Produkttest: Haukeschmidt Finestgloves „Arabella“

27. April 2017 at 05:53

Lange habe ich mich nach guten Handschuhen umgeschaut und habe nun endlich welche gefunden. Ich hatte über die Jahre schon die verschiedensten Handschuhe und muss sagen, so zufrieden war ich noch nie. Normalerweise halten meine Handschuhe nicht besonders lang, schnell sehen sie abgenutzt aus und Löcher lassen auch nicht lange auf sich warten. Da ich wirklich genervt davon war, meine Handschuhe immer nach ein paar Wochen entsorgen zu können, habe ich das Internet durchstöbert und Erfahrungsberichte in Facebookgruppen gelesen.

Haukeschmidt Finestgloves wurden dort erwähnt, aber das Unternehmen kannte ich bislang gar nicht. Ich habe mir dann die Homepage angeschaut und es gab einige Modelle, die mir optisch sofort zugesagt haben. Ja ich weiß, es kommt nicht auf das Aussehen, sondern auf die Funktion an, aber schließlich reitet das Auge ja dann doch mit.

Besonders gut gefiel mir das Model „Arabella“, über das ich euch ein bisschen mehr erzählen möchte. Vielleicht fangen wir mal mit den Daten an:

– Erhältlich sind sie in den Farben: weiß, schwarz, hellbraun und marine

– Material: Leder

Schon beim Auspacken war ich begeistert vom Aussehen und die erste Anprobe war sehr zufriedenstellend. Sie saßen sehr gut und meine Hände fühlten sich auch direkt wohl.

Am nächsten Tag habe ich sie dann sofort beim Reiten getestet. Ich muss sagen, dass die Zügel wirklich toll in der Hand liegen und man guten Grip hat. So ist es für das freche Pony nicht mehr ganz so einfach, mir die Zügel zu klauen.

Nachdem ich die Handschuhe nun schon seit mehreren Wochen in Gebrauch habe, kann ich sagen, dass sich an meinem ersten Eindruck nichts verändert hat. Die Handschuhe sind nach wie vor top, keine großartigen Gebrauchsspuren, im Grunde sehen sie noch neu aus.

Ich bin bei der Benutzung auch nicht zimperlich. Getragen werden die Handschuhe nicht nur beim Reiten, sondern auch bei der Longenarbeit und dem üblichen restlichen Stallalltag.

Vorherige Woche habe ich die Handschuhe dann auch noch dem Extremtest unterzogen und war mit ihnen im See baden. Das hat den Handschuhen nichts ausgemacht und nach dem Trocknen konnte ich sie sofort wieder tragen.

Da bei mir immer alles schnell dreckig wird, kann ich auch noch positiv erwähnen, dass sie sich super reinigen lassen. Mit einem feuchten Tuch bekommt man den Dreck im nu ab und die Handschuhe sehen wieder sauber aus.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns die „Arabella“ noch lange begleiten und kann sie jedem nur bedingungslos empfehlen. Das sind mit Abstand die Handschuhe, die bei mir bislang am längsten gehalten haben und auch nach häufigem Gebrauch noch richtig toll aussehen.

10 Dinge die den Reiter ärgern

26. April 2017 at 18:32

 

Hallo Zauberponys,

ich dachte, ich mache euch mal eine Liste mit Dingen, die eure Besitzer ganz bestimmt ärgern. Nicht, dass ich kein liebes Pony wäre, aber ein bisschen frech sein wird ja wohl hin und wieder erlaubt sein.

#1 Reitunterricht

Es ist okay, wenn ihr beim Reiten gut mitarbeitet und eurer Mama das Gefühl gebt, sie könnte doch tatsächlich reiten. Doch beachtet bitte, dass ihr dies niemals in der Reitstunde tun dürft. Es heißt ja schließlich Reitunterricht, da sie dort etwas lernen soll. Unterstützt sie da doch bitte und nehmt es mit allen Hilfen an diesem Tage besonders genau. Schließlich soll sich das Geld ja auch lohnen.

#2 Haufen auf dem Hof

Wenn ihr wisst, dass es gleich auf den Reitplatz geht, verkneift euch das dringende Bedürfnis doch einfach noch ein wenig. Eure Mama wird sich sicherlich freuen, wenn ihr genau auf dem halben Weg zwischen Box und Platz einen großen Haufen für sie macht.

#3 In die Wiese rennen

Seid ihr grade unterwegs und sichtet schmackhaftes Gras, dann rennt einfach hin und probiert es. Vergesst das Menschlein am Strickende ruhig einfach. Wenn sie beim plötzlichen Losstürmen hinfallen, können sie auch gleich ein Picknick auf dem Boden durchführen.

