BRIDLERY – Anatomische Trense

23. März 2019 at 10:16

Um Weihnachten herum bin ich beim Stöbern im Internet auf eine neue Seite gestoßen. Ich verbringe ja durchaus viel Zeit damit mir alle Trends rund um den Reitsport anzuschauen und so fiel mir „BRIDLERY“ direkt ins Auge. Bislang hatte ich noch nichts von dieser Firma gehört und das hatte auch einen Grund: BRIDLERY ist er seit Ende Dezember auf dem Markt!

Ich war schon länger auf der Suche nach einer Trense ohne Sperrriemen und so hat mich BRIDLERY sehr neugierig gemacht. Wir reiten ja in der Regel ohne Sperrriemen und ich finde es meistens nicht ganz so schön, wenn dann auf dem Nasenriemen das Nöppchen, also die Halterung ist. Da ja die Reiterwelt insgesamt immer mehr umdenkt, wird die Nachfrage nach Trensen ohne bzw. mit abnehmbaren Sperrriemen sicher noch steigen.

Auf der Homepage (www.bridlery.com) habe ich mir dann die einzelnen Modelle angeschaut und ich fand sie einfach nur unfassbar schick. Die Trensen sind alle anatomisch geformt, weich gepolstert und haben einen abnehmbaren Sperrriemen. Es gibt Modelle mit und ohne Lacknasenriemen, aber auch rundgenähte Exemplare. Bei der Auswahl viel mir die Entscheidung, welches Modell ich gerne für Amy hätte, nicht leicht.

Es stand aber recht schnell fest, dass bei uns definitiv eine neue Trense einziehen soll.

Die Auswahl

Nach kurzem Stöbern konnte ich mich dann für das Modell „Charm“ entscheiden. Mir hat die Form des Genickstücks sofort zugesagt, außerdem gefiel mir die Optik am besten. Außerdem ist der Nasenriemen hier schwarz unterlegt und das sah so edel aus.

Der eigentliche Bestellprozess ist super strukturiert und es war sehr leicht sich seinen Wunschwarenkorb zusammen zu stellen.

Neben der Trense „Charm“ habe ich mir auch noch ein Paar Zügel ausgesucht. Hier gibt es drei Varianten zur Auswahl:

Zügel „Cord“: Hierbei handelt es sich um die wohl am weitesten verbreitete Zügelvariante. Die Zügel sind in einzelne Abschnitte aus Cord unterteilt. Bislang waren auch wir meistens mit dieser Art unterwegs.

Zügel „Soft“: Diese Zügel sind genau wie die Variante aus Cord aufgebaut, nur eben aus Soft. Solche Zügel habe ich bislang noch nicht gesehen.

Zügel „Rubber“: Hierbei handelt es sich um durchgehend mit Gummi überzogene Zügel, welche quasi stufenlos zu nutzen sind. Da ich in der Vergangenheit mit dieser Variante gute Erfahrungen gemacht habe und von den normalen Cordzügeln auch noch welche im Keller liegen, habe ich mich für die Zügel „Rubber“ entschieden.

Weiterer Pluspunkt an den Bridlery-Trensen ist das Stirnriemensystem mit Switch-It. Die Stirnriemen lassen sich super leicht mit Druckknopf wechseln, somit ist es nicht nötig, die ganze Trense beim Wechsel auseinander zu bauen.  Das Ganze geht natürlich mit den Modellen von BRIDLERY untereinander oder erleichtert mir in meinem Fall das Anbringen meines Magic Tacks Stirnriemens. Da ich schon seit vielen Jahren treuer Magic Tack Kunde bin, wird mein Stirnriemen natürlich auch an meine neue Trense von Bridlery umziehen.

Da es grade ein Bestellangebot gab, war bei meiner Bestellung auch direkt eine Trensentasche dabei. Dies fand ich auch absolut verlockend, da wir ja öfter mit dem Hänger unterwegs sind und die Trense so auch auf Reisen gut geschützt ist und einfach transportiert werden kann.

Nachdem ich meine Bestellung aufgegeben hatte, hieß es warten…

Das Auspacken

Schon aus dem Fenster konnte ich den DHL-Mann sehen und habe mich sehr auf das Paket gefreut. Jetzt stellte sich ja die Frage: Kann die Trense auch live ihren guten Eindruck bestätigen?

Das Paket war definitiv mit Leidenschaft gepackt. Man hat sofort gemerkt, dass die Menschen hinter BRIDLERY ihr Produkt mögen, denn die Trense war liebevoll verpackt.

Die Trense war in ganz tolles Goldpapier gewickelt und war somit wie ein Geschenk an das Pony verpackt. Mir hat auch besonders gut gefallen, dass dem Paket eine handgeschriebene Grußkarte lag. Dies zeigt, mit wie viel Mühe das Paket gepackt wurde. Außerdem befand sich noch eine kleine Aufmerksamkeit in Form von Leckerchen für das Pferd im Karton. So macht das Auspacken freude!

Nachdem ich das Modell „Charm“ in den Händen hielt, war ich positiv angetan. Das Leder fühlt sich sehr angenehm an und die Trense ist sehr hochwertig verarbeitet. Das schon im Internet gutaussehende Design lässt sich auch wenn man die Trense in der Hand hält nur bestätigen.

Zunächst habe ich den Paketinhalt ausgiebig inspiziert und war voller Vorfreude Amy die Trense am nächsten Tag anzuprobieren.

Im Stall angekommen, wurden erstmal das Gebiss an die Trense gebaut, damit Amy sie anprobieren konnte. Später habe ich unseren MagicTack Stirnriemen eingebaut. Das BRIDLERY-Stirnriemensystem hat mir den Wechsel des Stinriemens sehr leicht gemacht.

Qualität

Durch die gute Lederqualität war auch das Einstellen der Trense auf Amys Größe kein Problem. In der Vergangenheit hatte ich da auch schon Trensen aus so einem harten Leder, das das Verstellen ein Kampf war. Die BRIDLERY Trense liest sich aber schnell und einfach einstellen.

Wie schick! Amys Köpfchen in dem Modell „Charm“. Ich war sofort begeistert und Amy schaute auch direkt etwas eingebildet. Ich bin ja der festen Meinung, dass sie genau weiß, dass sie ein Ponymodel ist.

Passform

Die Trense ist anatomisch geschnitten und soll den Druck auf den Nervenbahnen im Gesicht mindern. Sie ist im Genick und an der Nase gut gepolstert und sitzt richtig gut. Zunächst habe ich die Trense komplett anprobiert, also mit dem Sperrriemen. Anschließend habe ich diesen dann abgemacht und in die Trensentasche gelegt, damit ich immer weiß wo er ist, falls wir ihn verwenden möchten.

Amy wirkte auch nach der ersten Reiteinheit sehr zufrieden.

