und Mitarbeitern, die einem etwas anderes zusagen als sie tun, in die weite Welt zurück geschickt wird.

Positiv bleibt aber zu erwähnen, dass die Pakete immerhin beim Versender wieder angekommen sind und nicht ganz verschollen waren. Hier ein Danke an Hermes, die meine dringend erwartete Apothekenbestellung einfach mal komplett verschludert haben. In dem Fall war ich wirklich froh, nicht bei einem Privatanbieter, sondern einem Shop eingekauft zu haben, die die Ware erneut verschickt haben.

Wo wir grade bei Hermes sind, kann ich auch noch von einem anderen Fall berichten. Ich hatte Urlaub und wartete auf meine Bestellung. Nach einer weiteren Folge Harzt 4 TV schaute ich in der Sendehistorie nach, wann ich wohl mit dem Paket rechnen konnte. Mir fiel mal wieder alles aus dem Gesicht, denn da stand, dass der Empfänger nicht angetroffen wurde. Das Einzige was ich mich gefragt habe, ob er wohl wenigstens an der Tür vorbeigefahren ist und nur zu faul war, um auszusteigen oder ob er den ganzen Tag Kaffeetrinken war. Auch hier durfte ich dann Erfahrungen mit der Hotline machen, welche mir mitteilten, dass der Fahrer angegeben hat, dass er keine Klingel gefunden hat. Okay.

Meine Klingel hängt direkt an der Tür, eben da, wo Klingeln für gewöhnlich eben hängen und mein Name ist gedruckt daran zu finden. Die Hausnummer lässt sich ebenfalls auch ohne Brille schon von der Straße aus lesen. Naja, vielleicht sollte ich einen großen blinkenden Neonpfeil darüber installieren.

An dieser Stelle muss ich jetzt aber doch DHL mal loben, denn da fällt mir grade kein Drama zu ein und wenn ich etwas versende, dann ausschließlich mit versichertem Versand über DHL.

 

Make your horse shine

18. Mai 2017 at 05:43

Die kalten Tage sind vorbei, die Matsche draußen ist getrocknet und die Pferde sind schmutzig. Nach dem Winter erlauben die Temperaturen nun endlich wieder das Pferd zu waschen.

Mein Problem grade beim Waschen der Mähne ist immer, dass ich anschließend nasser bin als mein Pony. Somit liegt es auch in meinem Interesse das Pferd nur zu waschen, wenn es auch richtig warm ist. Den Schweif wasche ich auch im Winter schon mal, aber eben nur, wenn er richtig dreckig ist.

Da wir ja jetzt die Woche endlich schönes Wetter haben, steht der Frühjahrsputz des Ponys an. Amy wird dann einmal komplett von Kopf bis Huf gewaschen. Grade die hellen Haare werden ja leider schnell wieder dreckig. Ich muss sagen, dass der Frühjahrsputz dieses Jahr gar nicht mehr so nötig ist, da wir ja vor 3 Wochen im See baden waren und das schon eine gute Grundreinigung für Mahne und Schweif war.

Da das Schmuddelpony sich aber doch immer wieder dreckig macht, steht die Tage eine ausgiebige Dusche für uns beide an. Früher hat Amy immer ziemlich rumgezappelt beim Waschen, aber das hat sich doch echt gelegt. Es ist dennoch praktischer jemanden zu haben, der einem hilft. Am besten lässt man ihn die Mähne waschen, dann wird man selbst nicht so nass.

Um Schweif und Mähne wieder ganz weiß zu bekommen, habe ich schon viele Pflegeprodukte getestet und wirklich sauber wurde der Schweif beim ersten Waschgang eigentlich nie. Deshalb führe ich immer mehrere Waschgänge durch. Es gibt ja auch Hausmittel, wie z.B. Ketchup, aber sowas habe ich noch nie ausprobiert.

Neben dem Waschen des ganzen Ponys finde ich es gut, wenn man ein tolles Mähnenspray hat, welches einem das Bürsten des Schweifes erleichtert. Auch wenn ich das Gefühl der Haare nach dem Einsprühen nicht so geil finde, mag ich es doch, dass man die Haare dann problemlos kämmen kann. Regelmäßig benutze ich solche Produkte eigentlich nicht, aber wenn z.B. ein Shooting ansteht, finde ich es doch sehr schön, wenn der Schweif fluffig fällt und anständig gebürstet ist.