#4 Decke zerfleddern

Sollte einer eurer Weidefreunde eine schönere Decke haben als ihr selbst, dann spricht absolut nichts dagegen, seine eigene zu zerlegen. Glaubt mir, Mama weiß sonst eh nicht wohin mit ihrem Geld und bevor sie sich wieder Schuhe kauft…

#5 Beim Putzen mit den Hufen scharren

Wer kennt es nicht? Ihr steht angebunden in der Gegend rum und die Muddi kommt wieder mit ihrem Koffer voll von Pflegezeug um die Ecke. Man hat einfach mal so gar keine Lust wieder geschrubbt und eingepinselt zu werden. Hampelt einfach rum und scharrt mit den Beinen, so ist eurer Mama auch direkt bewusst, dass sie sich gefälligst beeilen soll.

#6 Putzkasten umtreten

Wenn euch das einfache Scharren mit den Hufen am Anbindeplatz nicht reicht, gibt es für die Profis unter uns auch noch die Möglichkeit ,sein Bein in die Putzkiste zu stecken. Meistens herrscht darin eh so eine Unordnung, dass es deiner Mama gelegen kommt, den gesamten Inhalt vom Stallboden aufsammeln zu können.

#7 Geister sehen

Die Reithalle sieht jeden Tag gleich aus. Nichts verändert sich, alles ist öde. Die Langeweile ist meiner Mama ganz oft ins Gesicht geschrieben. Sehr zu empfehlen ist es, sich einzubilden, dass plötzlich Monster mit in der Halle sind. Hierzu bleibt ihr abrupt stehen, dreht euch in irgendeine beliebige Richtung und brettert so schnell los wie ihr könnt. Wenn ihr ganz besonders für Abwechslung sorgen wollt, dann ist es auch möglich, den einen oder anderen Bocksprung einzubauen.

#8 Schlammdusche vor einem wichtigen Anlass

Hört euren Müttern immer gut zu, damit ihr auch ja keinen wichtigen Termin verpasst. Egal, ob Turnier oder Fotoshooting, eurer Mama ist der Termin wichtig? Macht euch hübsch für sie und legt eine extra dicke Schlammschicht auf, damit eure Haut ein cooles Peeling bekommt.

#9 Eisen abtreten

Ein verlorenes Eisen bringt Glück. Erfreut eure Mama hin und wieder doch mal, indem ihr es abtretet. Am besten natürlich direkt nach dem Schmied, weil dann sind die Eisen noch so schön neu und sehen besser an der Wand aus.

#10 Gelber Schein

Mütter sind von Natur aus sehr fürsorglich. Es ist wichtig, dass sie diese Fürsorge auch ausleben können. Deshalb solltet ihr doch hin und wieder auch mal einen Männerschnupfen vortäuschen. Ein bisschen lahmen, ein paar Wunden hier, so kommt eure Mutter endlich mal wieder zu einem ausgiebigen Telefonat mit dem Tierarzt.

Ich bin mal gespannt, was ihr nach der Umsetzung der Tipps zu berichten habt. Einen Versuch ist es auf jeden Fall Wert. Denn für eine gute Beziehung muss der Reiter lernen, geduldig zu sein.

Liebe Grüße

Eure Amy

 

Wie ich zum Ponymodel wurde

26. April 2017 at 05:57

Hallo Zauberponys!

Puh, wo fange ich nur an. Mittlerweile bin ich ja schon einige Jahre im Showbusiness und genieße mein Leben als Model. Angefangen hat alles mit einer einzigen farbigen Schabracke. Die Tante, die häufig kam, um etwas mit mir zu unternehmen stand plötzlich mit einem bunten Lappen in der Hand da. Das Ganze war mir etwas suspekt, denn schließlich trug keiner meiner Freunde etwas Buntes. Nunja, die eine Reitstunde mit dem Dingen war wenig spektakulär, schlimmer wurde es erst, als wenige Wochen später eine anders farbige Schabracke mit passenden Bandagen angeschleppt wurde.

Iiiiiiiiiigitt! Da war etwas an meinen Beinen. Ich zappelte die ganze Zeit rum, während die Tante genervt versucht hat, meine Beine mit den Dingern einzuwickeln. Da hatte ich aber mal so gar keine Lust drauf. Sobald sie ein Bein berührte, hob ich es ganz schnell an. Wenn ich aufgefordert wurde es abzustellen, tat ich dies auch irgendwann, drehte mich dann aber ganz schnell zur anderen Seite. Sobald sie wieder an meinem Bein war, zog ich es erneut weg. Das hat mir doch eigentlich echt viel Spaß gemacht, witziges Spiel.