Die Zügel „Rubber“ liegen gut in der Hand und rutschen nicht. Amy lief sehr entspannt und ich glaube, ihr gefällt die neue Trense sehr gut. Diesmal habe ich mir auch fest vorgenommen, dass ich die Trense regelmäßig reinigen und pflegen werde. Bei mir wird sie aber vermutlich dann doch dem Schmutz-Supergau-Test unterzogen. Kleiner Spaß am Rande, ich werde sie natürlich gut pflegen, damit wir auch lange Freude daran haben werden.

Fazit und Empfehlung

Amy ist mehr der Trense sehr zufrieden und wir nutzen diese mittlerweile schon ein paar Wochen. Amy läuft noch immer sehr entspannt mit dem Model „Charm“. Es wird nur langsam mal Zeit die Trense zu putzen 🙂

Danke an das BRIDLERY-Team für diese optisch schicke, fürs Pferd angenehm anatomisch geschnittene und qualitativ hochwertige Trense!

UPDATE: Das Team von BRIDLERY hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es derzeit eine Aktion gibt, bei der man die Zügel und Trensentasche zur Trense geschenkt bekommt!

Die Trensen findet ihr hier: BRIDLERY

Der Regenschirm fürs Pferd

1. Februar 2019 at 05:30

Zugegeben: Die Vorstellung, dass unsere Pferde mit einem Regenschirm auf der Weide stehen, ist schon recht lustig. In der Praxis gestaltet sich das Ganze natürlich schwierig und so ist es einfacher, wenn die Pferde bei nassem Wetter Regendecken tragen.

Nachdem ich seit einigen Wochen die gefütterte 200 g Decke „Buster Turnout Rug“ von Premier Equine in Benutzung habe und mich diese komplett überzeugt, wollte ich auch unbedingt noch eine ungefütterte Regendecke von Premier Equine haben. Die Passform und Qualität der Decken sind einfach super und so habe ich mir die 0g Decke „Buster Hardy Half Neck Turnout Rug“ ausgesucht.

Nach der gewohnt schnellen Lieferzeit von 2-3 Tagen, kam das gute Stück aus England bei uns an. Geliefert wurde die Decke natürlich auch wieder in einer praktischen Tasche. Dort lässt sich die Decke Lagern und auch einfach Transportieren.

Beim Auspacken habe ich festgestellt, dass die Decke in echt noch schicker ist, als auf den Bildern. Farblich gefällt mir navy generell an Amy sehr gut und so passt die Decke hervorangedn in unseren Kleiderschrank. Das besondere an der Buster Hardy half neck, ist aber das Abgenähte. Logo und Nähte sind in rot und royalblau gefasst und das macht die Decke optisch besonders schick.

Auf dem Logo der Bauchgurte befindet sich auch nochmal die Füllmenge der Decke. Während bei dieser hier die 0 g vermerkt sind, so findet man auf meiner Winterdecke die 200 g. Somit kann man auch immer nochmal schnell nachschauen, wie dick die Decke ist, die das Pferd grade trägt.

Die Kreuzgurte unterm Bauch lassen sich stufenlos einstellen, sodass auch jeder Pferdebauch in die Decke hereinpasst.

An Brust und Hintern sind Reflexionsstreifen angebracht, welche Licht gut reflektieren, sodass man das Pferd auch bei Dunkelheit erkennt.

Neben den stabilen Brustverschlüssen befindet sich vorne auch noch ein Klettverschluss, welcher zusätzlich für guten Halt sorgt.

Wie auch meine Winterdecke verfügt diese über Beinschlaufen und eine weitere Schlaufe, für hinten. Somit hat die Decke einen sehr guten Halt, auch wenn das Pferd auf der Weide galoppiert oder sich mal wälzt. Der Riemen für hinten ist mit einem extra Gummiüberzug versehen, sodass er auch dann gut zu reinigen ist, wenn das Pferd auf den Riemen äppelt.

Außerdem finde ich den langen Schweiflatz toll, so ist auch der Hintern gut vor Regen geschützt. Hier hat Premier Equine auch ebenfalls etwas Cleveres überlegt. Der Schleiflatz verfügt über eine weitere Schlaufe, durch welche man den Schweif zieht. Hebt das Pferd nun den Schweif beim Äppeln, so hebt sich auch der Schweiflatz mit an und bleibt sauber.

Die Decke ist einfach super toll verarbeitet und passt dem Pferd sehr gut. Mir gefällt an diesem Model der hohe Kragen sehr gut, da es jetzt im Winter ja nicht nur oft regnet, sondern auch stürmisch ist und durch den Kragen ist das Pferd noch besser geschützt.

Je nach Temperatur passe ich die Decke den Bedürfnissen meines Pferdes an.

Es ist Kuscheldeckenzeit

26. November 2018 at 15:46

Der Sommer ist nun endgültig vorbei und die Temperaturen liegen kontinuierlich unter 10 Grad. Der Blick auf den Wetterbericht hat auch schon gezeigt, dass es in den nächsten Tagen die ersten frostigen Nächte geben wird. Da Amys Rücken grade bei Regen sehr verspannt ist, trägt Amy jetzt wieder eine Regendecke.

Nachdem das Wetter ja in den letzten Jahren immer extremer geworden ist und schon der Sommer unerträglich heiß war, befürchte ich ähnliches für den Winter. Da es nun immer öfter regnet und die Temperaturen so kalt sind, habe ich mich auf die Suche nach einer neuen, gefütterten Winterdecke für die Ponydame gemacht. Grade weil es vor allem nachts jetzt immer frischer ist, sollte die Decke auf jeden Fall auch ein Halsteil haben. Unsere Pferde kommen das ganze Jahr über auf die Weide, insofern wollte ich eine gut schützende Decke. Unser Stall liegt oben auf einem Berg, wo es immer sehr windig ist, da soll das Pferd ja vor allen Wetterlagen geschützt sein. Außerdem hat Amy eine Paddockbox und kann nachts draußen stehen, was sie gerne wahrnimmt.

Da wir schon mit vielen anderen Produkten von Premier Equine gute Erfahrungen gemacht haben, fiel die Wahl bei der neuen Winterdecke auf ein Model von PE. Die englischen Größen sind allerdings etwas anders als bei deutschen Reitsportläden. Zunächst war ich etwas verwirrt, für welche Größe wir uns entscheiden müssen. Zum Glück gibt es auf der Homepage eine super Anleitung und Größentabelle. Man muss das Pferd in zwei Schritten vermessen:

Schritt 1: Größe des Pferdes ermitteln

Hierzu misst man die Höhe des Widerrists vom höchsten Punkt, bis zum Boden. Amy ist 1,50 Meter groß.