Bislang hatte ich ein Mähnenspray von Stübben, mit dem ich auch soweit zufrieden war. Seit einigen Wochen testen wir allerdings das „Star Shine“ von Cavalor. Ich bin von dem Spray begeistert, weil ich viel weniger Sprühstöße brauche, um eine gute Kämmbarkeit zu erreichen. Schon nach 2-3 mal Sprühen, konnte ich den Schweif sofort problemlos bürsten. Besonders gut gefällt mir bei dem Spray von Cavalor aber auch, dass die Wirkung noch mindestens zwei Tage anhält und der Schweif nicht mehr so schnell vertuckt.

Das Spray hat außerdem einen sehr angenehmen Geruch und lässt den Schweif voll und kräftig aussehen. Teilweise habe ich das Gefühl, dass sich Staub beim Bürsten ebenfalls besser entfernen lässt, so dass der Schweif auch sauberer aussieht.

Ich bin aber vor allem sehr begeistert von meinem Pony, dass sich mitlerweile gar nicht mehr am Einsprühen stört. Egal ob Fliegenspray oder Pflegeprodukte, mehr als einen skeptischen Blick unterlässt sie. Als ich sie damals das erste Mal einsprühen wollte, konnte ich am Strickende über den ganzen Hof surfen.

Jedenfalls freue ich mich wieder auf die warmen Tage, wo man sein Pony schön herausputzen kann. Leider hält der saubere Zustand ja meist nicht so lange an. Grade für den Winter bin ich deshalb froh über ein gutes Mähnenspray, dass einem das Bürsten erleichtert.

 

Danke liebe Schulpferde!

16. Mai 2017 at 06:16

Ich glaube, die meisten von uns haben das Reiten in einer Reitschule auf einem Schulpferd gelernt. Als Kind macht man sich, glaube ich, auch gar nicht so viele Gedanken zum Leben eines Schulpferdes, denn schließlich ist es ja sein Job täglich verschiedene Reiter zu tragen. Wenn ich aber jetzt so darüber nachdenke, tun mir die Pferde schon ein wenig leid.

Nicht jedes Schulpferd wird schlecht behandelt und muss jeden Tag mehrere Stunden unter den verschiedensten Reitern laufen, aber es gibt sie eben doch noch. In einigen Ställen werden Schulpferde wie Partner behandelt und dürfen auf die Wiese und werden auch von guten Reitern gefördert und gearbeitet. Oft haben sie auch Reitbeteiligungen, die Bodenarbeit mit ihnen machen oder auch mal ins Gelände gehen.

Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es auch Ställe gibt, in denen die Schulpferde nur in der Box stehen und darauf warten 3-4 Reitstunden gehen zu müssen. Klar wird dies auch auf einige Privatpferde zutreffen, aber ein Schulpferd hat da oft doch einen anderen Stellenwert.

Während das geliebte eigene Pferd einen besonderen Status genießt, sind die Schulpferde oft nur Mittel zum Zweck. Die Ausrüstung wird von Schulpferd zu Schulpferd weitervererbt und auch beim Tierarzt wird versucht zu sparen. Sowas finde ich dann einfach nicht fair, weil grade die Schulpferde eine wichtige Rolle im Reitsport spielen.

Das kein Reitmeister vom Himmel fällt, ist uns ja sicher allen bewusst. Das jeder Anfänger Fehler macht und erst mit der Zeit dazu lernt wissen wir auch. Doch ist uns wirklich allen bewusst, was die Pferde da für uns leisten?!

Sie tragen uns über den Platz, auch wenn wir uns nicht ausbalancieren können.
Sie fliegen mit uns über unser erstes Hindernis, auch wenn wir ihnen dabei in den Rücken fallen.
Sie stehen still, während wir unbeholfen auf ihren Rücken klettern.
Sie laufen Bahnfiguren, auch wenn unsere Hilfen unsauber sind.
Sie bleiben geduldig, auch wenn wir zu hart mit der Hand sind oder den Absatz in den Bauch bohren.

Ohne den Einsatz von Schulpferden, wäre es kaum möglich der breiten Masse den Zugang zum Reitsport zu ermöglichen. Mir liegt nur am Herzen, dass auch Schulpferde so behandelt werden, wie sie es verdienen. Während ihres Einsatzes verdienen sie Abwechslung und Förderung bei der Arbeit, aber vor allem eine artgerechte Haltung. Damit die Pferde auch noch Freude am Leben haben, sollte die Einsatzzeit begrenzt werden und den Tieren auch noch ein Leben mit einem Menschen, der sich sorgt zustehen.

