Männerschnupfen

15. Februar 2018 at 17:56

Nachdem ich gefragt wurde, was denn eigentlich ein Männerschnupfen ist, möchte ich euch gerne aufklären. Das Thema passt insofern in das Leben einer Pferdefrau, indem irgendwann der Tag kommt, an dem sie neben dem Pferd auch einen Mann haben wird.

Während es Frauen auch mit eitrigen Mandeln, Husten und 40 Grad Fieber möglich ist, den Alltag aufrecht zu erhalten, sterben Männer oft schon an einem leichten Kratzen im Hals.

Die Frau schmiert die Brote, fährt die Kinder zur Schule, geht mit dem Hund raus, deckt das Dach der Gartenhütte neu und kocht das Essen, nachdem sie den Eichhörnchen im Wald die Krallen geschnitten und den Vorrat an Putzmitteln wieder aufgefüllt hat.

Verspürt ein Mann hingegen auch nur ein leichtes Unwohlsein, so muss er sich umgehen auf die Couch legen und ist nicht mehr in der Lage sich selbst ein Glas Wasser zu holen.

Frauen müssen schließlich auch zu ihrem liebsten Vierbeiner, um ihn wenigstens zu striegeln. Noch nie wurde ein kranker Mann beim Putzen seines Autos gesichtet, weil selbst seine größte Leidenschaft dem Männerschnupfen zum Opfer fällt.

Von einem Männerschnupfen sind ausschließlich männliche Wesen betroffen. Selten kommt es vor, dass auch eine Frau so sehr jammert, dass es Männergrippe sein könnte.

Böse Zungen behaupten ja, bei einem Männerschnupfen würde es sich um eine normale Erkältung handeln. Dies kann aber auch nur jemand behaupten, der noch nie einen kranken Mann auf der Couch zu pflegen hatte.

Das Reitergedicht

11. Januar 2018 at 05:41

 

 

 

 

 

 

Endlich erfüllt sich der Traum vom eigenen Pferd,

da ist die Investition jedes Cents goldwert.

Zuerst muss man sich bezüglich des Stalls entscheiden,

hier sollte man einige am besten direkt meiden.

Egal ob Offenstall, Box oder auf der Wiese in großen Herden,

es kann an jeder Haltung gemeckert werden.

 

Und hörst du nicht auf die anderen,

wird der Gaul direkt ins Grabe wandern!

 

Nun muss die ganze Ausrüstung her,

hier hunderte Euro auszugeben ist nicht schwer.

Egal ob die Schabracke sitzt oder nicht,

wichtig ist, dass sie von Eskadron ist.

Den Sattler lässt du am besten wöchentlich kommen,

das Pferd hat schnell mal zugenommen.

 

Und hörst du nicht auf die anderen,

wird der Gaul direkt ins Grabe wandern!

 

Was füttern wir nur dem armen kleinen,

am besten alles von Müsli über Mash bis hin zu Leinsamen.

Gekauft wird jede Woche der 10 kg Sack,

da werden täglich 100 Möhren in den Trog gepackt.

Hauptsache das Gewissen vom Reiter fühlt sich gut,

ganz egal ob das Pferd schon platzen tut.

 

Und hörst du nicht auf die anderen,

wird der Gaul direkt ins Grabe wandern!

 

Das ganze Geld ist immer in Schabbis zu stecken,

soll der Gaul doch an etwas verrecken.

Unterricht ist etwas für Lappen,

es kann doch auch alles wie im Youtubevideo klappen.

Bevor der Tierarzt gerufen wird,

ist doch schnell in einer Facebookgruppe recherchiert.

 

Und hörst du nicht auf die anderen,

wird der Gaul direkt ins Grabe wandern!

 

Willst du ins Wendywunderland,

dann nimm am besten den Halsring zur Hand.

Für den Erfolg auf Turnieren in jeder Sparte,

benötigt es Papas Kreditkarte.

Und setzt du dich mal ohne Helm auf den Gaul,

dann fliegst du ganz bestimmt sofort auf´s Maul.