Schritt 2: Länge des Pferdes ermitteln

Hierzu misst man die Länge des Pferdes von der Brustmitte, bis zum Ende des Hinterbeins.

Ein Blick in die Tabelle hat mit dann gezeigt, dass wir die Decke in Größe „5,9“ benötigen. Nach der Bestellung hatte ich ein wenig Angst, ich könnte mich vermessen haben und Amy muss entweder ein Kleid tragen oder die Decke geht nachher nicht zu. Die Sorge war aber vollkommen unbegründet, denn als ich die Decke das erste Mal auf das Pferd gelegt habe, sah ich wie toll sie sitzt.

Die Passform der Decke ist spitze! Sie sitzt wirklich richtig gut und passt wie angegossen. Das schöne ist eben, dass es nicht nur die deutschen Standartmaße gibt, sondern eben auch viele Zwischengrößen, sodass man für fast jedes Pferd die passende Decke findet.

Die Decke hat an der Brust einen Klettverschluss, über dem auch noch 2 Schnallen angebracht sind. Unterm Bauch wird die Decke wie gewohnt mit 2 Bauchgurten verschlossen. Außerdem verfügt sie auch über Beinschlaufen, welche für Pferde die sich gerne mal wälzen besonders sinnvoll sind, da die Decke so noch besser auf dem Pferd hält.

Der Schweifriemen ist mit einem Gummischoner überzogen. Es ist die erste Decke, wo ich dies gesehen habe und ich finde die Idee richtig gut. In der Regel hat man ja immer Rückstände von Pferdekot an dem Band, was beim Öffnen und Schließen nicht so schön ist. Bei dieser Decke lässt sich der Riemen aber durch den Schoner super leicht mit einem Tuch abwischen, wenn er mal verunreinigt ist.

Alle Riemen lassen sich problemlos auf die individuelle Größe des Pferdes anpassen. Sollte Amy also noch einen kleinen Speckbauch bekommen, können wir die Kreuzgurte einfach etwas weiter machen.

Optisch ist die Decke einfach ein absoluter Hingucker. Lila ist meine Lieblingsfarbe und ich freue mich sehr, dass Amy nun auch eine Decke in lila hat. Durch die abgesetzten Nähte, wirkt die Decke noch edler. Besonders gut finde ich auch die reflektierenden Streifen, da das Pferd so auch in der Dunkelheit gut sichtbar ist.

Die Decke ist absolut hochwertig verarbeitet. Sie ist wasserabweisend und lässt auch kalten Wind nicht an das Pferd.

Optional kann die Decke auch als Version mit Halsteil bestellt werden. Sollten die Temperaturen also weiter sinken, kann die Decke einfach um das Halsteil ergänzt werden. Dieses wird auf beiden Seiten mit Doppelklettband an der Decke befestigt. Dadurch, dass das Klett doppelt ist, hält das Halsteil auch, wenn das Pferd sich mehr bewegt, tobt oder sich auch mal wälzt. Damit der Pferdehals warm bleibt, verschließt man das Halsteil vorne mit 3 Klettbändern.

Ich glaube jeder Reiter kennt die Angst, dass Pferd könnte frieren. Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Natur die Tiere mit dem Winterfell gut vor Kälte schützt, gibt es eben auch Pferde die eine Decke benötigen. Die 200g Winterdecke von Premier Equine ist ihre Anschaffung auf jeden Fall wert.

Amy wirkt mit der dickeren Decke absolut zufrieden und ihr Rücken ist viel entspannter, weil er einfach nicht so auskühlt. Wenn wir jetzt auf den Wetterbericht schauen, dann sind wir ganz entspannt, denn Amy ist für die kalten Tage bestens gerüstet. Wir überlegen jetzt noch eine zweite Decke zum Wechseln zu besorgen, falls der Winter doch nasser und kälter wird, als wir befürchten.

Wir haben das Model „Buster“.

Reiten, ein Sommerhobby?

19. November 2018 at 07:33

Die Tage werden wieder kürzer. Egal, ob ich morgens früh das Haus verlasse oder abends aus dem Stall komme, es ist immer dunkel. Die Temperaturen sinken und grade nach diesem Jahrhundertsommer mit wochenlang über 30 Grad, fühlt sicher dieser Herbst noch kälter an als sonst.

Zugegeben, bei den immer kälter werdenden Tagen, ist es schon manchmal schwierig seinen inneren Schweinehund zu überwinden und in den Stall zu fahren. Ein Pferd zu besitzen ist nur eben mit der großen Verantwortung belastet, dass man sich das ganze Jahr über gut um seinen Partner kümmert. Mir persönlich macht das Wetter meistens gar nicht mehr so viel aus, wenn ich denn einmal am Stall angekommen bin. Solange ich aber zu Hause oder im Büro sitze und aus dem Fenster schaue, graut es mir häufig davor in den Stall zu fahren.

Während einem beim Reiten selbst ja recht schnell warm wird, so gibt es auch Aufgaben im Stall, die im Winter weniger Spaß machen. Neben der Stallarbeit, dem Warten auf Tierarzt oder Hufschmied und dem Putzen, friere ich vor allem beim Longieren. Wenn man bei dem kalten Wetter länger steht und sich wenig bewegt, dann friert man eben auch schnell.

Im Winter gehe ich meistens dick eingepackt, von Mütze über Handschuhe, bis hin zu dicken Wollsocken, in den Stall. Letzte Jahr bin ich aber beim Surfen im Internet noch auf eine geniale Erfindung gestoßen: Beheizbare Kleidung!

Da zu dem Zeitpunkt aber die Tage schon wieder heller wurden und die Temperaturen gestiegen sind, hat sich eine Anschaffung einfach nicht mehr gelohnt. Im Kalender wurde aber ein dicker Vermerk für diesen Winter gemacht.

Vor ein paar Wochen erreichte mich dann ein Paket von der Firma Lenz. Ich wollte eine beheizbare Weste und beheizbare Socken testen und freute mich sehr, als ich das Paket in den Händen hielt. Zunächst wurden beide Produkte ausgepackt und sorgfältig begutachtet. Qualitativ machten sie einen super Eindruck und ich konnte es kaum erwarten, bis es endlich kalt genug wurde, um die beiden Sachen im Stall zu testen.

Da ich ja ein kleines Spielkind bin, konnte ich natürlich nicht warten und habe direkt man die Akkus aufgeladen. Während die Akkus geladen haben, habe ich mein Handy gezückt und mir die App zur Steuerung der Produkte herunter geladen.

Da ich bei der Bedienung nichts falsch machen wollte, habe ich zunächst einen Blick in die Gebrauchsanweisung geworfen. Die wichtigsten Infos konnte ich direkt entnehmen und so habe die Anleitung schnell beiseitelegen können.