Nach einigen Runden, die ich alle erfolgreich gewonnen hatte, holte sie dann ihre Freundin zum Mitspielen. Die Freundin schnappte sich eins meiner Beine und die Tante begann ein anderes einzuwickeln. Gemeinheit! Auf drei Beinen gestaltete sich das Gezappel für mich doch recht schwierig und so habe ich beschlossen, den beiden ihren Spaß zu gönnen und die Stofffetzen an meine Beine zu wickeln.

Die ersten Schritte im kompletten Outfit fühlten sich komisch an, zum einen waren alle Blicke auf mich gerichtet und zum anderen fühlten sich meine Beine ganz komisch an. Und dann war da dieses Grinsen in den Augen der Tante: Ich ahnte, dass dies der Anfang vom Ende sein würde…

Komischerweise ging es nicht direkt auf den Reitplatz, sondern zu einem Baum. Die Freundin von der Tante hielt ein Gerät in der Hand und richtete es auf mich und die Tante, was das nun wieder sollte?! Ich guckte irgendwo durch die Gegend, hampelte rum und wollte dann doch ganz gerne die Reitstunde hinter mich bringen. Doch ich sollte still stehen und schön gucken, natürlich auch noch in die Richtung des Gerätes. Ein umgefallener Sack Reis in China hat mich da doch eindeutig mehr interessiert.

Beim Reiten wurde das Ganze nicht besser, die Freundin verfolgte uns mit dem Gerät über den Platz. Was war ich an dem Abend froh, endlich wieder im Bett zu sein. Die Tante zeigte mir allerdings einige Tage später die „Fotos“ und ich muss sagen, verdammt geile Schnitte, da in diesem schicken Set!

Nach dem Tag, als die dauernd nervende Tante dann zu meiner Mama wurde, ging der ganze Spaß erst richtig los. Ich kann euch gar nicht sagen, in wie vielen Farben es diese Sets alle gibt. Allerdings sehe ich in jedem einfach unfassbar schick aus.

Heute freue ich mich immer, wenn ein tolles neues Outfit den Stall bezieht. Ich stehe meistens ruhig vor der Kamera und schaue mit gespitzten Öhrchen hinein. Egal ob beim Reiten oder Standbildern, ich weiß genau, wo die Kamera ist. Mir macht es einfach unheimlich Spaß, im Mittelpunkt zu stehen.

Eure Amy

 

 

Produkttest: CEP RIDING COMPRESSION SOCKS

24. April 2017 at 21:07

“Aha, Socken” war mein erster Gedanken, als ich von den CEP-Socken hörte. Ähnlich wie als kleines Kind, wo meine Eltern mir jedes Jahr zum Geburtstag einen Frotteeschlafanzug geschenkt haben, hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Karierte Reitsocken habe ich in vielen Farben zu Hause rumfliegen und die finde ich auch gar nicht mehr so schön wie früher.

Da ich aber dann doch neugierig war, was es mit den Socken auf sich hat, habe ich die Homepage durchstöbert und mir das Ganze mal etwas genauer angeschaut. Die Socken sind gar nicht typisch Reiterstil kariert, sondern schick einfarbig. Mir gefielen sie optisch recht gut. Die Beschreibung klang ebenfalls vielversprechend, allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, dass man beim Tragen tatsächlich einen Unterschied merkt.

Dann kam der Tag, an dem ich meine Packung Socken in den Händen hielt. Als ich meine Wurstfinger in die Packung schob, war ich sofort begeistert. Die Socken fühlen sich nämlich viel besser an, als die Schlabbersocken, die sonst in meiner Schublade rumfliegen. Sie haben eine sehr glatte Oberfläche, ohne irgendwelche störenden Nähte und sind mit kleinen Polsterflächen versetzt. Sie haben mich ein bisschen an meine Skisocken erinnert, schließlich kam ich ja grade aus den Bergen zurück.

Nachdem ich sie ausgiebig begutachtet hatte, wollte ich meine zarten Füße natürlich auch mal reinstecken. Tja, beim Versuch sie anzuziehen, musste ich dann feststellen, wieso sie Kompressionssocken heißen. Es war gar nicht so einfach, sie so weit auseinander zu ziehen, damit ich mein Bein reinstecken konnte. Also man muss auch kein Bodybuilder sein, um sich die Socken anziehen zu können, aber man merkt schon einen deutlichen Unterschied zu normalen Socken.