 

Und hörst du nicht auf die anderen,

wird der Gaul direkt ins Grabe wandern!

 

Es ist auch nicht schlimm keine Ahnung zu haben,

man teilt seine Meinung, auch wenn andere nicht danach fragen.

Ehrlichkeit und Offenheit wird völlig überbewertet,

es ist doch viel einfacher wenn man im Internet hatet.

Reiter sind schon komische Wesen,

am besten fegen sie nur den Stall mit einem Besen.

 

Egal ob Schimmel, Rappe, Schecke oder ganz schlicht,

alles richtig machen kann man es in anderen Augen sowieso nicht!

Und hörst du nicht auf die anderen,

wird der Gaul direkt ins Grabe wandern!

 

Farbenfroh und Glitzer – meine Lieblingsstücke im September

9. September 2017 at 14:22

Wie dem einen oder anderen aufgefallen sein dürfte bin ich ein Fan von außergewöhnlichem Zubehör, im Sinne von möglichst farbenfroh und am besten mit Glitzer. Seit ich Amy habe, schaue ich mir gerne die aktuellen Pferde- und Reitertrends an. Ich finde es schön aufzufallen und habe Freude an bunten Sachen.

Zum Glück steht Amy ja auch fast jede Farbe, sodass ich immer wieder etwas Schönes für uns beide zum Anziehen finde, natürlich auch gerne im Partnerlook.

Ich möchte euch nun meine heutige Top 5 für diesen Monat vorstellen:

1 Einhornsocken von HKM

Für jeden Einhornfan ein absolutes Must-Have. Die Socken sind aus einem angenehmen und dehnbaren Stoff und haben niedliche kleine Einhörner als Motiv. Die Socken lassen sich toll tragen und sehen zu dem sehr nett aus. Sie sind vielleicht nicht für jeden was, aber ich finde sie sind ein echter Hingucker. Mir gefallen sie total und ich stehe dazu, dass ich ein wenig verrückt bin.

2 Reistiefel Epplejeck Montreal

Seit einigen Wochen bin ich stolze Besitzerin dieser schicken Stiefel. Die Schlangenoptik und das tolle Design fallen sofort auf, zudem sind die Stiefel sehr bequem. Wer auf der Suche nach etwas außergewöhnlichen Stiefeln ist, sollte sich dieses Model auf jeden Fall anschauen.

3 Magic Tack Handschuhe

Wenn es mal wieder nicht nur am Pferd glitzern soll, sind die Handschuhe das perfekte Reiteraccessoire. Es ist möglich die Patches in allen erdenklichen Farben zu bekommen und so passen sie zu jedem Outfit. Ich muss sagen, dass die Steine aber auch wirklich richtig funkeln. Bei einigen Stirnriemen ist dies oft nicht so der Fall, aber die Magic Tack Steinchen glänzen richtig toll.

4 Knotenhalfter von Catalin

Das Knotenhalfter ist sehr schlicht und filigran und eignet sich hervorragend für Fotoshootings. Selbstverständlich ist es auch möglich das Halfter für normale Bodenarbeit zu benutzen, aber bei uns liegt der Schwerpunkt der Nutzung bei dem Einsatz für schicke Bilder. Mir gefällt es an Amys Kopf einfach sehr gut.

5 Horsegloss Poloshirt

Das schöne schwarze Poloshirt trage ich beim Reiten sehr gerne. Es hat einen angenehmen Stoff und ist aufgrund der Farbe nicht allzu anfällig für Schmutz. Da Amy gerne mal ihre Nase an mir abwischt, trifft es sich gut, dass man nicht jeden Flecken sofort sieht.

Schaut doch auch nächsten Monat wieder bei „Farbenfroh und Glitzer – meine Lieblingsstücke“ vorbei.