Nachdem ich die Akkus geladen hatte, habe ich sowohl die Weste, als auch die Socken mit den Akkus bestückt. Das Anschließen der Akkus war kinderleicht, denn sie werden mit 3 Druckknöpfen mit der beheizbaren Kleidung verbunden.

Zunächst habe ich mir die Socken angezogen und diese manuell eingeschaltet. Schließlich musste ich ja sofort wissen, ob sie funktionieren und das taten sie. Bei den Socken wird nur der vordere Teil an den Zehen geheizt, was aber durchaus ausreichend ist. Nun habe ich das Handy zu Hand genommen um die Socken mit der App zu konfigurieren.

Zum Konfigurieren der Akkus mit der App ist es notwendig, die Taste, ich hätte fast den Homebutton (Iphone-Suchti) gesagt, 15 Sekunden lang zu drücken, bis die mittlere Lampe aufleuchtet. Nun findet das Smartphone den Akku über Bluetooth und man kann auswählen, für welches Produkt der Akku genutzt wird, um so individuell die Produkte ansteuern zu können. Mit der App ist es als theoretisch möglich, beide Füße unterschiedlich warm einzustellen.

Den Vorgang habe ich mit beiden Füßen durchgeführt und anschließend getestet. Während sich die Produkte manuell in 3 Stufen regeln lassen, ist über die App noch eine präzisere Steuerung möglich.

Dass man die Socken ja an den Füßen trägt und dies in der Regel ja auch noch unter anderer Kleidung, so ist die Appsteuerung sehr viel einfacher. Während man als Reiter, mit den Socken über der Hose noch gut an das Bedienfeld herankommt, so ist es als Skifahrer schon schwieriger unter einer dicken Skihose an das Bedienfeld zu kommen.

Da bei uns auch im Februar wieder ein Skiurlaub ansteht und wir vorher sicher auch nochmal nach Winterberg fahren, habe ich mich direkt für die Verwendung der App entschieden.

Nachdem ich die Socken konfiguriert habe und sie einem kurze Test in der Wohnung unterzogen habe, zunächst erstmal wieder sicher verstaut. Beim Lagern ist darauf zu achten, dass die Akkus von den Produkten getrennt werden.

Das tolle an der App ist, dass man durch die Registrierung bei Lenz auch immer alle aktuellen Updates zur Software erhält.

Nachdem ersten Test der Socken war auch die Weste an der Reihe. Die Weste sitzt super und ich war direkt begeistert, von dem kuschlig warmen Rücken. Auch die Weste lässt sich wie die Socken manuell durch drei Stufen steuern oder eben präziser über die App. Zunächst hatte ich die Weste über meinen dünnen Pullover gezogen, aber mir hat die Wärmeentwicklung näher am Körper besser gefallen. Somit habe ich die Weste dann direkt über mein Top gezogen und so nur eine Kleidungsschicht zwischen mir und der Weste gehabt.

Nachdem nun beide Produkte inspiziert und getestet wurden, stand dem Härtetest im Stall nichts mehr im Weg.

Zunächst hatte ich beide Produkte ausgeschaltet angezogen und habe mich auf den Weg zum Pferd gemacht. Nach dem Saubermachen des Paddocks habe ich Amy von der Wiese geholt und sie geputzt. Anschließend haben wir uns auf den Weg zum Platz gemacht, wo ich sie longiert habe.

Nach den ersten 5 Minuten war mir dann schon kalt, sodass ich kleine Frierhippe die Socken und die Weste eingeschaltet habe. Ein Traum! Der Winter wird dieses Jahr ziemlich erträglich, denke ich.

Die Socken uns die Weste werden mich den ganzen Winter am Stall und auch beim Skifahren begleiten!

Je nach Heizstärke halten die Akkus eine gewisse Anzahl an Stunden gut warm. Da ich in der Regel ca. 3 Stunden am Stall bin, habe ich die Maximaldauer noch nicht erreicht. Die Zeit am Stall hatte ich aber überhaupt keine Probleme mit der Akkuleistung. Der entgültige Langzeittest folgt dann, wenn ich den ganzen Tag auf der Skipiste bin.

Die beheizbaren Socken und die Weste von Lenz sind einfach sehr zu empfehlen.

Animalon – die flexible Pferdebürste

18. Oktober 2018 at 06:37

Schon vor einiger Zeit bin ich auf die Bürsten von Animalon aufmerksam geworden. Die Leute klangen so begeistert, doch ich konnte mir nicht vorstellen, was an den Bürsten so besonders sein sollte. Dennoch hatten sie meine Aufmerksamkeit gewonnen und ich habe ihren Account auf Instagram abonniert und die Erfahrungen anderer Pferdemädchen verfolgt.

Irgendwie hat sich mit der Zeit dann doch das Verlangen entwickelt, die Bürsten einmal selbst zu testen. Als ich das Angebot erhielt, war ich sehr happy und habe mich auf mein Päckchen gefreut.

Schon beim Auspacken hatte ich dann eine Menge Spaß, weil ich die Bürsten als kleine Monsterhandpuppen zum Spielen benutzt habe und sie so Amy vorgestellt habe. Amy war sehr interessiert und hat erstmal versuch eine Bürste zu fressen. Seitdem ist das Putzen bei uns immer ein kleines Kasperletheater, wo Amy und die Bürste um die Wette flehmen.

Das besondere an den Bürsten ist die Flexibilität, denn die Bürsten sind in 3 Bereiche geteilt und somit passen sie sich anatomisch dem Pferdekörper an. Während das Putzen mit einer starren Bürste einen viel kleineren Bereich des Pferdes reinigt, deckt die flexible Bürste bei jedem Streichen eine größere Fellfläche ab. Besonders an Stellen wie den Beinen, lässt sich das Fell viel leichter putzen.

Es ist tatsächlich ein Unterschied, ob ich eine herkömmliche Bürste oder die flexible von Animalon benutze. Mir macht das Putzen mit den Bürsten mehr Freude und auch Amy ist sichtlich zufrieden. Ich habe den Eindruck, dass sie mit diesen Bürsten tatsächlich mehr glänzt.

Wir haben die Wurzelbürste CareFlexfür Beide und groben Schmutz, den Striegel CareFlex zum Entfernen von Haaren im Fellwechsel und zu Massagezwecken und die Kardätsche CareFlex, um auch den letzten Staub aus dem Fell zu bekommen. Außerdem haben wir die kleine weiche Gesichtsbürste und einen Hufauskratzer. Ich glaube für die kalten Wintertage fehlt und jetzt noch der Massagestriegel, damit ich das Pony noch mehr verwöhnen kann. Und die Fellglanzbürste, für Fotoshootings. Die beiden darf Amy sich zu Weihnachten wünschen.