Ich freue mich immer über Geschichten, wo Leute ihre Lieblingsschulpferde adoptiert haben und ihnen auch noch andere Dinge, als jeden Tag mehrere Reitstunden laufen zu müssen, zeigen.

Es steht außer Frage, dass es viele Reitschulen gibt, die großen Wert auf ihre Tiere legen. Leider gibt es häufig einfach aber auch schwarze Schafe, wo die Pferde lediglich Mittel zum Zweck sind. Meine Bitte an euch: Schaut euch Reitschulen genau an. Gefällt euch der Umgang mit unseren Lehrmeistern oder solltet ihr euch doch besser nach einem anderen Stall umsehen?

Danke an alle Pferde die mich auf ihrem Rücken geduldet haben, auch wenn ich keine Ahnung hatte, was ich da grade tue.

Amy sollte damals auch Schulpferd werden. Nach all der Zeit die ich mit ihr verbracht hatte und all die Arbeit die ich in sie gesteckt habe, hätte ich es nicht ertragen, zusehen zu müssen, wie irgendwelche Leute auf ihrem Rücken rumhopsen.

 

Die ersten Pferdeblogger denen ich gefolgt bin

13. Mai 2017 at 11:56

Seit einigen Jahren gibt es ja eine Vielzahl von jungen Pferdemädchen, die ihren Alltag mit der Welt teilen. Wenn ich zurückdenke, gab es früher jedoch sehr viel weniger Pferdeblogger als heute. Mittlerweile hat gefühlt jeder eine Facebookseite für sein Pferd erstellt und es wird unheimlich schwer alle zu kennen. Als ich 2012 Amys Seite erstellt hatte, war die ganze Branche doch noch deutlich übersichtlicher.

Es gibt einige Seiten, denen ich wirklich gerne folge und wo mich die Geschichten und Bilder der Teams sehr interessieren. Über die Jahre habe ich durch das Bloggen schon viele tolle Menschen kennen gelernt und für mich gehört es jetzt einfach dazu meinen Alltag mit euch zu teilen.

Die Tage habe ich darüber nachgedacht, welchen Teams ich denn eigentlich als erstes gefolgt bin. Dabei ist mir aufgefallen, dass es Blogger gibt, deren Leben ich ja nun schon seit mindestens 5 Jahren virtuell begleite.

Damals habe ich die Beiträge der anderen in Foren, auf Youtube und dann auf Facebook verfolgt. Plattformen wie Instagram gab es damals ja noch gar nicht. Ich muss sagen, dass mich die Arbeit des einen oder anderen wirklich sehr inspiriert hat und dies noch bis heute tut. Aber nun genug geredet, ich denke euch interessieret nun doch, wer die ersten Blogger waren.

Zirkusponytill

Ich glaube die aller erste, der ich seit damals folge ist Zirkusponytill. Mir haben die Youtube-Videos immer gut gefallen. Till ist ein absolutes Zuckerpony und beim Kauf von Alisha habe ich immer mitgefiebert. Es hat mich so gefreut, als sie endlich ihr Pony war. Besonders beeindruckt hat mich das Halsringreiten, da ich das bis zu ihren Videos einfach gar nicht kannte. Zu der Zeit ist eben noch nicht jeder Hans mit Halsring über eine Wiese gebrettert. Während ich in den Reitstunden immer mit voller Montur auf dem Pferd saß, schaute ich abends fasziniert ein Video an, wo sie ohne Sattel und nur mit Halsring geritten ist. Besonders mochte ich aber auch immer die Videos mit ihren Freundinnen zusammen, ich fand es einfach toll, wie viel Spaß sie immer hatten. Leider ist sie heute kaum noch aktiv.