Angezogen bewunderte ich meine Beine, ich fand die Socken sehr schick und fand das Gefühl des Tragens interessant. Zuerst merkt man deutlich, dass man andere Socken trägt als sonst, aber nach wenigen Minuten vergisst man das schnell. Das Tragen ist sehr angenehm, da es keine störenden Nähte gibt und sie durch die Polster super am Fuß liegen. Den leichten Druck am Bein finde ich sogar sehr angenehm.

Besonders gut gefällt mir auch, dass ich meine Stiefel leichter angezogen bekomme, da sich keine störenden Falten bilden. Durch die glatte Oberfläche ließen sich nach dem Tag am Stall Heu und Stroh gut entfernen, auch Pferdehaare gingen super ab. Bei manchem Socken habe ich auch nach dem Waschen noch Stallreste dran, aber bei dem CEP-Socken konnte ich alles schnell abreiben, was von großem Vorteil ist, wenn ich mich nach dem Stall mal kurz auf die Couch setzen möchte.

Meine Füße haben sich in den Socken wirklich wohl gefühlt und ich bin positiv überrascht. Die CEP-Socken gibt es für mehrere Sportarten und ich hätte nun wahnsinnig gerne auch noch welche für das Skifahren. Jetzt müssen die Socken natürlich erstmal in die Wäsche, auch wenn ich sie sehr gerne trage, mag ich es doch, wenn sie sauber sind. Meine Füße trauern in den schlabbrigen alten Socken jetzt echt ein wenig.

Socke ist eben nicht gleich Socke.

Negativ anzumerken ist allerding der hohe Preis.

 

Der Zahnarzt war da!

21. April 2017 at 19:44

Gestern hatten wir Besuch von Dr. David Lichtenberg aus der Tierklinik in Hochmoor. Es war mal wieder an der Zeit für den Zahnarzt und so musste Amy gestern mal wieder tapfer sein.

Amy war super neugierig und ist sofort auf den TA zu. Sie liebt Männer ja nun mal doch sehr. Sie hat ganz brav zugeschaut, wie der Doc die Spritze mit der Sedation fertig gemacht hat und wollte sie auch zuerst fressen. Als die Spritze sich aber dann dem Hals genähert hat, war Amy aber doch etwas skeptisch. Den kleinen Pieks hat sie souverän gemeistert.

Nach wenigen Minuten vielen ihr die Augen zu und sie stand etwas schwankend in der Gegend rum. Mir war es nicht so ganz geheuer, mein sonst so aufmerksames Pferd völlig weggetreten da stehen zu sehen. Aber mal ehrlich, wenn ich die Wahl hätte würde ich mich auch bei jedem Arztbesuch betäuben lassen.

Dann durfte ich helfen und sollte den Kopf halten. Vom faul rumliegen wusste ich ja schon, dass so ein Pferdekopf nicht ganz leicht ist, aber wenn man ihn dann hochhalten soll, ist es doch noch mal schwerer als gedacht. Da zahlt sich das gute Krafttraining beim Kackhaufen durch die Gegend schieben endlich mal aus.

Als ich die Zunge halten sollte musste ich wirklich lachen – ein langer nasser Lappen. Während der TA nachsah, stand ich also mit der sabbernden Riesenzunge in der Hand da und habe zugeschaut. Der TA hat es wirklich toll gemacht und hat mich auch fühlen lassen, was weggemacht werden muss.

Das eigentliche Pfeilen ging super schnell, vielleicht 2 Minuten insgesamt. Die Kauflächen waren schräg abgenutzt und wurden nur eben begradigt. Ich durfte nochmal den Unterschied fühlen und dann hat er einen Blick auf die Schneidezähne geworfen. An denen gab es nichts zu bearbeiten, wahrscheinlich auch, weil Amy ihre Zähne immer am Trog schubbelt. Das ist ihm übrigens auch sofort aufgefallen. Ich habe es schon mal mit Einsprühen von einem Anti-Knabber-Spray versucht, aber das schreckt Amy nicht ab. Ich hoffe, sie macht sich ihre Beißerchen nicht ganz kaputt, sonst gibt’s Ärger.

Insgesamt war der TA aber zufrieden und hat noch geholfen, dass schläfrige Bärchen auf seinen Paddock zu bringen. Sie durfte 1 Stunde nichts fressen und wir saßen so lange schön in der Sonne und haben das Pony wach werden lassen.

Als Amy wieder wach war, war schon das Abendessen im Trog und sie konnte es kaum erwarten einen Snack zu nehmen. So eine Stunde ohne Fressen war bestimmt grausam für sie.