Ein weiterer Pluspunkt der Bürsten ist die verstellbare Klettschlaufe. Die Bürste lässt dich nämlich der Reiterhand anpassen. So bekommen auch kräftige Männer ihre Hand durch die Halteschlaufe und bei zarten Kinderhänden ist der Halt ebenfalls gewährleistet.

Wir sind jedenfalls super zufrieden mit unseren Animalon-Bürsten und haben seitdem noch ein wenig mehr Freude im Stallalltag 🙂

Sicher auf Reisen

17. August 2018 at 05:51

Wir ihr ja wisst, ist Verladen nicht unbedingt unsere Lieblingsdisziplin. Einmal auf dem Hänger ist die Fahrt kaum ein Problem und auch wenn das Verladen schon viel besser geworden ist, gerne werden wir es beiden wohl nie machen. Da wir aber doch hin und wieder unterwegs sind, habe ich mir seit einiger Zeit Gedanken zum Beinschutz beim Hänger fahren gemacht. Grundsätzlich gehen da ja auch die Meinungen auseinander: Einige fahren am liebsten ganz ohne Schutz, andere mit normalen Gamaschen oder Bandagen und viele nutzen eben die extra dafür vorgesehenen Transportgamaschen.

Eine Seite von mir ist der Meinung, dass es auch ohne Schutz vertretbar ist, denn die Tiere achten ja grundsätzlich schon auf ihre Knochen. Meine andere Seite würde am liebsten das ganze Pferd in Watte packen, damit es gut geschützt ist. Man hört und liest sowohl Geschichten, wo Tarnsportgamaschen die Pferde geschützt haben, aber eben auch Stories, wo grade diese Schuld an einer Verletzung waren. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, wie er dies beim Transport handhaben möchte.

Ich habe mich immer mal wieder umgeschaut, welche Modelle es auf dem Markt gibt. Häufig werden die Transportgamaschen nur in Pony oder Warmblut angeboten. Beim Anschauen im Laden oder auf Messen war ich der Meinung, dass die einen wohl zu groß und die anderen zu klein sein würden. Bislang habe ich einfach keine ansprechenden gefunden. Wir haben uns dann letztes Jahr für flexible Neopren-Gamaschen entschieden, welche nicht ganz so hoch sind, dafür aber mit einem Kissen gepolstert. Dennoch hatte ich immer im Hinterkopf, dass ich gerne vernünftige Transportgamaschen haben wollte.

Beim durchstöbern des Premier Equine Katalogs habe ich dann ein Model entdeckt, welches meine Aufmerksamkeit auf sich zog: Die „Knee Pro-Teque Airtechnology Horse Travel Boots“. Nach dem Lesen der Produktbeschreibung fiel mein erster Blick auf die verfügbaren Größen. Die Transportgamaschen sind in 3 Größen bestellbar: small, medium und large. Das klang sehr vielversprechend, so musste ich bei der Größenwahl keine Kompromisse zwischen Pony oder Warmblut eingehen, sondern konnte sie einfach in „M“ wählen. Mit ihren 1,50 Meter ist Amy ja größentechnisch bei solchen Produkten in der Mitte.

Optisch sehen die Transportgamaschen wirklich toll aus, modern, edel und schick. Ich habe zum ersten Mal Transportgamaschen mit extra Knieschutz gesehen. Sowas kannte ich bislang noch nicht und war positiv davon angetan.

Die Knieschoner machen ja durchaus Sinn, sollte das Pferd einmal stürzen und auf die Knie sacken, so sind diese extra gepolstert. Die Gamaschen haben außerdem den Vorteil, dass sie Luft durchlassen und die Beine des Pferdes so immer kühl bleiben.

Die Polsterung hat Luftlöcher und ist mit einem strapazierfähigen Material überzogen. Es ist möglich die Gamaschen auch bei 30 Grad zu waschen, wenn sie nach mehrmaligem Gebrauch schmutzig geworden sind. Diesen Vorgang habe ich bislang noch nicht getestet, da bei uns zu Hause ein generelles Pferdesachen-Waschverbot herrscht. Ich handhabe die Reinigung so, dass ich den groben Dreck einfach abbürste oder die Gamaschen mit einem Wasserschlauch abspritze. Egal ob nach dem Tragen oder dem Reinigen, die Gamaschen trocknen wirklich gut und zügig.

Die Qualität ist wie schon gewohnt sehr hoch. Die Verarbeitung ist top und das Material sehr hochwertig. Die Gamaschen lassen sich durch die großen Klettverschlüsse ganz leicht am Pferdebein anbringen. Die Innenseite ist aus einem sehr weichen und angenehmen Material und liegt super am Pferdebein.

Als ich sie das erste Mal angezogen habe, musste ich doch sehr lachen, weil Amy damit die ersten Schritte wirklich sehr lustig gelaufen ist. Wenn Pferde keine Transportgamaschen kennen, müssen sie sich ja zunächst daran gewöhnen. Da die Gamaschen über die Gelenke gehen, ist es für die Pferde zunächst ungewohnt.

Die Gamaschen sind im Übrigen in 3 Farben erhältlich: braun, schwarz und navy. Zurzeit bin ich ein totaler Fan von navy, insofern haben wir uns für die blauen Transportgamaschen entschieden. Diese passen auch farblich zu unserem Anhänger, dieser hat auch ein Dach in navy. Klingt zwar doof, aber ich finde es schön, wenn Dinge farblich aufeinander abgestimmt sind.

Die Transportgamaschen werden in einer tragbaren Hülle geliefert, so können sie problemlos transportiert und auch aufbewahrt werden. Da bei uns ja schon mal das Chaos in unserem Spind und Keller herrscht, bleiben so alle 4 Gamaschen ganz leicht zusammen.

Wir hoffen das Verladen für uns bald kein Problem mehr ist und wir dann sicher beschützt auf Reisen gehen können. Es gibt dem Reiter doch ein sicheres Gefühl, wenn man weiß, dass das Pferd gut geschützt im Hänger steht.

Mattes Lammfellgurt

9. August 2018 at 05:39

Vor einigen Jahren habe ich mir den Traum einer schicken Mattes Lammfellschabracke erfüllt. Seitdem habe ich auch immer mal wieder damit geliebäugelt mir auch noch einen Lammfellgurt zu holen und mittlerweile haben wir nun endlich einen und wollen ihn nicht mehr missen. Hin und wieder muss man sich, ähm dem Pony, ja mal etwas gönnen.