Blue und Aline

Ich weiß gar nicht mehr ob ich die 2 zuerst im Forum oder auf Youtube entdeckt habe, aber ich war sofort sprachlos. Die Zusammenarbeit von Blue und Aline hat mich sehr bewegt und für mich sind sie das Team mit der absolut innigsten Beziehung zueinander. Das Vertrauen von Blue in Aline finde ich ehrlich toll. Kurz nach Amys Kauf waren sie definitiv meine Inspiration. Ich weiß noch wie ich irgendwann mal mit ihr geschrieben hatte, meilenweit davon entfernt, dass Amy sich jemals hinlegen würde und Aline zu mir meinte: Wir sind keine Außerirdischen, was wir haben kann auch jeder andere mit Arbeit erreichen. Die Aussage machte sie wahnsinnig sympathisch und machte mir Mut, auch wenn ich nicht so ganz daran glaubte. Wenn Amys Beine heute unter mir weg sinken und sie sich legt, denke ich jedes Mal: Aline hatte recht! Vor 3-4 Jahren durfte ich sie dann persönlich kennen lernen und seitdem haben wir immer noch Kontakt. Ich liebe ihre Arbeit mit Blue und freue mich immer über ihre Beiträge.

Team Paula

Eines Tages tauchten Bilder eines Haflingers auf meiner Facebookseite auf: Paula. Ich war sofort begeistert von den schicken Bildern und durchstöberte ihre Seite. Als Haflingerbesitzer empfand ich es als meine Pflicht ihnen dann folgen. Ich freute mich immer über neue Bilder und fand es toll, was Paula alles für Tricks drauf hatte. Ihre Arbeit war spannend und abwechslungsreich, es gab Dressur und Springbilder, aber eben auch Zirkuslektionen. Ich habe jeden Beitrag mit großem Interesse verfolgt und fand die zwei Zwerge ebenfalls toll. Ich fand es auch sehr toll, dass sie ihre Lieblinge vom Ponyhof mitgenommen hat. Damals fuhr ich noch jede Ferien auf den Zungerhof und mein Traum war es auch immer, mein Lieblingspony eines Tages mal zu kaufen. Während eines Seminars schlenderte ich durch die Gegend und was sah ich da: Die Ponys hattest du doch schon mal im Internet gesehen?! Bis zu dem Zeitpunkt war mir gar nicht bewusst, dass sie gar nicht mal so weit von mir weg wohnen. Abends habe ich sie dann angeschrieben, auch wenn ich mir komisch vorkam und nicht den Eindruck erwecken wollte, ich sei ein Stalker. Jedenfalls habe ich das Team Paula dann auch persönlich kennen gelernt. Aktuell bin ich ein bisschen in das Flodderbaby verliebt.

Oaks Golden Devil

Lara und Devil habe ich auch über Facebook kennen gelernt. Da ich bis dato so gar keine Ahnung vom Westernreiten hatte, fand ich die Seite interessant. Aber viel schöner noch fand ich es, dass die 2 seit seiner Geburt ein Team sind. Sie leben einfach einen Kindheitstraum. Lara begleitet Devil seit dem ersten Tag und die zwei haben sich so viel erarbeitet. Zu der Zeit konnte eben auch noch nicht jedes Pferd auf Kommando liegen und so faszinierten mich die Liegebilder besonders. Lara ist so ein verrückter und lustiger Mensch und absolut ehrlich in ihrer Art. Ich mag einfach dieses authentische. Es muss nicht jeder ein wandelndes Pferdefachbuch sein und da erinnert mich Lara irgendwie an mich. Devil ist ein wirklich cooles Pony, der einfach für jeden Quatsch zu haben ist.

Joy (Nasenbär)

Im Fall von Vani und Joy ist die Sache etwas anders. Ich habe sie nicht durch das Bloggen kennen gelernt, sondern bin ihr gefolgt, weil ich sie schon vorher kannte. Joy kommt vom Zungerhof und dort habe ich früher jede Ferien verbracht. Ich fand Joy toll und bin sie sehr gerne geritten. Vani und ich haben sich dort kennen gelernt und so war es nach dem Kauf absolute Pflicht ihren weiteren Lebensweg zu verfolgen. Ein absolutes Higlight war mein Besuch mit Amy bei den beiden. Wir konnten ein wirklich cooles Wochenende zu viert verbringen. Besonders bewegt hat mich Joys Kolik vor zwei Jahren. Ich habe jeden Tag mitgefiebert und die Daumen gedrückt und mir viel es so schwer die richtigen Worte für Vani zu finden. Joy ist ein kleines Allroundpony und ein absoluter Schatz.