10 Facts about Amy

8. Mai 2017 at 05:47

#1 Amys Lieblingslektion ist das Flehmen

#2 Beim Springen ist sie immer sehr motiviert und wird vorm Sprung oft sehr flott

#3 Ich nenne sie immer Mausebär

#4 Sie hat einen sehr großen Kopf und braucht deshalb alles in Warmblut

#5 Amy hat viele Outfits und ihr steht einfach fast jede Farbe

#6 Sie hasst Kühe, Motorräder und Trecker

#7 Wenn wir mit anderen ausreiten gehen, schlurft sie meistens nur hinterher

#8 Amy mag Wasser

#9 Bei Gras hört für sie die Liebe auf

#10 Amy kann grade im Winter sehr wild sein

 

Das Haflinger Gedicht

12. April 2017 at 05:55

Blonde Mähne, Kulleraugen und nen dicken Bauch,

ja den hat der Hafi auch.

Doch ist der Haflinger auch noch so dick,

macht ihn die neue Eskikollektion gleich super schick.

 

Während andere fleißig Dressur reiten,

lässt der Hafi seine Lippen über´s Gras gleiten.

Und hat er einfach keine Lust,

so sorgt das beim Reiter oft für Frust.

 

Es ist sinnlos mit dem Hafi zu diskutieren,

da kann man sich seine Meinung an die Backe schmieren.

Ist das Warmblut allzeit zur Arbeit bereit,

schubbelt sich der Hafi an deiner Schulter sein flauschiges Kleid.

 

Ob Springen oder Dressur ist ihm ganz egal,

es steht bestimmt noch ein Sack Möhren im Regal.

Beim Ausritt werden die Wiesen besichtigt,

hoffentlich wächst auch das Gras richtig.

 

Haflinger sind sensible Wesen,

manchmal mit dem Verhalten von einem Besen.

Ist man beim Reiten zu hart mit der Hand,

liegt man auch mal schnell mit dem Kopf im Sand.

 

Aussehen tun sie alle gleich,

beiges Fell und Mähne ganz bleich.

Mit der Nase sind sie stets sehr sampft,

doch essen wird immer sofort weggemampft.

 

Man nennt sie blonde Alleskönner,

oder eben: sich-viel-zu-häufig-einen-Snack-Gönner.

Der Besuch einer Pferdemesse

19. März 2017 at 23:55

Sparschwein geschlachtet? Fingernägel geschärft? Kofferrauminhalt in den Keller verfrachtet? Auch wenn das Reiterauto für gewöhnlich aus Zubehör für Pferd und Reiter besteht und normal auch kein Anlass besteht, an diesem Zustand etwas zu ändern, tritt doch bald das einzige Ereignis im Jahr ein, für dass der mobile Kleiderschrank aufgeräumt wird. Damit auch alle Freunde im Fahrzeug Platz finden, werden die Blümchen, die auf den matschigen Fußmatten wachsen kurzerhand in Omas Beet umgetopft.

Die nächste Pferdemesse findet statt und alle Reitsportbegeisterten befinden sich in Aufregung. Die Einkaufszettel werden geschrieben, wobei man hier nicht an Zettelchen, sondern eher an ganze Bücher denken muss. Wirklich gebraucht wird selten etwas, aber die Pergamentrollen füllen sich mit Wünschen. Grade im Internet die neusten Sommerkollektionen entdeckt, werden diese direkt auf der Liste ergänzt. Was wir bei anderen im Stall gesehen haben müssen wir uns auch besorgen, was der hat brauche ich ja logischerweise auch.

Ein Blick ins Portmonee sagt dem Reiter, dass der Umfang des Einkaufes besser gering ausfallen sollte. Aber wie wir Reiter so sind, befindet sich in jeder karierten Socke ein Notgroschen. Reiter sind ja eigentlich sehr sparsame Gesellen. Braucht man zum Beispiel eine ordentliche Bluse für die Taufe der Cousine vom Bruder der Schwägerin, ist jeder Preis zu teuer. Aber eine Schabracke darf gerne mal so viel kosten, wie eine 4-Köpfige Familie in der Woche für das Überleben zur Verfügung hat. Fehlt bei der letzten Sichtung des Budgets dann doch ein wenig Geld, werden schnell ein paar alte Sachen zu Wucherpreisen bei Ebay reingestellt. Mit dem Betreff: „Halfter dringend abzugeben.“ Als nicht Pferdemensch fragt man sich nun, warum dieses arme Halfter so eilig ein neues zu Hause braucht, ob es sonst zum Schlachter kommt?! Wer keine Lust auf Sammlerpreise im Internet hat, ist auf der Messer genau richtig.