Ich habe mich vor einiger Zeit das erste Mal auf der Homepage von Mattes nach einem Lammfellgurt umgesehen und wusste zu nächst gar nicht, dass es so viele unterschiedliche Formen gibt, die jeweils zu einem bestimmten Pferdetyp passen. Somit habe ich mich zunächst über die einzelnen Formen informiert, um zu schauen, welcher Gurt es für Amy werden sollte. Ich habe beschlossen, dass wir einen neuen Kurzgurt für unseren Dressursattel haben möchten. Mattes führt neben Kurzgurten auch Langgurte, Westengurte oder Spezialgurte. Hier ist eine Liste, welche Formen es bei den Kurzgurten gibt:

-anatomisch

-asymetrisch

-athletico

-mondförmig

Je nach Körperbau des Pferdes gibt es einen anderen Gurttyp, der sich besonders gut eignet. Da Amy einen recht runden Körperbau, mit kurzen Rücken hat, habe ich mich für diese Form entschieden. An dieser Stelle möchte ich ein großes Lob an die super verständliche Homepage aussprechen, da man dort eine ganz tolle Übersicht über die einzelnen Gurte mit einer kurzen Erklärung findet, welche es einem die Entscheidung sehr viel einfacher macht. Ebenso findet man eine Übersicht welche einem eine Hilfestellung bei der Wahl der richtigen Gurtlänge bietet.

Ein Sattelgurt sollte generell immer an beiden Seiten gleichmäßig weit gegurtet werden und die Schnallen müssen über dem Ellenbogen des Pferdes liegen, um Verletzungen zu vermeiden und die Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken. Lieder sieht man häufig zu kurz gewählte Kurzgurte bei einigen Pferden.

Da ich Amys Gurtlänge kenne und ich mich für die Form entschieden hatte, konnte ich mir meinen Wunschgurt nun im Konfigurator zusammenstellen. Ich muss sagen, ich bin ja generell ein richtiger Freund davon, wenn man sich ein Produkt nach eigenen Vorstellungen zusammenstellen kann und habe immer riesig Spaß, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Der Umgang mit dem Konfigurator auf der Seite von Mattes, war kinderleicht und man wird verständlich durch den Prozess geleitet.

Mir fiel es wahnsinnig schwer mich für ein Design zu entscheiden, da man ganz tolle Farbkombinationen zusammenstellen kann. Zunächst wollte ich mich für eine sehr farbenfrohe Version entscheiden, bin dann aber doch zu dem Entschluss gekommen, etwas schlichte zu wählen. Dies hielt ich für sinnvoll, da der Gurt so zu allen Outfits passt. Wenn ich mal im Lotto gewinnen sollte, dann bekommt Amy aber zu jedem unserer Outfits einen passenden Gurt 😉

Nach der Konfiguration war ich sehr gespannt, wann ich meinen Gurt endlich in den Händen halten kann. Zu meiner Überraschung war er schnell bei mir, was ich nicht erwartet hatte. Voller Freude habe ich das Paket geöffnet und war kurz sprachlos. Der Gurt ist nämlich wirklich ganz klasse verarbeitet und super flauschig. Mir war er fast zu schade, um ihn mit zum Stall zu nehmen, aber schließlich war er ja für das Pony bestimmt.

Dem Gurt waren eine Waschanleitung und eine kleine Probeflasche mit Lammfellwaschmittel beigefügt. Das fand ich sehr schön, da man so für die erste Gurtwäsche optimal vorbereitet ist. An dieser Stelle möchte ich euch darauf hinweisen, dass Lammfellprodukte mit besondere Vorsicht gereinigt werden müssen. Da ich eine ganz lausige Hausfrau bin, werde ich den Gurt wohl zum Reinigen bei meiner Mama abgeben. Natürlich ist das Waschen aber kein Hexenwerk und wer sich an die beigefügte Waschanleitung hält wird lange Freude an den Produkten haben.

Meine Schabracke habe ich ja jetzt schon seit 5 Jahren und sie ist immer noch in einem super Zustand. Generell bin ich von der Verarbeitung der Mattesprodukte wirklich überzeugt.

Das Schöne an dem Sattelgurt ist, dass der Lammfellüberzug zum Waschen vom restlichen Gurt abgenommen werden kann. Somit muss nicht den ganzen Gurt waschen, sondern lediglich den schmutzigen Teil.

Die Mattes Lammfellgurte haben zudem eine besondere Schnalle. Diese ist mit einer Feder ausgestattet und erleichtert einem das nachgurten. Wenn man den Gurt anzieht, dann wird der Stab durch die Feder automatisch in das nächste freie Loch gedrückt. Es ist somit im Grunde möglich mit nur einer Hand nach zu gurten. Diese Funktion hatte ich bislang bei keinem Sattelgurt und war positiv beeindruckt davon.

Noch am selben Tag nach Ankunft des Paketes habe ich Amy ihren neuen Gurt gezeigt. Nach einem kurzen schnuppern, habe ich dann gesattelt und den Gurt das erste Mal umgelegt. Rein optisch sah sofort sehr schick aus. Amy wirkte während der gesamten Reiteinheit ausgesprochen zufrieden.

Auch nach dem nun längeren Test läuft das Pferd mit dem Gurt sehr gut. Wir sind total zufrieden mit dem tollen Gurt. Das Schöne am Lammfell ist auch, dass es sehr hautfreundlich ist und durch seine Beschaffenheit vor scheuer- oder Druckstellen schützt. Außerdem ist es für das Pferd bei den warmen Temperaturen derzeit sehr angenehmen, weil ein Naturprodukt auf dem Bauch zu haben mit Sicherheit schöner ist, als ein Kunststoffgurt. Auch wenn Amy bei der Arbeit schwitzt, trocknet der Gurt sehr schnell wieder. Ich finde Lammfellprodukte generell sehr schön und funktionell.

Amy und ich lieben unseren Gurt und überlegen, ob wir nicht auch noch einen neuen Langgurt für unseren Vielseitigkeitssattel besorgen.

Gesunde Belohnung

18. Juli 2018 at 05:47

Neben dem Reiten machen Amy und ich ja wie ihr wisst auch viel Quatsch. Natürlich darf bei der Arbeit die Belohnung nicht fehlen. Ich versuche zwar auch durch Stimme und Streicheln zu loben, aber Liebe geht eben doch manchmal durch den Magen. Amy arbeitet besser und motivierter mit, wenn auch mal ein Keks für sie herausspringt.

Ich habe neben klassischen Leckerchen auch schon die Belohnung mit Möhren oder einem Leckstein ausprobiert. Das Problem am Leckstein war die lange Zeit der Belohnung. Während ein Keks schnell verputzt ist, durfte sie am Leckstein eben einige Zeit lecken. Dies unterbricht aber die Arbeit einfach zu lange. Außerdem hatte ich ständig ein Pony mit dreckiger Schalbbernase an meiner Seite.

Der Versuch mit Möhren zu belohnen war zunächst recht erfolgreich. Amy bekam etwas Gesundes für ihre Arbeit. Leider hat sie da recht schnell die Lust dran verloren. Ihr Engagement bei einem richtigen Keks ist sehr viel höher, als wenn ich ihr nur ein Stück Möhre anbiete.