Mambo

Ich glaube zu Mambo und Jenni braucht es keine großen Worte. Eines Tages brach der Mambo-Hype aus und so wurde ich auf sie aufmerksam. Mambo ist wahnsinnig schick und sieht auf jedem Bild wie gemalt aus. Mir haben die bearbeiteten Youtubevideos immer sehr gefallen und ich bin absolut neidisch auf seine geile Galoppade. Als Kind wollte ich auch immer ein großes schwarzes Pferd haben. Jenni und Mambo sind ein tolles Team und mich hat es für sie sehr gefreut, als sie ihn endlich bekommen hat. Die zwei haben ja auch schon so einiges erlebt und ich lese immer gerne die Neuigkeiten.

Con Solido

Ich habe absolut keine Zeitgefühl mehr, wann ich die Seite von Anja und Solido entdeckt habe. Jedenfalls ist so das erste an das ich mich erinnere, das Magnolienshooting von Alexandra Evang, die rosa Bilder waren ein Traum. Mir gefiel, dass Anja sich mit einem Pony hochgearbeitet hat und zusammen mit ihrem besten Freund die Dressurplätze unsicher macht. Solido beweißt, dass man nicht groß sein muss, um erfolgreich zu reiten. Ich folge ihr gerne, da ich ihren Alltag sehr abwechslungsreich finde und es nie langweilig wird. Leider muss ich echt gestehen, dass ich bei den ganzen Ponys nebenbei doch hin und wieder den Überblick verliere. Soldio erkenne ich aber schon und freue mich immer über spannende Geschichten.

Das richtige Boxeneinstreu

12. Mai 2017 at 05:35

Also direkt mal zu Beginn sei erwähnt, dass das richtige Einstreu natürlich von den Bedürfnissen des eigenen Pferdes abhängt. Aber ich möchte euch jetzt einfach mal erklären, wieso Amy auf Leinenstroh und nicht auf Heu steht.

Amy ist eine kleine Raupe Nimmersatt, sie frisst gnadenlos alles auf, was ihr in die Quere kommt. Am alten Stall hatte sie eine Paddockbox mit ihrer besten Freundin zusammen. Der Unterstand war zur Hälfte mit einer Gummimatte ausgelegt, die andere Hälfte mit Holzpellets eingestreut. Dies hatte für die Stallbesitzerin den Vorteil, dass nur eine halbe Box eingestreut werden musste. Die Pferde haben schnell verstanden, dass man besser ins Einstreu piselt und nicht auf die Matten.

Mir persönlich hat diese Art des Bodenbelags nicht so gut gefallen, da ich kein Freund von Gummimatten bin. Aus Sicht des Stallbesitzers, der dadurch Einstreu spart finde ich den Einsatz nachvollziehbar, aber für das Pferd finde ich eine komplett eingestreute Box schöner.

Stroh war am alten Stall vollkommen verbannt. Einstreu ist staubfreier und leichter zu misten, wenn dies regelmäßig geschieht. Ich war mit der Haltung vollkommen zufrieden, da ich bei Amy auf ihre Figur achten muss und uns somit ein unfressbarer Bodenbelag entgegen kam.

Unser Stallwechsel vor knapp 2 Jahren kam dann ja schneller als geplant und da Amy erst in eine Innenbox ziehen musste, bis eine Paddockbox frei war, wollte ich einfach mal testen, wie es klappt, wenn Amy auf Stroh steht.

Stroh kannte Amy bislang nur von 1 Woche Urlaub und 2 Wochen Lehrgang. Sie störte die Umstellung wenig und ich hatte sogar das Gefühl, dass sie es zum Schlafen im Stroh gemütlicher fand, als nur auf Einstreu zu liegen.

Als die Box noch frisch war, gefiel mir Stroh also zunächst ganz gut. Je länger wir aber auf Stroh standen, desto mehr fand ich, dass Amys Hufe vom Schmutz angegriffen wurden. Ich habe den Eindruck, dass das Einstreu Urin und Kot viel besser aufnimmt und Stroh einfach nur mit dreckig wird.

Zudem wurde sie immer dicker. Amy hört, wie schon erwähnt, nicht schnell auf zu fressen und so hat sie auch immer fleißig noch ihr Stroh aus der Box gemampft. Ich war also recht unzufrieden mein Pony auf Stroh stehen zu haben.