Eine Messe wie die Equitana ist doch recht klein und man bekommt sicher keine Ware mehr ab, wenn man nicht am ersten Tag ganz früh ankommt und sich wild drängelnd einen Platz im Shuttelbus vom Parkplatz zur Messe erkämpft. Bevor die Türen öffnen, sammeln sich schon unzählige Reitsportbegeisterte an, es könnte der Eindruck entstehen, es gäbe etwas umsonst. Dann werden endlich die Stände gestürmt und tütenweise absolut notwendiges Zubehör angeschafft.

Neben der Möglichkeit einzukaufen, bietet eine Pferdemesse auch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm an. Aber seien wir mal ehrlich: Wer braucht schon mehr Entertainment, wenn er die Möglichkeit hat zuzuschauen, wie sich zahlreiche kleine Mädchen um die neue Eskadron Kollektion prügeln 😉

Wie der Herr so das Gescherr?!

12. März 2017 at 19:00

Ja was ist an diesem Spruch eigentlich dran? Wenn ich Amy und mich so betrachte, glaube ich doch recht viel. Die Frage ist nur, ob wir uns gefunden haben weil wir uns so ähnlich sind oder ob man mit der Zeit einfach Charakterzüge seines Partners übernimmt.

Similarity 1: Die Verfressenheit

Essen, egal was, egal wo. Amy und ich lieben es beide. Wenn Amy etwas zu fressen aufspürt, dann verschlingt sie es gnadenlos. Man muss sie im Grunde schon vor sich selber schützen. Hätte sie einen Heuballen vor sich, würde sie fressen, bis sie tot umfällt. Bananen findet sie besonders klasse, sagt natürlich auch zu sonst nichts nein. Wer mich kennt, weiß, dass es ähnlich ist. Ich kenne nur zwei Zustände: Hunger oder Übelkeit. Am liebsten esse ich natürlich auch ungesundes Zeugs und davon ganz schön viel. Mich trifft man meistens mit was Essbaren im Mund an und wenn ich anfange Amys Möhren zu essen, wird mir immer unterstellt, ich lasse dem armen Pferd ja gar nichts übrig. Wenn wir mal nicht mehr reiten können, dann werden wir am besten Restauranttester.

 

Similarity 2: Tollpatschigkeit

Durch die Gegend starren und seine Füße beim Laufen nicht heben ist auch eine unserer ganz großen Stärken. Wir schaffen es beide, ohne Grund zu stolpern. Letztens lag ein etwas größerer Stein auf dem Weg, natürlich trete ich dagegen und fall fast hin. Und was sehe ich aus den Augenwinkeln?! Eine taumelnde Amy, die grade noch so ihr Gleichgewicht findet. Mir fallen auch Brotdosen einfach so aus der Hand und wenn ich sie auffangen will, bekommt sie jemand anders an den Kopf.

Similarity 3: Bauerntrampel

Amy und ich sind alles andere als feinfühlig. Ich habe eine sehr direkte und offene Art und bei Amy kann ich dies auch feststellen. Wenn ich versuche jemanden anzutippen, haue ich ihn fast um. In einen Porzellanladen würde ich mit mir auch nicht unbedingt gehen. Amy ist auch nicht sehr sensibel. Wenn sie einen Grashalm sieht, dann werden Leute auch schon mal einfach dorthin gezogen. Amy ist nie böse, aber manchmal eben ein kleines Trampel.