Eigentlich finde ich die Belohnung mit Leckerchen auch gar nicht schlimm. Meine eigene Ernährung grenzt manchmal auch an eine Katastrophe und ich esse eben auch gerne Schokolade. So lange dies in Maßen geschieht sehe ich sowohl bei mir, als auch bei meinem Pony eigentlich kein Problem darin.

Wir achten ja allgemein schon auf ihre Figur, aber mal ein paar Kekse zur Belohnung kann ich mit meinem Gewissen vereinbaren.

Nun haben wir aber bei der Futterberatung von den Natures Best Stoffwechsel-Fit-Leckerchen erfahren. Diese Leckerlis sind genau wie unser Müsli Getreidefrei und enthalten weniger Zucker. Die Leckerchen klangen wie in optimaler Kompromiss: Kekse, aber wenigstens gesund.

Normalerweise probiere ich Leckerchen ja immer erst selbst, aber die sind leider zu hart für mein sensiblen Zähne. Amy hat den Geschmackstest also selber durchgeführt und die Leckerchen für gut befunden.

Nun arbeiten wir immer mit den gesunden Keksen für pummelige Ponys. Auch wenn kein Keks natürlich besser für die Figur ist, als ein Diätplätzchen, so achten wir auf diese Weise zumindest etwas auf die Figur und das Pony hat trotzdem noch eine kleine Freude zur Belohnung.

Im Training achte ich immer gut auf die Menge der Leckerchen, wenn wir allerdings was vorführen, wo es klappen sollte oder ein Fotoshooting haben, dann wandern auch schon mal ein paar Kekse mehr in den Magen des Ponys. Mit diesen Leckerchen muss ich da jetzt wenigstens kein schlechtes Gewissen haben.

Amy mag ihr neue Belohnung sehr gerne.

 

Der Equizaum

19. Juni 2018 at 05:51

Seit ich die ersten Bilder unseres Equizaums veröffentlicht habe, musste ich viel über die Reaktionen nachdenken. Neben der überwiegend positiven Resonanz, gab es eben auch Negative. Mich haben Nachrichten erreicht, es gab Feedback als Kommentare und natürlich auch Blicke und Gespräche zu Hause am Stall. Mich freut es sehr, dass die meisten Menschen positiv vom Equizaum angetan waren und auch viel Interesse gezeigt haben. Allerdings lassen mir die negativen Reaktionen irgendwie keine Ruhe.

Ja, unser Equizaum ist pink und somit rein optisch nicht unbedingt für jeden etwas. Dies ist aber überhaupt kein Thema, denn man kann sich den Equizaum ganz individuell im Konfigurator zusammenstellen. Was mir viel mehr zu schaffen macht ist, dass einige den Sinn dahinter nicht verstehen wollen. Das Equiteam hat sich erfolgreich Gedanken dazu gemacht, wie man einen pferdefreundlichen Zaum erschaffen kann und das stößt scheinbar bei einigen Menschen im Reitsport auf völliges Desinteresse. Natürlich kann man von etwas nicht überzeugt sein, aber sich gar nicht mit der Thematik zu befassen und alles mit: „Was ein hässliches Teil“ abzubügeln, dafür habe ich eben kein Verständnis. Letzten Endes gibt es wohl einfach Umstände die man so akzeptieren muss.

Nichts desto trotz sind Amy und ich einfach total begeistert von unserem Schätzchen. Doch was macht den Equizaum so besonders?

Der Equizaum kann ganz vielseitig eingesetzt werden und hat verschiedene Funktionen. Er kann als Trense oder Side-Pull eingesetzt werden, aber auch als Kappzaum oder Halfter. Insgesamt kann man bei der Konfiguration 7 Funktionen auswählen. Wir haben uns für die folgenden entschieden:

Kappzaum

Die Kappzaumfunktion war mir besonders wichtig, da ich ihn gerne überwiegend für die Bodenarbeit und unseren Zirkusquatsch einsetzen wollte. Man kann ihn bei der Stangenarbeit oder der Arbeit an den Equigassen einsetzen oder eben einfach zum Longieren.

Side-Pull

Da ich mir seit unserem Stallwechsel keine Gebisslose Zäumung mehr ausleihen kann, war der Einzug des Equizaums natürlich auch damit verbunden, dass wir die Side-Pull Funktion ausgewählt haben. Ich reite gerne auch mal gebisslos und so haben wir nun wieder die Möglichkeit dazu.

Trense

Amy macht es einem beim gebisslosen Reiten nicht unbedingt einfach und so habe ich mich auch noch für die Trensenfunktion entschieden, damit wir den Equizaum auch beim normalen Reiten einsetzen können.

Wer schon einmal in den Konfigurator geschaut hat, der wird festgestellt haben, dass es den Equizaum in ganz vielen Größen zu kaufen gibt. Eine komplette Individualisierung nach eigenen Maßen ist hier ebenfalls möglich. Nach dem Vermessen des Pferdes kann also ein perfekt passender Zaum bestellt werden. Amys Equizaum sitzt einfach top und ich finde es klasse, dass man eben nicht nur zwischen den 3 Standartgrößen wählen kann.

Während die Entscheidung, welche Funktionen wir benötigen recht schnell ging, saß ich doch einige Zeit vor dem Konfigurator und habe an der Farbwahl herumgebastelt. Es gibt so viele schicke Farbekombinationen, die ganz nach den eigenen Vorstellungen zusammengestellt werden können. Zunächst wollte ich auf meine Vernunft hören und einen schwarzen mit bunten Postern bestellen.

Während ich morgens mit den Klamotten zur Arbeit gehe, die ich eben im Dunklen morgens im Schrank finde, achte ich am Stall ja doch schon mal gerne auf unser Outffit. Mir gefällt es einfach, wenn Amy und ich farblich abgestimmt unterwegs sind. Die Wahl eines schwarzen Equizaums mit bunten Polstern wäre also ideal für uns, da ich den Equizaum durch die Wechselbaren Polster immer an unser Outfit anpassen könnte.

Wie heißt es so schön in einem Lied: „Herz über Kopf!“

Ich entschied mich letzten Endes für einen komplett pinken Equizaum. Unser Outfit für den Cavallo Cup sollte pink werden und somit passt er für unser „Showoutfit“ einfach perfekt. Vielleicht zieht ja eines Tages noch ein weitere in einer schlichten Farbe ein, wer weiß.

Als das Paket angekommen ist war ich absolut sprachlos: Die Farbe sah in echt noch geiler aus, als im Konfigurator. Ich habe mich so darauf gefreut, ihn Amy anprobieren zu können. Er steht ihr einfach hammermäßig gut und ich bin absolut verliebt in ihn.