Wir haben den Test also nach einigen Wochen abgebrochen und wieder auf Einstreu umgestellt. Ich bin grade bei leichtfruttrigen Pferden ein absoluter Fan von Einstreu. Die Saugfähigkeit ist besser, nasse Stellen und Köttel lassen sich gut entfernen. Sofern genug Einstreu in der Box ist, kann das Pferd auch bequem liegen. Den größten Vorteil sehe ich aber darin, dass es viel einfacher wird die tatsächliche Futtermenge zu kontrollieren und ggf. zu reduzieren.

P.S. Die Fotos in diesem Beitrag sind von www.dorthemoog.de 🙂

Muss es immer teuer sein?

10. Mai 2017 at 05:49

Auf der Suche nach neuen Reitstiefeln ist mir aufgefallen, dass dem Budget nach oben hin gar keine Grenze gesetzt ist. Meine Reitstiefel sind mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und so habe ich angefangen, mich nach Neuen umzuschauen. Immer, wenn mir auf Facebook oder in irgendeinem Laden ein Paar wirklich gut gefallen hat, dann bin ich beim Preis fast vom Stuhl gefallen.

Ich finde Glitzer und Lack wirklich schick und natürlich hätte auch ich gerne ein besonders schickes Model, aber ich muss sagen, dass ist mir das Geld irgendwie einfach nicht wert.

Ich frage mich jedes Mal, wenn ich wieder ein Bild von super teuren Stiefeln sehe, wie sich die Leute das leisten können. Bei Erwachsenen ist das für mich okay, die Leute werden sicher für ihr Geld arbeiten und wenn sie sich dann ein paar schicke Stiefel gönnen, warum auch nicht. Aber immer häufiger sehe ich doch sehr junge Mädchen in Stiefeln, von dessen Kaufpreis eine 5 köpfige Familie einen Monat überleben kann. Wieso kaufen Eltern ihren Kindern so teure Sachen?

Als ich jünger war, bin ich ausschließlich in Gummistiefeln, später in Wanderschuhen mit Chaps geritten. Hätte ich Lederstiefel haben wollen, hätten meine Eltern kurz gelacht und gefragt, ob ich vielleicht noch ein Pony dazu haben will.

Zu meiner bestanden Ausbildung habe ich dann endlich von meinen Eltern meine ersten Lederstiefel bekommen, da war ich wohl gemerkt 22 Jahre alt. Ich muss sagen, ich möchte auch jetzt nicht mehr auf ordentliche Stiefel verzichten. Früher bin ich auch mal mit Turnschuhen geritten, aber jetzt reite ich nur noch in Stiefeln oder wenigstens in Stiefletten. Meine Suche nach tollen Chaps verlief bislang auch erfolglos, aber da finde ich sicher auch noch ein paar schöne.

Ich habe jetzt seit Ende letzter Woche meine neuen Stiefel. Die Wahl fiel auf die Steeds Favourite von Krämer. Direkt nach dem Auspacken habe ich sie angezogen und sie passten wirklich gut. Erhältlich sind sie ab einem Preis von 119,00 €, für das Geld sind sie ein absolutes Must-have. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar, denn für das Geld bekommt man, glaube ich, nicht so häufig solche Stiefel. Sie sind zwar schlicht, also ohne mein Traum von Glitzer und Lack, dafür sehen sie aber am Bein sehr schick aus. Über die Verarbeitung und Qualität kann ich mich auch absolut nicht beschweren.

Das man zwischen einem BMW und einem Peugeot durchaus einen qualitativen  Unterschied feststellt, wird auch bei den Stiefeln so sein. Das Leder eines 500,00 € Stiefels ist durchaus weicher, aber wer auf sein Geld achten muss, ist bei diesen Stiefeln absolut an der richtigen Adresse.

Die ersten Stalltage haben die Stiefel nun auch hinter sich und ich bin sehr zufrieden. Sie sind total bequem, nicht nur auf der Couch, sondern auch beim Reiten. Ja, nachdem sie ankamen, bin ich den ganzen Abend mit den Stiefeln durch die Wohnung gelaufen und habe mich sehr über ihre Ankunft gefreut.

Jetzt bin ich auf den Langzeittest gespannt. Ich werde sie jetzt weiter einlaufen, bzw. einreiten und kann euch dann in einigen Monaten gerne nochmal von ihnen berichten. Ich verstehe nur absolut nicht, wieso es bei allem immer das Teuerste sein muss. Man kann auch für günstiges Geld schöne Ware bekommen.