Similarity 4: Ohne Familie sein

Ja diesen Punkt muss ich wohl etwas erklären. Am alten Stall hatte Amy ihre Freundin Sunny. Sunnys Mutter und ihr Onkel standen auch bei uns am Stall. Sie hatte also quasi ihre Familie um sich zum Aufwachsen und Amy kam ganz allein zu uns. Mir ging es ähnlich. Einige Kinder hatten Geschwister und Eltern am Stall. Ich hingegen wurde von meinen Eltern immer nur mal schnell aus dem Auto geworfen. Als ich kleiner war, fühlte ich mich ihr einfach verbunden, weil wir beide allein waren. Natürlich haben wir beide Freunde gefunden, aber wir waren doch irgendwie immer die ohne Familie.

Similarity 5:  Verhalten

Wir können beide einfach unheimlich stur sein und werden zickig, wenn etwas nicht so läuft wie wir uns das vorstellen. So lange wir an einem Strang ziehen sind wir ein cooles Team, aber wehe einer hat mal schlechte Laune, dann zicken wir uns an. Und last but not least: Sind wir beide verdammt heiße Blondinen!

Vielleicht habt ihr euch ja auch schon mal Gedanken gemacht, was ihr mit eurem Vierbeiner gemeinsam habt und wo ihr euch unterscheidet. Ich denke, dass Amy und ich ein Team sind, hat schon etwas mit unseren Gemeinsamkeiten zu tun, allerdings resultiert vieles bestimmt auch einfach aus der Zeit die wir miteinander verbringen.

10 Arten von Reitern (Part 1)

9. März 2017 at 17:49

1) Der Markensuchti
Geht der Markensuchti auf die Messe,
bekommt er schnell mal eine auf die Fresse.
Geprügelt wird sich um die guten Dinge,
da zieht man besser seinen Kopf aus der Schlinge.
Ist die neue Kollektion auch noch so schlicht,
sie wird gekauft, ob mans braucht oder nicht.
Aber wer genug Kohle hat,
der hat die doofe Schnäppchenjagd sowieso satt.
Hauptsache es steht eine Marke drauf,
es ist ja schließlich nicht egal, womit ich am Stall rumlauf.

2) Die Verwöhnte
30 Schabracken, 5 Trensen und 40 Decken sind nicht genug,
sieht man etwas Neues, ist Papis Kreditkarte am Zug.
Alles haben und nichts dafür tun,
dafür aber genug Zeit, um sich auf dem Geld auszuruhn.
Stall wird gemistet, Sache hintergetragen und Pferd geputzt,
da werden die Eltern schnell mal ausgenutzt.
Läuft etwas nicht wie geplant, wird geweint,
bis Mama flott mit etwas Teurem erscheint.

3) Der Internetstar
Was das Pferd gerne möchte ist Nebensache,
viel wichtiger ist, ob ich auf jedem Bild auch lache.
Raus aus der Box zum Fotografieren,
man muss sich ja schließlich vor der Kamera profilieren.
Ich poste mein Leben und bettel um Klicks,
will ja sein die Beste von allen Chicks.
Ich weiß alles besser als die anderen, dass ist ja klar,
schließlich bin ich ein ja auch Internetstar.

4) Der Hypochonder
Hat das Pferd auch nur einen kleinen Kratzer,
ist dies für mich ein riesen Patzer.
Der Tierarzt wird für jedes fehlende Haar gerufen,
die Nummer brauche ich da gar nicht lange suchen.
Schüsslersalze gibt’s mit sämtlicher Nummer,
da ist etwas dabei für jeden Kummer.
Gamaschen, Bandagen und noch Glocken,
da ist der Beobachter mal schnell erschrocken.
Da ist die Tierarztrechnung von Millionen schnell hier,
aber was tut man nicht alles fürs liebe Tier.

5) Die Lästertante
Mein zu Hause ist die Bande,
nein hier steh ich nicht am Rande.
Ein guter Blick auf den Platz ist wichtig,
vielleicht macht ja jemand etwas nicht ganz richtig.
Am liebsten lästre ich hinterm Rücken,
ein offenes Gespräch hat schließlich so seine Tücken.
Auch wenn ich es selbst nicht besser kann,
maule ich andere mit großer Freude an.
Den abwertenden Blick habe ich voll drauf,
und wenn wer kommt, sehe ich zu, dass ich schnell davon lauf.