Pferde haben bei der Geburt recht lange Zähne, wovon sich aber der größte Teil im Zahnfleisch befindet. Mit den Jahren schieben sie ihre Zähne nach und die Kaufläche nutzt sich ab. Da dies nicht immer gleichmäßig passiert, ist es sinnvoll die Zähne einmal im Jahr kontrollieren zu lassen, um Probleme zu vermeiden.

Dann hoffen wir mal, dass wir den TA frühestens nächstes Jahr zur Kontrolle wieder sehen.

Ausritt in Holland

19. April 2017 at 05:44

Ich muss euch einfach mal von unserem super coolen Ausritt an der holländischen Grenze berichten. Die Leute vom Stall hatten den Ausflug geplant, während ich im Skiurlaub war und da ich ja normal eh keine Chance habe mit Amy den Hof zu verlassen, habe ich mir dazu auch gar keine großen Gedanken gemacht. Als ich aus dem Urlaub zurück war, informierte ich mich, was ich bei der Stallversammlung verpasst habe und so kamen wir auch ins Gespräch über den Ausritt.

Nachdem ich erfuhr, dass es noch einen freien Hängerplatz gab, wusste ich: Du willst mit. Spätestens als von den kilometerlangen Sandwegen, den Natursprüngen und dem See berichtet wurde, war ich Feuer und Flamme. Die Tage vergingen und Karfreitag rückte näher. Ich war immer aufgeregter und die letzte Nacht konnte ich einfach mal gar nicht mehr schlafen.

Mit gepackter Ikeatüte ging es dann viel zu früh in den Stall, aber schlafen konnte ich ja eh nicht mehr. Amy war auch etwas verwundert, was ich denn vor 11 Uhr überhaupt am Stall zu suchen habe. Nach dem Putzen haben wir den Hänger gepackt und dann auch die Ponynase verladen. Es ging wirklich zügig und ohne großes Theater. Als Amy brav auf dem Hänger stand, war ich dann auch endlich entspannt.

Wir waren 1 ½ Stunden unterwegs und hatten zum Glück auch keinen Stau. Als wir ankamen und ich Amy ausgepackt hatte, war sie doch etwas aufgeregt. Neue Umgebung, viele Pferde und auch die waren zum Teil aufgeregt. Nachdem ich Amy fertig gemacht hatte, ging es mit der ganzen Ausreittruppe los. Amy kannte Ausreiten in einer großen Gruppe bislang ja noch gar nicht, wenn waren wir mal zu 4 unterwegs, aber nun waren wir, meine ich, 15 Leute.

Meine Angst nicht hinterher zu kommen war absolut unbegründet und ich hatte mehr Probleme damit anzuhalten. Beim alleine Ausreiten ist Amy ja schon mal etwas wild, aber wenn andere Pferde dabei sind, dann schlurft sie meistens nur lustlos hinterher. Aber in der großen Gruppe war sie aufgedreht und flott unterwegs.

Wir waren eine schöne Runde mit der Gruppe unterwegs. Auf dem Platz mit den Natursprüngen haben wir eine kleine Runde gedreht und Amy hatte wirklich sehr viel Spaß am Springen. Am Rückweg kamen wir dann endlich am See vorbei. Unglücklicherweise hat Amy beim Rausgehen beschlossen, sich durch einen Baum zu quetschen und ich Tollpatsch habe mich an einem Ast festgehalten und bin mit den Beinen im See gelandet. Amy ist gemächlich zu den anderen aus dem See gestiefelt und alle haben mich ausgelacht. Übrigens lachen jetzt noch die Meisten, wenn sie daran denken, wie ich unfreiwillig abgestiegen bin. Ich hatte aber auch Spaß.

Am Hof zurück hat sich die große Gruppe dann in 2 aufgeteilt, um noch eine kleine Runde loszuziehen. Wir 2 Hafireiter haben allerdings beschlossen unseren eigenen Ausflug, zurück zum See zu machen. Nach einem Abstecher auf dem Springplatz, wo wir uns noch ein bisschen ausgetobt haben, ging es dann zum See, um die Badesaison vollkommen zu eröffnen. Amy ist wirklich toll gesprungen, auch über einen 3er Baumhaufen, wo ich fast vor Angst gestorben wäre und so hatte sie sich das Plantschen auch verdient.