Farbenfroh und Glitzer – meine Lieblingsstücke im Mai

9. Mai 2017 at 05:58

Wie dem einen oder anderen aufgefallen sein dürfte, bin ich ein Fan von außergewöhnlichem Zubehör, im Sinne von möglichst farbenfroh und am besten mit Glitzer. Seit ich Amy habe, schaue ich mir gerne die aktuellen Pferde- und Reitertrends an. Ich finde es schön aufzufallen und habe Freude an bunten Sachen.

Zum Glück steht Amy ja auch fast jede Farbe, sodass ich immer wieder etwas Schönes für uns beide zum Anziehen finde, natürlich auch gerne im Partnerlook.

Ich möchte euch nun meine heutige Top 5 für diesen Monat vorstellen:

  1. Springstar Weste Thea

Echte Mädchen tragen eben doch manchmal pink. Schlichte Farben kann schließlich jeder, also warum sollte man sich nicht auch hin und wieder mal etwas richtig Auffälliges gönnen? Da Amy ja auch schon ein pinkes und ein rosa Outfit hat, trifft es sich doch ganz gut, dass ich nun auch eine pinke Weste habe. Die Weste ist sehr leicht und angenehm zu tragen.

  1. Springstar Hoodie

Nachdem ich den Pullover auf der Equitana entdeckt habe, wollte ich ihn unbedingt haben. Er hat Glitzer an der Kapuze und den Ellenbogen und sieht einfach richtig schick aus. Nicht nur am Stall, sondern auf für den Alltag ist die Jacke einfach super. Wer mich kennt weiß, dass ich Kapuzenpullover ziemlich gerne trage. Ich bin absolut verliebt in den Hoodie und hätte ihn gerne auch noch in navy. Er ist absolut zu empfehlen. Er wandert nach dem Tragen immer sofort in die Wäsche, damit er schnell wieder frisch und tragebereit ist. Ich bevorzuge vor allem auch das auf der Couch kuscheln mit ihm.

  1. Imperial Trense

Da mich meine bunt unterlegte Trense häufig bei den wechselnden Outfits verärgert hat, da sie einfach nicht zu allem passt, wollte ich mich auf der Equitana nach einer neuen umsehen. Und siehe da, beim Schlendern stach mir die tolle Trense sofort ins Auge und ich musste sie mitnehmen. Auch wenn der bunte Stirnriemen nicht zu allem passt, lässt sich das zur Not gut mit Amys Mähne verstecken.

  1. Epplejeck Regendecke

Nachdem Amy ihre alte Decke auf der Wiese zerlegt hat, bin ich bei der Internetrecherche auf der Suche nach einer neuen auf die Küsschendecke gestoßen. Das Muster und die Farben haben mir sofort zugesagt. Auch wenn die meisten am Stall lieber langweilige einfarbige Decken haben, freue ich mich jedes Mal über mein buntes Pony.

  1. Eskadron Iceblue

Eine meiner Lieblingsfarben an Amy ist auf jeden Fall Iceblue. Besonders gefällt mir das Iceblue von 2014, wo wir ein Set in VS haben. Da wir aber auch viel mit unserem Dressursattel unterwegs sind, zog letztes Jahr auch noch ein Set in Icblue 2016 ein. Da meine absolute Traumdralon die mint ist und diese sehr schön zu Iceblue passt, ist dies einer meiner liebsten Farben für Amy.

Schaut doch auch nächsten Monat wieder bei meinen Lieblingsstücken vorbei 🙂

10 Facts about Amy

8. Mai 2017 at 05:47

#1 Amys Lieblingslektion ist das Flehmen

#2 Beim Springen ist sie immer sehr motiviert und wird vorm Sprung oft sehr flott

#3 Ich nenne sie immer Mausebär

#4 Sie hat einen sehr großen Kopf und braucht deshalb alles in Warmblut

#5 Amy hat viele Outfits und ihr steht einfach fast jede Farbe

#6 Sie hasst Kühe, Motorräder und Trecker

#7 Wenn wir mit anderen ausreiten gehen, schlurft sie meistens nur hinterher

#8 Amy mag Wasser

#9 Bei Gras hört für sie die Liebe auf

#10 Amy kann grade im Winter sehr wild sein