Wir haben ihn auch schon getestet, sowohl mit der Side-Pull Funktion, als auch als normale Trense. Wir sind rundum zufrieden und ich glaube Amy fühlt sich auch wohl. Bislang hatten wir zum Longieren einen schweren Lederkappzaum und ich muss sagen, dass Amy mit dem Equizaum sehr zufrieden läuft.

Wir haben uns beim Konfigurieren außerdem noch für die Neck-Patches entschieden. Das tolle daran ist, dass der Druck im Nackenbereich besser verteilt wird. Die Idee finde ich einfach total genial, dass es für die Pferde so viel angenehmer ist.

Oft sind Dinge, die mehrere Funktionen haben durchaus nicht voll zufrieden stellend. Ich hatte als ich das erste Mal vom Equizaum gehört habe auch meine Bedenken, ob er wirklich alle Funktionen genauso gut erfüllt, wie das Einzelstück. Ich dachte er kann mit einem reinen Kappzaum oder einer Trense bestimmt nicht mithalten, dem ist aber nicht so. Der Equizaum ist wirklich der perfekte Allrounder. Mit der Trensenfunktion läuft Amy genauso, wie mit einer normalen Trense und auch die Kappzaum-Funktion erfüllt denselben Zweck wie ein normaler Kappzaum. Insgesamt betrachtet, wirkt Amy sogar fast zufriedener mit dem Equizaum.

Man kann den Equizaum für so viele Vorhaben einsetzen.

Am liebsten benutzen wir ihn in der Kappzaumfunktion, für allerlei Aufgaben. Mir gefällt die Vielseitigkeit, aber auch Design und Passform. Der Equizaum ist sehr leicht und das Material viel stabiler als man zunächst vermuten mag. Und besonders hervorheben möchte ich die hochwertige Verarbeitung. Selbstverständlich ist der Equizaum auch Made in Germany. Und was für so Schmuddelkinder wie uns perfekt ist, man kann in Kinderleicht reinigen. Einfach in einen Wassereimer tauchen und den Dreck mit einem Schwamm kurz abwischen.

Ich bin sehr froh über unseren neuen pinken Wegbegleiter und auch das Pferd ist super zufrieden.

Equigassen

14. Juni 2018 at 05:31

Das erste Mal von solchen Gassen hab ich schon vor einigen Jahren am alten Stall gehört. Wir haben in der Reitstunde mal 2 Stück als Gasse hingelegt bekommen und sollten die Pferde sich beim Durchreiten ab strecken lassen. Zu dem Zeitpunkt habe ich mir aber dann auch gar keine Gedanken gemacht, was man mit so Gassen noch alles machen könnte.

Am neuen Stall habe ich dann das erste Mal von Equikinetik gehört. Ich bin grundsätzlich offen für alles und wollte auch gerne mehr darüber erfahren und es mal ausprobieren. Da ich mir das Ganze erstmal anschauen wollte, habe ich Amy kurzerhand der Einstellerin in die Hand gedrückt, die schon Erfahrungen mit Equikinetik hatte. Sie hat dann 2-3 Runde im Schritt mit Amy gemacht und ich habe von außen zugeschaut. Ich fand es sehr interessant, nur sind wir danach irgendwie nicht mehr zusammen gekommen und ich wollte ungern mit etwas weitermachen, ohne es einmal korrekt gezeigt zu bekommen.

Bei der Planung für unseren Auftritt beim Cavallo-Cup bin ich dann nochmal direkt auf die Equigassen aufmerksam geworden. Auch wenn ich (noch) keine Erfahrungen mit der Equikinetik sammeln konnte, lassen sich die Gassen ja auch für andere Dinge einsetzen.

Man kann sich verschiedene Schaubilder aufbauen, um diese zu umreiten oder überreiten. Vom Einsatz als Trabstangen bis zur Orientierungshilfe für Seitengänge ist vieles möglich. Sie eignen sich sowohl zum Einsatz beim Reiten, als eben auch für eine Bodenarbeitsstunde.

Die Gassen bieten viele Vorteile gegenüber einer normalen Stange. Die Equigassen bestehen aus strapazierfähiger Plane, gefüllt mit weichem Schaumstoff. Somit die Gassen super leicht, aber eben auch flexibel. Sie lassen sich schnell aufbauen und wiegen fast nichts, außerdem lassen sie sich auch gut verstauen und transportieren. Es ist möglich die Equigassen in verschiedenen Farben zu bestellen, klassisch ist der Einsatz von blauen und gelben Gassen. Für uns kam aber natürlich nur pink in Frage.

Besonders schön ist auch, dass es möglich ist die Gassen auch in individuellen Größen bestellen zu können, je nachdem für welchen Zweck sie gebraucht werden.

Dadurch das sie mit Schaumstoff gefüllt sind, ist auch die Verletzungsgefahr für die Pferde geringer, als bei einer Stange. Die Equigassen geben ganz einfach nach, falls das Pferd drauf tritt. Außerdem lassen sie sich gut mit einem Lappen wieder reinigen, wenn sie mal schmutzig geworden sind.

Nachdem ich mein Paket mit meinen schicken pinken Equigassen in der Hand, bzw. in dem Fall auf dem ganzen Arm hielt, wollte ich sie sofort testen. Da eine Unterrichtseinheit zur Equikinetik noch aussteht habe ich sie einfach in unsere normale Arbeit eingebaut. Zunächst durfte Amy sie inspizieren und dann haben wir angefangen mit ihnen zu arbeiten.

Zunächst haben wir uns Trabstangen gelegt, aber auch Gassen und verwinkelte Muster. Amy sollte sie sowohl überqueren, als auch als Begrenzung einhalten. Neben dem Reiten haben wir sie auch in unser Bodenarbeitsprogramm integriert und verschiedene Übungen an der Hand und am Langzügel gemacht.

Mir macht es Spaß Abwechslung in unsere Arbeit zu bringen und neben Dressur und Springen macht Bodenarbeit und speziell die Arbeit an den Equigassen Freude.

Die Gassen sind sehr strapazierfähig und verkraften es gut, wenn das Pferd auch mal drauf tritt.

Hier nochmal die Vorteile auf einen Blick:

-sehr leicht -flexibel -gut zu Transportieren oder Lagern -stabile Verarbeitung -viele Einsatzmöglichkeiten -leich zu reinigen

Wir mögen unsere Equigassen sehr gerne. Nicht nur der Farbe wegen, sondern weil man sein Pferd auf kreative Weise bespaßen kann. Neben unseren bisherigen Einsatzmöglichkeiten hoffe ich, dass wir bald auch mal einen Einblick in die Equikinetik bekommen.

Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen: Die Gassen werden in Handarbeit in Deutschland gefertigt! Schaut doch einfach mal unter: http://equigassen.de/ vorbei