Neben dem Gefühl, wenn sich das Pferd unter dir ablegt, finde ich das Gefühl eines schwimmenden Pferdes unter einem absolut geil. Ich glaube ich habe während des Plantschens einfach nur ein Dauergrinsen im Gesicht gehabt. Unsere Gamaschen haben wir im See dann auch noch verloren und mussten diese herausfischen. Amy wollte helfen und hat versucht reinzubeißen und dabei ihren ganzen Kopf unter Wasser gedrückt. Ich musste so lachen, wirklich ein hilfsbereites Ponytier.

Im Wasser selbst ist mir gar nicht wirklich kalt gewesen, dafür aber auf dem Rückweg. Nachdem Amy in ihre Decke eingekuschelt auf dem Hänger stand, konnte ich mich auch endlich umziehen und einen Kakao trinken gehen. Verladen war absolut überhaupt kein Problem und ich war schon fast etwas stolz auf sie. Wir hatten da auch schon andere Erlebnisse, aber seit unserem intensiven Training klappt es jetzt doch wirklich gut.

Zu Hause angekommen war ich einfach nur noch müde. Der Tag war so toll und wir hatten beide eine Menge Spaß. Ich hoffe sehr, dass wir das wiederholen.

 

Das Haflinger Gedicht

12. April 2017 at 05:55

Blonde Mähne, Kulleraugen und nen dicken Bauch,

ja den hat der Hafi auch.

Doch ist der Haflinger auch noch so dick,

macht ihn die neue Eskikollektion gleich super schick.

 

Während andere fleißig Dressur reiten,

lässt der Hafi seine Lippen über´s Gras gleiten.

Und hat er einfach keine Lust,

so sorgt das beim Reiter oft für Frust.

 

Es ist sinnlos mit dem Hafi zu diskutieren,

da kann man sich seine Meinung an die Backe schmieren.

Ist das Warmblut allzeit zur Arbeit bereit,

schubbelt sich der Hafi an deiner Schulter sein flauschiges Kleid.

 

Ob Springen oder Dressur ist ihm ganz egal,

es steht bestimmt noch ein Sack Möhren im Regal.

Beim Ausritt werden die Wiesen besichtigt,

hoffentlich wächst auch das Gras richtig.

 

Haflinger sind sensible Wesen,

manchmal mit dem Verhalten von einem Besen.

Ist man beim Reiten zu hart mit der Hand,

liegt man auch mal schnell mit dem Kopf im Sand.

 

Aussehen tun sie alle gleich,

beiges Fell und Mähne ganz bleich.

Mit der Nase sind sie stets sehr sampft,

doch essen wird immer sofort weggemampft.

 

Man nennt sie blonde Alleskönner,

oder eben: sich-viel-zu-häufig-einen-Snack-Gönner.

Wie viele Schabracken braucht ein Pferd?

11. April 2017 at 05:18

Ich erwische mich in letzter Zeit wieder öfter dabei, das Internet nach schicken Pferdeoutfits zu durchstöbern. Es steht außer Frage, dass ich definitiv genug zum Anziehen habe und absolut nichts mehr brauche – eigentlich.

Mal ganz nüchtern betrachtet könnte man doch eigentlich mit 2 Schabracken auskommen. Eine ist unterm Sattel und eine eben zu Hause zum Waschen. Mehr als 1 passt nun mal einfach nicht unter den Sattel und sie sich selbst beim Reiten über den Kopf zu ziehen sieht komisch aus.

Wenn ich einmal zurückdenke, hatten die Schulpferde alle nur 1 Schabracke. Diese war wochenlang drauf, wurde dann gewaschen und kam nach dem Trocknen wieder unter den Sattel. Naja alle paar Monate gab es schon mal eine andere, die aus dem Keller gekramt wurde. Schön war aber selten eine, es waren immer schlichte, einfarbige Lappen. Da es in meiner Kindheit ja auch noch kein Internet gab, war das für mich vollkommen normal. Bunte oder ausgefallene Schabracken habe ich vielleicht beim Leckerchen kaufen mal in einem Reitsportgeschäft gesehen, das war es dann aber auch.

Mit dem Internet, insbesondere den sozialen Medien, wurde ich auf die bunte Welt der Schabracken aufmerksam. Schon vor Amys Kauf war ich Besitzerin von 2-3 bunten Schabracken, aber nach dem Kauf ist das Ganze nach und nach etwas ausgeartet. Zuerst in Reiterforen, später auf Facebook wurde ich mit der Vielfalt an Pferdeoutfits konfrontiert. Bilder von Pferden in allen erdenklichen Farben, Schabracken mit Mustern oder Glitzer weckten in mir das Verlangen, mich doch mal auf die Suche nach einem oder zwei schönen Outfits für uns zu machen. Wie das geendet hat, wissen wir ja alle.

Erst zog eine grüne Schabracke ein, natürlich mit Bandagen und passendem Häubchen. Es folgte ein rotes Set und ein blaues. Natürlich brauchte ich auch noch ein lila Set und ein pinkes, gelbes, rot-weiß getupftes und blau-türkis gestreiftes. Nach und nach ist meine Sammlung gewachsen. Hin und wieder wurde mal etwas verkauft, aber das fiel mir doch recht schwer. Selbstverständlich zog direkt nach dem Verkauf eines alten Outfits ein neues ein. Mir ist schon bewusst, dass kein Pferd so viel zum Anziehen braucht und doch habe ich wieder zugeschlagen.

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich eigentlich immer nach Schnäppchen suche. Einige Teile habe ich auch vielleicht nur gekauft, eben weil es Schnäppchen waren. Mein größtes Problem ist einfach, dass ständig neue Kollektionen rauskommen und es dann immer etwas gibt, was mir wirklich gut gefällt. Meine Facebooktimeline ist voll von Pferdezeugs und so komm ich auch gar nicht drum rum, die Sachen zu sehen. Ich schaue mir die ganzen Kollektionen natürlich auch gerne an, doof ist nur, dass ich sie dann immer haben will. Ohne das Internet wäre mein Keller mit Sicherheit jetzt nicht voll von Zubehör, welches für 27 Pferde reicht.

Mir macht es einfach Freude, mein Pony hübsch anzuziehen. Ich liebe es, tolle Outfbilder zu machen und mir diese anzuschauen. Warum denn eigentlich auch nicht? Alle meine Besitztümer habe ich mir von meinem erarbeiteten Geld zugelegt. Meinem Pony fehlt es auch mit den Ausgaben für Outfitzeugs an nichts. Und bevor ich mein Geld versaufe oder Kippen kaufe, gibt es eben eine neue Abschwitzdecke.

Meine Sammlung ist mittlerweile doch echt schon geschrumpft, einfach weil ein Anflug von Vernunft dafür gesorgt hat, dass ich mich von einigen Sachen trenne. Eine ganze Zeit habe ich nichts Neues gekauft, da war ich sehr stolz auf mich. Auch wenn ich jetzt versuche mich zu beherrschen, zieht doch immer noch das eine oder andere pinke, glitzernde oder hübsche Teil ein.

 

Produktvorstellung: Epplejeck Regendecke Kisses

10. April 2017 at 05:51

Nachdem Amy ihre letzte Regendecke zerstört hatte, habe ich mich auf die Suche nach einer neuen Regendecke gemacht. Dieselbe einfach nochmal zu kaufen fand ich langweilig und so suchte ich nach etwas Ausgefallenem. Wir mögen ja Farben und Glitzer gerne und so sollte die neue Decke auch nicht einfach schlicht sein. Beim Durchstöbern stieß ich dann auf eine dunkelblaue Decke mit pinken und rosa Küsschen – die soll es sein.

Während meines Skiurlaubs schickte meine Mama mir dann ein Bild vom angekommenen Paket. Ja, meine Mama beherrscht mittlerweile auch Whatsapp. Ich musste mich also noch ein paar Tage gedulden, bis ich das gute Stück endlich live betrachten konnte.

Beim Auspacken habe ich dann kurz einen kleinen Schock bekommen, weil auf dem Etikett 185 cm stand und Amy ja 135 cm trägt. Da Epplejeck aber ein holländischer Laden ist und die Größen in Holland meine ich etwas anders sind, habe ich beschlossen, erstmal keinen Herzinfarkt zu bekommen und sie auszupacken. Ich war sofort verliebt in das schicke Design und habe die Decke erstmal auf der Couch ausgebreitet, um sie ganz betrachten zu können. Größe ist die Richtige und schick ist sie auch.

Beschaffenheit: Die Decke ist eine reine Regendecke, ohne Fleece. Das Material fühlt sich stabil und wasserabweisend an. Die Nähte sind verklebt, somit gehe ich davon aus, dass die Decke auch wirklich dicht ist.

Optik: Das Küsschenmuster ist einfach der Hammer! Die Farbkombination von dunkelblau und den pinken und rosa Küsschen gefällt mir richtig gut. Amy sieht mir der Decke echt richtig toll aus. Es ist sehr außergewöhnlich und auffällig, das mag ich sehr.

Ausstattung: Die Decke verfügt über 2 Kreuzgurte am Bauch und für jedes Hinterbein gibt es eine Beinschlaufe. An den Beinschlaufen gefällt mir besonders gut, dass diese elastisch sind. Bei meiner letzten Decke waren es feste Riemen, die beim Fellwechsel auch schon mal etwas gescheuert haben und ich hoffe, da schaffen die flexiblen Beinschlaufen Abhilfe. Am Widerrist ist die Decke mit Fell versehen. Aufgefallen ist mir noch, dass es am Hinterteil einen längeren Latz gibt. Im Gegensatz zu meiner letzten Decke ist dieser viel größer und verhindert so hoffentlich, dass die Pobäckchen nass werden. An jeder Schulter hat die Decke Schlitze (in Pink) die die Bewegungsfreiheit sicherstellen.

Passform: Wir haben die Decke in 135 cm und sie sitzt gut. Bei vielen Decken haben wir das Problem, dass der Halsausschnitt einfach viel zu weit ist, was hier aber gar nicht der Fall ist. Vorne sitzt sie gut und kann auch durch die Brustverschlüsse gut angepasst werden. Die Kreuzgurte und die Beinschlaufen lassen sich ebenfalls problemlos dem Pferd anpassen. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Decke aus mehr Stoff besteht, als unsere letzte. Es ist somit noch Potential zum dicker werden vorhanden, was der figurbewusste Hafi ja hoffentlich nicht wird.

Amy hat die Decke jedenfalls neugierig beäugt und wirkte sehr zufrieden. Ich glaube, sie weiß einfach wie gut sie damit aussieht und dass sie sich so von ihren Pferdefreundinnen abhebt. Wie strapazierfähig die Decke ist, wird wohl die Zeit zeigen, aber sie wirkt auf jeden Fall sehr stabil. Ein Video zur Decke findet ihr unter: Produktvorstellungsvideo und zum Shop geht´s hier lang.

Schaut doch mal bei Epplejeck vorbei: https://www.epplejeck-reitsport.de/

 

Schockemöhle Sports – Team Contest

6. April 2017 at 21:43

Vor einigen Wochen habe ich auf Facebook den Aufruf zur Bewerbung für den Team Contest gesehen und mir den Artikel durchgelesen. Da ich das Ganze sehr interessant fand, habe ich mich sofort beworben. Eigentlich hatte ich auch keine große Hoffnung ausgewählt zu werden, da der Beitrag bereits unzählige Male geliked, geteilt und kommentiert wurde. Die Chance wollte ich mir trotzdem nicht entgehen lassen und so versuchte ich mein Glück.

Vor einigen Tagen habe ich nichts ahnend in mein Mailpostfach geschaut und siehe da: Sie haben Post! Sofort las ich die Mail aufmerksam durch, ob es sich um eine Zu- oder Absage handelt. Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus: Wir sind dabei.

Was ist der Team Contest? Schockemöhle Sports sucht den Brand Ambassador 2017. Nach der Bewerbungsphase werden 55 Kandidaten mit einem Paket ausgestattet und haben mehrere Monate Zeit, die Produkte auf ihren Social Media Kanälen vorzustellen und diese zu präsentieren. Nach Beendigung werden 5 Finalisten ausgewählt, welche um den Titel des „Brand Ambassadors 2017“ kämpfen.

Wer ist Schockemöhle Sports? Schockemöhle Sports ist eine noch recht junge, aber doch schon bekannte Reitsportmarke. Unter dem Motto „Team Orange“ gibt es zahlreiche Produkte rund um den Reitsport. Die Produkte können in vielen Reitsportläden erworben werde. Einen eigenen Webshop gibt es zwar nicht, dennoch kann die Produktpalette aber auf der Homepage angeschaut werden: http://schockemoehle-sports.com

Wer gehört zu den Kandidaten und wie kann ich alles verfolgen? Eine Jury hat aus allen Bewerbern 55 Kandidaten ausgewählt, welche sich aus Turnierreitern, Freizeitreitern, Social Media Bekanntheiten und neuen Sternchen zusammensetzen. Unter den Hashtags #teamschockemöhle und #teamschockemoehle könnt ihr die Aktivitäten aller Mitstreiter ansehen. Diese werden auf der Homepage des Team Contest im Live Feed zusammengefasst:  http://www.teamcontest.de/live.php

Ich warte nun schon ganz gespannt auf die Ankunft meines Paketes und freue mich, die Sachen testen zu dürfen. Große Chance auf das Finale male ich mir gar nicht aus, aber ich bin froh dabei zu sein und hoffe, euch gefallen unsere Bilder. Sobald das Paket angekommen ist, könnt ihr den Inhalt auf unseren Social Media Kanälen sehen.